Fußball Manager 10: Die grafischen Unterschiede des Online- und Offline-Modus
Im heutigen Special über den Fußball Manager 10 lässt PC Games Bernhard Meiberg von Entwickler Bright Future zu Wort kommen. Er spricht über die grafischen Herausforderungen hinsichtlich des neuen Online-Modus.
Quelle: Bright Future
Das finale Managerbüro im Offline-Modus.
Für die grafische Abteilung von Bright Future barg der Fußball Manager 10 in diesem Jahr wieder ein paar ganz besondere Herausforderungen. Neben der von vielen Fans geforderten Unterstützung aller gängigen Bildschirmauflösungen klopfte auch endlich der neue Online Modus an die digitale Tür und warte darauf eingelassen und ansprechend gestaltet zu werden. Hierbei stellte sich schnell heraus, dass die neue Mehrspieler-Variante nicht nur ein neuer Modus des Hauptspiels war, sondern vielmehr ein eigenständiges Spiel darstellte, das einen ganz anderen grafischen Anspruch stellte als sein 'großer Bruder".
Der Klassische Modus
Es heißt, Benutzer können etwa sieben Informationen gleichzeitig verarbeiten. Wer den klassischen Fußball Manager einmal gespielt hat, der weiß, dass unser Manager den Benutzern eine Menge abverlangt. Auf über 850 Bildschirmen wird eine riesige Fußball-Welt simuliert, in der man nicht einfach nur seine virtuellen Kicker über den Rasen jagt, sondern echtes Mikromanagement bis hin zur Bestimmung der Qualität der Stadionwurst betreiben kann. Für uns Grafiker besteht also die größte Herausforderung darin, die unheimlich komplexen Inhalte des Spiels so verständlich und übersichtlich wie möglich in einer modernen Benutzeroberfläche auf den Bildschirm zu bringen.
Der Schreibtisch
Um bei so vielen Informationen noch wie ein Spiel auszusehen, hatten wir uns entschlossen, das Schreibtischdesign, das Kenner der Serie bereits von diversen Vertrags- und Transferpopups aus den Vorgängerversionen kennen, auf das ganze Spiel auszudehnen. Gepaart mit vielen neuen High-Quality Renderings wie z.B. bei Preisverleihungen oder Interviews sollte eine lebensnahe Spielumgebung geschaffen werden, die das Auge ein wenig von den Tabellen ablenken und ein echtes Managergefühl unterstützen sollte.
Gleichzeitig hat die neue grafische Oberläche aber noch zwei zusätzliche Stärken. Erfahrene Spieler benötigen vielfältigste Informationen und am besten alle auf einen Blick. Mit dem Fußball Manager 10 kann man nun rund um den Schreibtisch herum bis zu 20 kleine Informations-Widgets platzieren, verschieben oder ganz ausblenden. Sie bieten interessante Kurzinformationen z.B. zum eigenen Budget oder zur Trainingsleistung der Spieler. Ähnlich wie bei einem Betriebssstem kann jeder Spieler hier individuell seine Oberfläche nach seinen persönlichen Vorlieben zusammenstellen.
Gleichzeitig verändert sich die Umgebung mit dem Spielverlauf. Mit wachsendem Erfolg im Spiel kann der Spieler neue und hochwertigere Tischplatten und Schreibtischutensilien freispielen. So blickt man also auf ein gänzlich anderes Interface, wenn man mit Bayern München in der "Meisterrunde" spielt, als wenn man die SpVgg Unterhaching durch die Niederungen der 3. Liga führt. Unterstützt wird das ganze auch durch die neuen Halbzeitkabinen als Bildschirmhintergrund, diese kann man dann später im Spiel natürlich auch selbst ausbauen.
Bei den Schreibtischobjekten handelt es sich um kleine Gegenstände von der Kaffeetasse bis zur Lederhose, mit der man seinen eigenen Stil unterstreichen kann. Manchmal bekommt man sie auch aufs Auge gedrückt, z.B. in Form einer Roten Laterne für den letzten Tabellenplatz.
Auflösungen
Eine weitere Herausforderung stellt das Auflösungsproblem dar. Mit dem richtigen Monitor ist es nun möglich, das Spiel in Full-HD-Auflösung ohne schwarze Balken und gestochen scharf zu genießen. Bei kleineren Auflösungen werden jeweils Teile vom Bildschirmrand abgeschnitten. Allerdings kann man diese immer noch bequem durch scrollen erreichen. Leider ist es hier sehr schwierig, bei dieser Bandbreite an Bildschirmgrößen es allen Benutzern gleich recht zu machen. Allerdings wird gewährleistet, dass im Fußball Manager 10 selbst bei der kleinsten Auflösung von 1024x720 alle wirklich wichtigen Bildschirmelemente noch vollständig sichtbar sind.
