Full Spectrum Warrior: Ten Hammers
GI-Joe und seine Kumpane daneben, obwohl das Ziel nur wenige Meter entfernt vorbeiläuft - und selbst darf der Spieler nicht zur Flinte greifen. Einzige Möglichkeit: Ten Hammers bietet einen Präzisionsschuss, mit dem Ihre Soldaten einzelne Gegner gezielt aufs Korn nehmen. Nachteil: Der Schütze verharrt einige Zeit starr in einer Position und gerät damit selbst zur leichten Beute.
Im Vergleich zu den eigenen Leuten hat die Gegner-KI etwas zugelegt. Waren im Hauptspiel fast alle KI-Aktionen per Missionsskript vorgegeben, entscheiden die Ten Hammers-Rivalen eigenständiger. Rebellen suchen bessere Deckung, versuchen Sie zu flankieren und flüchten vor Handgranaten. Das klappt manchmal gut, in anderen Spielszenen ist die KI jedoch unschlüssig. So laufen Gegner manchmal zwischen zwei Deckungsmöglichkeiten sinnlos hin und her oder stürmen genau auf Ihre Leute zu.
Multiplayer und Technik
Quelle: PC Games
Im Gegensatz zum Hauptspiel besitzt das Add-on einen Multiplayer-Teil via LAN und Internet. Im Kooperativ-Modus spielen Sie zu zweit die zwölf Missionen der Kampagne, im Versus-Modus treten Sie mit bis zu sechs Spielern auf Seiten der Koalition oder Rebellen gegeneinander an. Die Rebelleneinheiten bestehen jedoch nicht wie die Koalitionskräfte aus Vier-Mann-Teams, sondern aus einzelnen Soldaten, die zwar nicht so kampfkräftig, aber mobiler sind. So entwickeln sich spannende wie kurzweilige Gefechte. Grafisch hat sich wenig verändert.
Die Gebäude sind etwas detaillierter und neue Spielfiguren wie die britischen Truppen fügen sich nahtlos ein. Sonst bewegt sich das Add-on Ten Hammers auf dem Grafikniveau des Hauptspiels Full Spectrum Warrior. Musik und Sound sind stimmig und verbreiten eine spannende Kampfatmosphäre. Für die deutsche Version wurden die hörenswerten US-Originalsprecher beibehalten. Publisher THQ hat lediglich die Spielmenüs, Missionsbeschreibungen und Untertitel ins Deutsche übersetzt.
