Forza Horizon 6: Spieler verwandeln Garagen in kreative Treffpunkte
Forza Horizon 6 lässt Spieler erstmals Garagen umfangreich anpassen. Schon jetzt entstehen japanische Neon-Treffpunkte, Luxus-Showrooms und sogar Sci-Fi-Anlagen.
Forza Horizon 6 ist offiziell für Käufer der Standard Edition gestartet, doch Besitzer der Premium Edition konnten bereits einige Tage früher losfahren. Dabei entdeckte die Community schnell ein Feature, das offenbar richtig anziehend ist: die anpassbaren Garagen. Unser Test zum Rennspiel zeigt, was gut ist und welche Schwächen vorhanden sind. Es gibt Action, Speed und jede Menge Umfang. Doch reicht das?
Spieler bauen eigene Garagen
Forza Horizon 6 (jetzt kaufen / 62,99 € ) erlaubt es, die Garagen der eigenen Häuser individuell zu gestalten. Insgesamt gibt es derzeit acht anpassbare Garagen, jeweils verbunden mit einem Spielerhaus. Auch Meis Starterhaus besitzt bereits eine eigene Garage. Um den Editor zu öffnen, besucht ihr eines eurer Häuser, wechselt in den Reiter "Anpassbare Garage" und wählt anschließend "Garage anpassen" aus.
Danach erhaltet ihr Zugriff auf einen umfangreichen Editor mit:
- freier Kamerasteuerung
- einer großen Bibliothek voller Gegenstände
- Möbeln und thematischen Objekten
- individuell platzierbaren Fahrzeugen
- weiteren Dekorationsoptionen
Viele Objekte müssen mit Credits gekauft werden. Wer keine Lust hat, selbst stundenlang zu dekorieren, kann außerdem Designs anderer Spieler herunterladen. Dafür gibt es den Bereich "Durchsuchen & Verwalten" und die Option "Community-Garagen durchsuchen".
Die benötigten Gegenstände werden dadurch aber nicht kostenlos freigeschaltet. Ihr müsst sie weiterhin selbst mit Credits kaufen. Spieler bauen bereits japanische Neon-Straßen, moderne Luxus-Showrooms, industrielle Rennwerkstätten, Untergrund-Treffpunkte und sogar Sci-Fi-Garagen. Ein auffälliges Design verwandelt die Garage offenbar in eine komplette Halo-Forerunner-Anlage, was echt cool ist.
Das Feature gibt Forza Horizon 6 kleine Cozy-Elemente
Toll finde ich, wie stark sich die Garagen vom reinen Rennspielgefühl lösen. Hier geht es nicht nur um Autos, Tuning und Bestzeiten, sondern um einen eigenen Ort innerhalb der Spielwelt. Das hat fast etwas Cozy-artiges. Spieler können abschalten, dekorieren, Fahrzeuge perfekt platzieren und eine Garage bauen, in der sie sich wohlfühlen. Danach lässt sich der Raum mit Freunden teilen, wenn Besucherrechte aktiviert werden.
Dadurch könnten die Garagen langfristig sogar zu kleinen Treffpunkten werden. Nicht nur, um Autos zu zeigen, sondern auch, um kreative Ideen miteinander zu vergleichen. Vielleicht entstehen daraus sogar eigene kleine Konkurrenzkämpfe innerhalb der Community: Wer baut den schönsten Neon-Hangout? Wer hat den edelsten Showroom? Wer erschafft die absurdeste Sci-Fi-Garage?
Genau solche Nebenfeatures können einem Open-World-Spiel erstaunlich viel Leben geben. Forza Horizon 6 steht zum Start ohnehin stark da. Die bisherigen Steam-Wertungen liegen bei rund 87 Prozent positiv, und schon während des Early Access waren zeitweise mehr als 180.000 Spieler gleichzeitig auf Steam unterwegs.
Zum Release-Tag nähert sich die Zahl offenbar bereits langsam der Marke von 300.000 gleichzeitigen Spielern. Da viele Spieler erst nach Feierabend einsteigen dürften, könnte der Peak sogar noch höher ausfallen. Wenn die Community in diesem Tempo weiterbaut, könnte die Garagen-Anpassung schnell zu einem der beliebtesten Nebenfeatures von Forza Horizon 6 werden. Spielt ihr bereits und mögt das Feature ebenfalls?
Quelle: icy-veins

"Ich muss noch dieses Rennen fahren, weil ich die Outrun-Arcade in meine Garage stellen will!"
In Verbindung mit den Seasons ist das eine klassische GaaS-"Masche". Also bitte... tut nicht so, als wäre das Rad neu erfunden worden. Auch wenn es vielleicht Teil eures Vertrages ist.