Forspoken: Auch nach der dritten Preview bleiben Fragen offen

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Special Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Forspoken: Auch nach der dritten Preview bleiben Fragen offen
Quelle: Square Enix

Zum dritten und letzten Mal vor dem Release präsentierte uns Square Enix sein Open-World-Rollenspiel Forspoken. Wir konnten drei Stunden lang die ersten Kapitel spielen, Kampfsystem und Parkour ausprobieren und einige Bosskämpfe bestreiten. In der Preview klären wir, ob endlich Vorfreude angesagt ist!

Das Gameplay: Spaßiges Effektfeuerwerk, das noch einen Ticken Feinschliff braucht

Forspoken (jetzt kaufen 9,01 € ) hebt sich vor allem durch zwei Dinge von anderen Action-RPGs ab: Zum einen dadurch, dass wir uns nur mit Zaubern verteidigen, zum anderen durch das magische Parkoursystem, das uns relativ mühelos Hindernisse und große Distanzen überbrücken lässt. "Relativ" deshalb, weil die Steuerung des Spiels etwas Eingewöhnungszeit erfordert. Durch Gedrückthalten eines Knopfes bewegt sich Frey automatisch über Hindernisse, Springen können wir währenddessen auch noch.

Das erinnert stark an das Movement der letzten beiden Infamous-Spiele, Second Son und First Light. Forspoken fühlt sich aber nicht ganz so fluffig an wie die Superhelden-Abenteuer, Frey steuert sich dezent schwerfällig und wir schießen zu Beginn gerne mal am Ziel vorbei bzw. darüber hinaus. Hat man sich aber erstmal draufgeschafft, wie sich Frey beim Parkour verhält, funktioniert das System ordentlich, sieht schick aus und ergibt vor allem beim Design der Spielwelt Sinn, aber dazu später mehr.

Forspoken Quelle: PC Games Forspoken

Das Movement brauchen wir ebenfalls in den oft spektakulären Kämpfen, auch wenn es dort reicht, den Parkour-Knopf schlicht gedrückt zu halten, um so lange automatisch auszuweichen, wie die Ausdauerleiste hält. Final Fantasy 15 lässt grüßen! In der Offensive sollen uns im fertigen Spiel über hundert verschiedene Zauber in vier Elementar-Klassen zur Verfügung stehen.

Auch hier brauchen wir eine gewisse Zeit, um mit der Steuerung warm zu werden: Zumindest in der Preview erinnerten viele Sprüche stark an klassische Shooter-Waffen, wenn wir etwa Schnellfeuer-Felsbrocken oder eine Geröll-Shotgun abfeuern. Wer deshalb nun einen Third-Person-Shooter erwartet, wird aber schnell feststellen, dass Forspoken eher auf Auto-Aim und Lock-On setzt, zudem gestaltet sich das Zielen noch etwas widerspenstig und die Gegner stecken einiges an Schaden weg, bevor sie umfallen.

Hat man sich damit arrangiert, gehen die Gefechte aber ordentlich von der Hand und machen Spaß. Zudem punkten die Zauber mit Abwechslung: Neben Schussangriffen bietet das Erdelement etwa noch Ranken, die Feinde festhalten oder unsere Lebenspunkte regenerieren, sowie mächtige Flächenangriffe. Freischalten können wir diese Zauber, indem wir klassisch Erfahrungspunkte für unseren Skillbaum sammeln oder Geisterquellen in der Spielwelt aufsuchen.

Zudem gibt es Craftingmaterialien zu ernten, mit denen wir etwa Freys Umhänge aufwerten oder neue Muster für ihre Fingernägel freischalten, die zusätzliche Buffs und Perks bereithalten. Witzige Idee! Allgemein sind die Systeme des Spiels zugänglich und reduziert gehalten und näher an einem Action-Adventure mit Rollenspielelementen als umgekehrt. Wir sind aber guter Dinge, dass durch eine große und abwechslungsreiche Zauberauswahl trotzdem genügend Tiefgang und Raum zum Experimentieren geboten wird.

Forspoken Quelle: PC Games Forspoken

Die Open World: Lebensfeindliche Kulisse

Wie eingangs schon erwähnt, hält sich der Großteil der Bewohner Athias in der letzten Stadt Cipal auf, deswegen ist die Spielwelt vor den Toren der Bastion nahezu ausschließlich von Monstern bevölkert. Bei der Prämisse ergibt die hohe Spielgeschwindigkeit Sinn, denn das recht kulissenhaft wirkende Athia schafft bisher wenige Anreize zum Stehenbleiben. Wir entdecken zwar allerlei netten Sammelkram, spezielle Open-World-Bosse und Schätze, aber keine Siedlungen voller NPCs oder großartig interessante Orte. Zwar hat das Spiel optionale Dungeons zu bieten, das von uns gespielte, erste Exemplar ist aber lediglich ein schnurgerader Korridor voller Feinde.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1705533002 Mitglied
        Hmm... anfangs war ich noch richtig angefixt, doch nach dieser letzten Preview ist das definitiv kein Titel mehr für mich, welchen ich unbedingt gespielt haben muss. Dann lieber das Dead Space Remake am 27.1.
      • Von Gast1705533002 Mitglied
        Hmm... anfangs war ich noch richtig angefixt, doch nach dieser letzten Preview ist das definitiv kein Titel mehr für mich, welchen ich unbedingt gespielt haben muss. Dann lieber das Dead Space Remake am 27.1.
      • Von matrixfehler Spiele-Enthusiast/in
        Ich bin definitiv immer noch interessiert.
        Dieses FinalFantasy-Kampfsystem könnte mich aber schon etwas stören. Letztlich hatte ich mich aber auch mit FF7-Remake irgendwie angefreundet, bisweilen hätte ich die deutlich taktischeren Kämpfe aus dem Original aber mehr gefeiert. Zumindest optional.
      • Von DerSnake Gelegenheitsspieler/in
        Finde das Spiel nach wie vor interessant. Demo leider noch nicht gespielt (Gibt es ja nur auf PS5) aber als ich den Preis gesehen habe...80 Euro auf Steam wollen die dafür.

        Ähm Nope keinen Fall.
      • Von fud1974 Mitglied
        Zitat von Garfield1980
        Die Demo repräsentiert nicht wirklich das Spiel. SquareEnix hat gesagt, dass es eine reine Gameplay Demo ist die extra dafür erstellt wurde. Man hat bewusst auf Story verzichtet, da die Demo nur das Kampfsystem und Parkour System zeigen sollte. Die enthaltenen Quests wird es im fertigen Spiel überhaupt nicht geben. Das fertige Spiel wird einen deutlich stärkeren Story Fokus haben.
        Die Story bzw. die Schauwerte dort müssen es dann aber auch retten, ich bleibe skeptisch.
        Zumal sie sich den Lapsus erlaubt haben bei er Gameplay Demo, die explizit ja das Kampfsystem und das Parkour System zeigen sollte, die Taste zum heranziehen an die Gegner (und hochziehen an manchen Vorsprüngen) gar nicht erklärt haben, trotz des massiven Impactes dieser Fähigkeit auf beide Sachen. Wie das passieren konnte, ist mir schleierhaft.

        Ich bleibe bei meiner vorläufigen Einschätzung: Das Ding wird so ein 70 Prozenter.
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Zitat von JohnCarpenter1
        Nach den ersten Trailern hatte ich mir was anderes erhofft. Die Demo hat mich dann eher abgetörnt. Die Gameplaykomponenten sind altbekannt; dabei die obligatorisch mit Symbolen überfrachtete Karte und ein eher hektisches Spiel. Ich wünsche mir wieder mehr spielbare "Hollywood-Blockbuster", mit Gameplayelementen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren und einen Spielfortschritt, der eng an der Story bleibt statt sinnloser Beschäftigungstherapie und Backtracking. Wieder mehr Spiele, wie die letzten Uncharted Teile.
        Die Demo repräsentiert nicht wirklich das Spiel. SquareEnix hat gesagt, dass es eine reine Gameplay Demo ist die extra dafür erstellt wurde. Man hat bewusst auf Story verzichtet, da die Demo nur das Kampfsystem und Parkour System zeigen sollte. Die enthaltenen Quests wird es im fertigen Spiel überhaupt nicht geben. Das fertige Spiel wird einen deutlich stärkeren Story Fokus haben.
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