Flatliners: Filmrezension zum Mystery-Thriller

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Szene aus "Flatliners"
Quelle: Sony

Remake über eine Gruppe von Medizinstudenten, die mit künstlich herbeigeführten Nahtoderfahrungen Gewissheit über das Jenseits erlangen möchten. Doch bald erleidet die Gruppe Nebenwirkungen in Form finsterer Visionen und jeder ist gezwungen sich mit seinen düstersten Erlebnissen auseinander zusetzen.

Regisseur Niels Arden Oplev (Verblendung) legt mit Flatliners (jetzt kaufen 9,99 € ) ein billig inszeniertes Remake vor. Die Hauptrolle der besessenen Medizinstudentin Courtney, die sich aus Verzweiflung über den Unfalltod ihrer Schwester auf Suizid-Experimente einlässt, wird ausgerechnet von Schmollmündchen Ellen Page (Juno) gespielt - eine völlig absurde Fehlbesetzung. Doch immerhin gibt Page sich mit dem klischeebelasteten Drehbuch alle Mühe, sie stampft durch die Gegend, zerfurchtet die Brauen und fuchtelt wild mit den Händen. Ihre Co-Stars hingegen - der Brite James Norton (Northmen - A Viking Saga), Shooting-Star Kiersey Clemons (Transparent) und vor allem Nina Dobrev (The Vampire Diaries) als amoralische Ärztin Marlo - wirken nur gelangweilt. Diego Luna (Star Wars: Rogue One) spielt einen hartgesottenen Notfallmediziner, der ein besonderes Händchen dafür hat, fast tote Menschen wieder ins Leben zu rufen. Das ist nützlich, denn die Studenten-Clique treibt es immer weiter mit ihren Nahtod-Experimenten. Weil Courtney wissen will, ob es ein Leben danach gibt, lässt sie sich sechzig Minuten ihr Herz anhalten, ihre Kommilitonen wollen sie dann noch übertreffen, doch bald leiden sie alle unter geisterhaften Visionen. Vor allem Marlo hat Gewissensbisse, weil sie einst nicht nur den Tod eines Patienten verschuldet, sondern auch die Akten gefälscht hat, um den Verdacht von sich abzulenken. Andere kämen für so etwas ins Gefängnis, aber nicht Marlo. In trashigen CGI-Sequenzen lernt sie, "sich selbst" zu verzeihen.

Fazit:
Eine gute Story, aber schlechte Dialoge, eine schlechte Besetzung und zudem noch schlechte Bilder von Kameramann Eric Kress.

Wertung zu Flatliners (2017)

Wertung:

4.0 /10
9
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1697404202 Mitglied
        Zitat von Herbboy
        Ich kenn auch schon die Story: eine Tierschützerin will dem tierquälerische Treiben, bei dem ein armes Murmeltier vor einer johlenden Menge missbraucht wird, ein Ende setzen. Um dies zu dokumentieren, hat sie ein Kamerateam engagiert. Natürlich ist die bärbeißige weiße Feministin beim afroamerikanischen Kameramann total unbeliebt, da sie neben ihrer rechthaberischen Art auch noch jeglichen Sport sowie "Spaß" als kindischen und unnützen Zeitvertreib ablehnt. Zudem stammt er aus dem Süden der USA und ist daher durch schlechte Erfahrung mit reichen Rassisten auf weiße Mädels, die augenscheinlich dank reichem Papa so einen Weltverbesserungskram durchziehen können, nicht gut zu sprechen. Und dann beginnt die Zeitschleife... die Tierschützerin merkt "eines Tages", dass der Kameramann zwar Sport- und Konsolenfan ist, aber trotzdem hochintelligent und mit viel intellektuellem Reflexionsverständnis ausgestattet ist. Und irgendwann springt der Funke über, sie lernt alles über die wichtigen Sportarten und Games, versucht es wieder und immer wieder, und an einem der etlichen Replay-Tage kommt es wie es kommen muss: sie gesteht ihm ihre Liebe. Dann stellt sich aber heraus, dass er schwul und mit dem Tonassistenten zusammen ist, einem Ku-Kux-Klan-Aussteiger, der wiederum der Tierschützerin beichtet, dass seine Schwester - eine zum Islam konvertierte Protestantin - sich in sie verliebt hat und heimlich mitgereist war. Daraufhin heiratet die Tierschützerin die Neu-Muslima, und alle müssen herzlich lachen, als sie bekanntgibt, dass sie selber Jüdin ist. Und am Ende läuft noch ein Murmeltier durchs Bild mit einem Regenbogen-Halsband...

        Und dann endet die Zeitschleife, und alle sind glücklich - bis auf die homophoben Anti-Homo-und-Feminismus-Antisemiten mit rassistischer Grundhaltung. :] ;) Und die Remake-Gegner. :D
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      • Von Gast1697404202 Mitglied
        Zitat von Herbboy
        Ich kenn auch schon die Story: eine Tierschützerin will dem tierquälerische Treiben, bei dem ein armes Murmeltier vor einer johlenden Menge missbraucht wird, ein Ende setzen. Um dies zu dokumentieren, hat sie ein Kamerateam engagiert. Natürlich ist die bärbeißige weiße Feministin beim afroamerikanischen Kameramann total unbeliebt, da sie neben ihrer rechthaberischen Art auch noch jeglichen Sport sowie "Spaß" als kindischen und unnützen Zeitvertreib ablehnt. Zudem stammt er aus dem Süden der USA und ist daher durch schlechte Erfahrung mit reichen Rassisten auf weiße Mädels, die augenscheinlich dank reichem Papa so einen Weltverbesserungskram durchziehen können, nicht gut zu sprechen. Und dann beginnt die Zeitschleife... die Tierschützerin merkt "eines Tages", dass der Kameramann zwar Sport- und Konsolenfan ist, aber trotzdem hochintelligent und mit viel intellektuellem Reflexionsverständnis ausgestattet ist. Und irgendwann springt der Funke über, sie lernt alles über die wichtigen Sportarten und Games, versucht es wieder und immer wieder, und an einem der etlichen Replay-Tage kommt es wie es kommen muss: sie gesteht ihm ihre Liebe. Dann stellt sich aber heraus, dass er schwul und mit dem Tonassistenten zusammen ist, einem Ku-Kux-Klan-Aussteiger, der wiederum der Tierschützerin beichtet, dass seine Schwester - eine zum Islam konvertierte Protestantin - sich in sie verliebt hat und heimlich mitgereist war. Daraufhin heiratet die Tierschützerin die Neu-Muslima, und alle müssen herzlich lachen, als sie bekanntgibt, dass sie selber Jüdin ist. Und am Ende läuft noch ein Murmeltier durchs Bild mit einem Regenbogen-Halsband...

        Und dann endet die Zeitschleife, und alle sind glücklich - bis auf die homophoben Anti-Homo-und-Feminismus-Antisemiten mit rassistischer Grundhaltung. :] ;) Und die Remake-Gegner. :D
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      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Zitat von Herbboy
        irgendjemand muss doch Rütters / Kalkofes "Schlefaz" neuen Stoff liefern... ;) Sorgen mache ich mir nur, dass mir so was ohne Nachdenken direkt spontan einfällt... ^^ Vor allem Sorgen, warum ich trotzdem damit kein Geld mache... :(
        Geklaute Ideen sind halt billiger. :-D

        Oder dein Ziel-Publikum ist zu klein. ;)

        Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von sauerlandboy79
        Herb... Leute/Drehbuchautoren wie du sind des Kinos' Tod... :-B :-D
        irgendjemand muss doch Rütters / Kalkofes "Schlefaz" neuen Stoff liefern... ;) Sorgen mache ich mir nur, dass mir so was ohne Nachdenken direkt spontan einfällt... ^^ Vor allem Sorgen, warum ich trotzdem damit kein Geld mache... :(
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Herb... Leute/Drehbuchautoren wie du sind des Kinos' Tod... :-B :-D

        Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von McDrake
        Pssst. Sonst gibts davon auch noch ein Remake.
        Ich kenn auch schon die Story: eine Tierschützerin will dem tierquälerische Treiben, bei dem ein armes Murmeltier vor einer johlenden Menge missbraucht wird, ein Ende setzen. Um dies zu dokumentieren, hat sie ein Kamerateam engagiert. Natürlich ist die bärbeißige weiße Feministin beim afroamerikanischen Kameramann total unbeliebt, da sie neben ihrer rechthaberischen Art auch noch jeglichen Sport sowie "Spaß" als kindischen und unnützen Zeitvertreib ablehnt. Zudem stammt er aus dem Süden der USA und ist daher durch schlechte Erfahrung mit reichen Rassisten auf weiße Mädels, die augenscheinlich dank reichem Papa so einen Weltverbesserungskram durchziehen können, nicht gut zu sprechen. Und dann beginnt die Zeitschleife... die Tierschützerin merkt "eines Tages", dass der Kameramann zwar Sport- und Konsolenfan ist, aber trotzdem hochintelligent und mit viel intellektuellem Reflexionsverständnis ausgestattet ist. Und irgendwann springt der Funke über, sie lernt alles über die wichtigen Sportarten und Games, versucht es wieder und immer wieder, und an einem der etlichen Replay-Tage kommt es wie es kommen muss: sie gesteht ihm ihre Liebe. Dann stellt sich aber heraus, dass er schwul und mit dem Tonassistenten zusammen ist, einem Ku-Kux-Klan-Aussteiger, der wiederum der Tierschützerin beichtet, dass seine Schwester - eine zum Islam konvertierte Protestantin - sich in sie verliebt hat und heimlich mitgereist war. Daraufhin heiratet die Tierschützerin die Neu-Muslima, und alle müssen herzlich lachen, als sie bekanntgibt, dass sie selber Jüdin ist. Und am Ende läuft noch ein Murmeltier durchs Bild mit einem Regenbogen-Halsband...

        Und dann endet die Zeitschleife, und alle sind glücklich - bis auf die homophoben Anti-Homo-und-Feminismus-Antisemiten mit rassistischer Grundhaltung. :] ;) Und die Remake-Gegner. :D
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