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  • Fernseh-Hersteller: Der Loewe hat endgültig ausgebrüllt, Betrieb eingestellt

    Loewe Bild 3 Quelle: Loewe

    von Antonio Funes - Der deutsche TV-Hersteller Loewe hätte in vier Jahren das 100. Firmenjubiläum feiern können - doch dazu kommt es nicht mehr. Nachdem der Produzent in den letzten Jahren schon mehrfach schwankte, führte ein kürzlich eröffnetes Insolvenzverfahren zu keinem guten Ende. Seit dem Montagmorgen wird im oberfränkischen Kronach nun nicht mehr produziert, etwa 400 Mitarbeiter stehen ohne Job da.

    Loewe wurde 1923 als Telekommunikations-Unternehmen gegründet und war in den letzten Jahrzehnten für besonders hochwertige TV-Geräte bekannt, vor allem was die Optik angeht. Doch der Konkurrenz konnte der Hersteller in den letzten Jahren immer weniger folgen. Wie Spiegel Online berichtet, ist seit heute endgültig Schluss bei Loewe, womit sich ein deutscher Tradiationshersteller vom Markt verabschieden muss. Nachdem der Produzent, der seine Geräte in Deutschland entwickelte und zusammenbauen ließ, immer weniger Geräte an den Mann bringen konnte und letztenendes einfach zu klein wurde, um kostendeckend zu arbeiten und Massenproduzenten wie Samsung, LG oder Sony Paroli zu bieten, hatte Loewe vor Kurzem Insolvenz angemeldet. Im Zuge einer solchen Insolvenz kann ein Unternehmen zwar häufig noch gerettet werden - dies schlug aber beim Kronacher Unternehmen fehl. Seit Montagmorgen steht das Werk in Oberfranken weitesgehend leer - das Werk, in dem unsere Kollegen der SFT noch vor kurzem zu Besuch waren, um in ihrer aktuellen Ausgabe 7/2019 über die Produktion bei Loewe zu berichten .

    Der Kundenstamm, der bereit war, für ein teilweise schöneres Design und das Label "Made in Germany" deutlich mehr zu zahlen als für im Ausland produzierte Ware, schrumpfte in den letzten Jahren immer weiter. Auch moderne kombinierbare Sound-Produkte sowie das optionale Einbinden von Amazons Alexa konnten das Ruder nicht herumreißen. Alleine um die etwa 400 Mitarbeiter zu bezahlen, wären 150 Millionen Euro Umsatz pro Jahr nötig gewesen - zuletzt sind durch Verkäufe lediglich 120 Millionen Euro in die Kassen von Loewe geflossen. Offizielle Kündigungen gibt es aktuell nicht, doch die Mitarbeiter bekommen bereits keinen Lohn mehr. Die Marke Loewe könnte freilich die Pleite überleben. Es wäre nicht die erste deutsche Tradiationsmarke, deren Name von einer neuen Firma übernommen wird. Die Marke Grundig, bis tief in die 90er-Jahre hinein wohl das deutsche Vorzeigeunternehmen aus dem Elektroniksegment, gehört beispielsweise inzwischen dem Unternehmen Beko aus der Türkei, das Geräte unter anderem mit dem Markennamen Grundig auch in Deutschland verkauft.

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    • Es gibt 41 Kommentare zum Artikel

      • Von fud1974 Erfahrener Benutzer
        Nun ja, nachdem ich mich im Loewe-Forum rumgetrieben habe würde ich sagen, die hatten mehrere Probleme:

        - Die Endmontage in Deutschland ist selbst für so hochpreisige Geräte in Deutschland sehr teuer
        - .. und das bei einem Markt wo die Fernseher eh "zu günstig" verkauft werden, meines Wissens macht die…
      • Von Batze Erfahrener Benutzer
        Ja auch Farbe mach ich selbst, wenn ich mal in Farbe was mache. Und es ist leichter als du denkst. Nur lohnt es sich bei Farbe nicht wirklich die Filme zu entwickeln weil es ein 100% Standartprozess ist der in einem Großlabor nicht schlechter ist als zu Hause, und billiger ist es in einem Großlabor auch…
      • Von MichaelG Erfahrener Benutzer
        Auch Farbfilme ? Zu DDR-Zeiten habe ich bei Astronomie im Leistungskurs auch s/w-Filme/Fotos selbst nach Anleitung mit entwickelt. Unsere Schule durfte an der Berufsakademie das "große" fest installierte Spiegelteleskop benutzen und auch das Fotolabor. Aber Farbfilme/Fotos entwickeln ?
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