Fae Farm im Test: Farming, Rollenspiel und Magie vereinen sich im Reich von Azoria

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Test Maren Wicher - Autorin Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Fae Farm im Test: Farming, Rollenspiel und Magie vereinen sich im Reich von Azoria
Quelle: Phoenix Labs

Wir verraten euch, warum Fae Farm der bislang beste Hybrid aus Spielen wie Stardew Valley, Animal Crossing & Co. geworden ist.

Neben all den namenhaften Vorgängern wie Stardew Valley, Animal Crossing oder Disney Dreamlight Valley erhellt schon diesen Freitag ein weiterer Stern den Cozy-Games-Himmel: Fae Farm heißt das neue Farming-RPG von Phoenix Labs für den PC und die Nintendo Switch. Wir haben es für euch getestet.

Zunächst fällt auf, dass Fae Farm (jetzt kaufen 69,99 € ) weder ein billiger Abklatsch noch eine atemberaubende Innovation ist. Vielmehr bekommen wir einen gut gelungenen Hybriden, der einige der besten Aspekte und Mechaniken von bisherigen Klassikern weitestgehend stimmig miteinander vereint. Im Land von Azoria haben wir nämlich nicht nur die Möglichkeit, uns eine eigene Farm mit zahlreichen Feldern, Beeten und niedlichen Tieren aufzubauen, sondern auch die Fähigkeit, Magie zu wirken. Egal ob im Singleplayer oder gemeinsam mit bis zu drei Freunden im Multiplayer-Modus, genießen wir deshalb in aller Seelenruhe das Farmleben. Vielleicht heiraten wir sogar eines Tages im Rathaus der Stadt oder wir verbringen unsere Zeit mit dem Bekämpfen der feindlichen Tohuwabohus in den Minen des Landes. Letztendlich liegt es dann an uns, durch das Besänftigen der Naturgeister den Frieden in der Spielwelt wiederherzustellen.

Feld mit Früchten Quelle: Phoenix Labs

Old MacDonald Had a (Fae) Farm...

Gleich zu Beginn des Spiels überlässt uns die Bürgermeisterin Merritt eine alte Farm mit großzügigem Grundstück im Norden Azorias. Dort können wir uns nach Belieben einrichten, müssen dafür aber zunächst das Gelände von allerlei Krempel wie Wildgräsern, Baumstämmen oder Steinen befreien. Auf der gewonnenen Fläche haben wir dann genug Platz für den Anbau der zahlreichen saisonalen Feldfrüchte.

Hierfür hat uns die fürsorgliche Vorsitzende der Stadt auch schon direkt alle wichtigen Werkzeuge mit auf den Weg gegeben. Ausgestattet mit Spitzhacke, Axt, Schaufel und Co. dreht sich alsbald alles um die Beschaffung zahlreicher Ressourcen, damit wir notwendige Arbeitsstationen wie zum Beispiel die Steinschmiede oder das Sägewerk herstellen können.

Daneben gibt es eine Vielzahl an Crafting-Stationen, die für uns das Spieleerlebnis noch facettenreicher machen. Am Webstuhl nähen wir später eigene Kleidung aus der gesammelten Wolle unserer Tiere. Am Braukessel stellen wir Tränke her und an der Teestation fertigen wir Ausdauer regenerierende Getränke. Wem das noch nicht genug ist, kann sich dann noch über drei Kochstationen mit unterschiedlichen Funktionen freuen.

Die bunten Schafe und Kühe werden geschoren und gemolken. Quelle: Phoenix Labs Nun fehlt es unserer Farm womöglich an Nichts, außer vielleicht noch ein bisschen mehr Leben und Aufregung. Hier sorgen gleich vier verschiedene Tierarten für Abhilfe, die es sich in den Scheunen auf unserem Hof gemütlich machen oder uns auf dem Weg als Begleiter verfolgen. Knuddelige Hühner, Hasen, Kühe und Schafe möchten von uns bestens versorgt werden, um uns praktische Ressourcen zu hinterlassen. Sollten wir uns der Tierzucht verschreiben, können wir die niedlichsten bunten Babytiere erleben.

Ich gestalte mir die Welt, wie sie mir gefällt

Haben wir uns erfolgreich auf dem Hof eingerichtet, darf natürlich die Ausstattung unseres Wohnhauses nicht fehlen. In Fae Farm haben manche Möbel nämlich nicht nur dekorativen Zweck, sie verbessern durch ihre Platzierung auch unsere Statuswerte. Es gibt eine Reihe an ausgewählten Items, die unsere Gesundheit, Ausdauer oder das Mana steigern.

Innenraum vom Wohnhaus mit Uhr, die den Statuswert "Leben" steigert. Quelle: Phoenix Labs

Später besitzen wir sogar die Möglichkeit, all die dekorativen Gegenstände nach unserem individuellen Geschmack zu gestalten, indem wir sie einfärben. Sowohl unser Haus als auch unseren Rucksack können wir mehrmals erweitern, damit diese Vielzahl an Ressourcen und Items auch genug Platz bei uns findet. Das hat aber leider seinen Preis und der kommt in Azoria in Form der städtischen Währung: Florin.

Das Leben in Azoria

Apropos Geld: In Fae Farm existieren gleich mehrere Möglichkeiten, um sich tagtäglich eine Menge dazu zu verdienen. Ganz im bekannten Animal-Crossing-Stil können wir angeln gehen, Insekten fangen oder Muscheln sammeln. Die eigene Ernte und die selbstgekochten kulinarischen Meisterwerke bringen uns auf dem Marktplatz ebenfalls eine gute Summe ein. Alle Verkäufe werden jedoch erst über Nacht abgewickelt und die Einnahmen werden uns - wie bei Stardew Valley - immer vor neuem Tagesanbruch angezeigt.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cone10 NPC
        Schöner Test, allerdings haben sich am Ende ein paar Fehler eingeschlichen:

        Wo ist der Haken? Bei der Angelmechanik fehlt er manchmal komplett, denn Fische ziehen einen oftmals einfach ins Wasser und das kann auf Dauer schlichtweg nervig sein.

        Wenn man die Technik richtig beherrscht, funktioniert sie einwandfrei. Meiner Meiner Meinung nach wurde sie sehr gut und fehlerfrei implementiert.

        Bei Nacht werden wir von unserem derzeitigen Standort in unser Haus zurückteleportiert, sodass wir beispielsweise den Minenfortschritt am nächsten Tag wiederholen müssen.

        Auch das haben die Entwickler durch das Siegelsystem sehr gut gelöst, so dass man eben nicht immer wieder von vorne anfangen muss.

        Das Kämpfen gegen die Tohuwabohus fühlt sich ziemlich klobig an, da man keine richtige Möglichkeit zum Ausweichen besitzt.

        Ausweichen lässt sich problemlos durch den Doppelsprung und die Angriffe können durch den Zauberstab mit seinen 4 verschiedenen Magien (Wind, Feuer, Schlag und Charme) sehr gut variieren.

        Außerdem können wir die Items im Inventar nicht per Drag-and-Drop verschieben

        Vielleicht nicht per Drag-and-Drop, aber sie lassen sich ganz einfach per Cursor verschieben und mit der R-Taste kann man sogar den ganzen Tascheninhalt auf einen Schlag ins Lager verschieben.
      • Von Cone10 NPC
        Schöner Test, allerdings haben sich am Ende ein paar Fehler eingeschlichen:

        Wo ist der Haken? Bei der Angelmechanik fehlt er manchmal komplett, denn Fische ziehen einen oftmals einfach ins Wasser und das kann auf Dauer schlichtweg nervig sein.

        Wenn man die Technik richtig beherrscht, funktioniert sie einwandfrei. Meiner Meiner Meinung nach wurde sie sehr gut und fehlerfrei implementiert.

        Bei Nacht werden wir von unserem derzeitigen Standort in unser Haus zurückteleportiert, sodass wir beispielsweise den Minenfortschritt am nächsten Tag wiederholen müssen.

        Auch das haben die Entwickler durch das Siegelsystem sehr gut gelöst, so dass man eben nicht immer wieder von vorne anfangen muss.

        Das Kämpfen gegen die Tohuwabohus fühlt sich ziemlich klobig an, da man keine richtige Möglichkeit zum Ausweichen besitzt.

        Ausweichen lässt sich problemlos durch den Doppelsprung und die Angriffe können durch den Zauberstab mit seinen 4 verschiedenen Magien (Wind, Feuer, Schlag und Charme) sehr gut variieren.

        Außerdem können wir die Items im Inventar nicht per Drag-and-Drop verschieben

        Vielleicht nicht per Drag-and-Drop, aber sie lassen sich ganz einfach per Cursor verschieben und mit der R-Taste kann man sogar den ganzen Tascheninhalt auf einen Schlag ins Lager verschieben.
      • Von miperiodista NPC
        Ich war ein großer Stardew-Valley Fan und ohne den Test wäre das Spiel wohl ganz an mir vorbei gegangen. Der Artikel ist schön geschrieben und macht Lust auf mehr. Vielleicht schaue ich das Wochenende ja mal rein
      Direkt zum Diskussionsende
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