FIFA 23: Ultimate Team schmeißt das bisherige Chemie-System über den Haufen!
Den ganzen August über beglückt uns EA Sports mit ersten Infos zu FIFA 23. Mit Deep Dive Trailern und Pitch Notes wurden bereits die wichtigsten Neuerungen in Sachen Gameplay, Präsentation oder Karrieremodus vorgestellt. Jetzt ist endlich FIFA Ultimate Team dran! Das wartet in diesem Jahr mit radikalen Änderungen beim Chemie-System, noch mehr FUT Heroes und dem neuen Modus FUT Moments auf. Wir fassen alles Wichtige in der Vorschau zusammen.
Ultimate Team ist der Spielmodus in FIFA, der sich traditionell über die meisten Änderungen freuen darf. Beim Blick auf die nackten Zahlen ergibt das auch absolut Sinn: Als Zugpferd von EA Sports holt FUT Jahr für Jahr Millionen von Spielern ab, die nicht nur tausende Stunden, sondern auch abertausende hart verdiente Dollar in den Aufbau ihrer eigenen Traumelf stecken. Im Geschäftsjahr 2021 nahm Electronic Arts über 1,63 Milliarden Dollar mit Ingame-Verkäufen in FUT und Co. ein. Insgesamt machten Mikrotransaktionen 29 Prozent der Gesamtumsätze des Unternehmens aus. Wer kann es den Machern da verübeln, dass man die zahlende Kundschaft mit frischem Content bei der Stange halten will?
Für FIFA 23 (jetzt kaufen 6,98 € ) hat EA Sports entsprechend schon angekündigt, dass wir uns in Ultimate Team auf Crossplay zwischen PC und Konsole freuen dürfen, zumindest in allen 1-gegen-1-Modi. Darüber hinaus haben sich die Macher aber natürlich noch eine Menge anderer Features ausgedacht, die jetzt im Rahmen eines Deep Dive Trailers näher vorgestellt wurden.
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Die Chemie muss stimmen
FIFA 23 startet dabei direkt mal mit einem echten Paukenschlag: Die Team-Chemie, eine der essenziellen Mechaniken in Ultimate Team, wird komplett über den Haufen geworfen! Zur Erinnerung: In der Vergangenheit war es immer das Ziel, eine Team-Chemie von 100 zu erreichen, indem ihr Spieler auf ihren Lieblingspositionen aufgestellt und mit anderen Profis derselben Nationalität, Liga- oder Vereinszugehörigkeit umgeben habt. So gab's Boni auf die Attribute eurer Kicker. War eure Startelf dagegen ein wild zusammengewürfelter Haufen ohne jedwede Gemeinsamkeiten, litt ihre Leistung.
In diesem Jahr streicht EA Sports nun jegliche Negativeffekte. Selbst, wenn ihr einen Stoßstürmer als Libero aufstellt, spielt er also immer noch so, wie es die Werte auf seiner Spielerkarte nahelegen. Es gibt auch keine positionsbezogenen Links mehr, also keine grünen Linien, die anzeigen, ob zwei Spieler gut miteinander harmonieren. Stattdessen entsteht Chemie jetzt über die gesamte Mannschaft hinweg: Wenn ihr also Manuel Neuer und Joshua Kimmich in eurem Team habt, dann gibt das Pluspunkte. Schließlich kommen beide aus Deutschland und spielen für den FC Bayern München. Dass sie in der Startaufstellung gar nicht nebeneinanderstehen, ist wurscht.
Die Team-Chemie wird jetzt auch nicht mehr in einem Zahlenwert von 1 bis 100 gemessen, sondern mit Hilfe eines Drei-Sterne-Systems. Je mehr Spieler dabei aus demselben Land, demselben Klub oder derselben Spielkasse kommen, desto mehr Sterne gibt's - und damit auch mehr Attribut-Boosts. Das ist deutlich intuitiver als noch in der Vergangenheit. FUT 23 bietet mehr Freiheiten, mehr Abwechslung, mehr Optionen, dem eigentlichen Ziel des Spielmodus näherzukommen: das eigene Dream-Team aus seinen Lieblingsspielern zusammenzustellen. Das gilt natürlich auch für die Squad Building Challenges, die künftig ebenfalls nach dem neuen Prinzip funktionieren. Hier wird es also mehr Raum für kreative Lösungen geben.
