Endzone im Test: Postnuklearer Überlebenskampf - Jetzt auch für Konsolen! (Update)

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Endzone im Test: Postnuklearer Überlebenskampf - Jetzt auch für Konsolen! (Update)
Quelle: PC Games

Nach einer vorbildlichen Early-Access-Phase erreicht Endzone die Zielmarke. Das Survival-Aufbauspiel verlegt das Spielprinzip von Banished in die postnukleare Endzeit und macht im Test eine ordentliche Figur: Während wir anfangs noch entspannt vor uns hin siedeln, entpuppt sich Endzone schnell als fordernder Überlebenskampf, in dem wir ständig um unsere Dorfbewohner bangen.

Schon in unserer Early-Access-Vorschau hatten wir bemängelt, dass sich viele Gebäude optisch ähneln und in großen Dörfern kaum noch auseinanderhalten lassen. Zum Glück kann man Betriebe nun aber mit kleinen Buttons durchschalten, so behält man den Überblick. Außerdem werden über Gebäuden wie dem Recycler neuerdings Symbole eingeblendet, mit denen man flott einstellen kann, welcher Rohstoff dort produziert wird - sehr praktisch!

Von Frostpunk hat sich Endzone die Dekrete abgeschaut, das sind vorübergehende Verhaltensregeln, die vor allem in Notlagen praktisch sind. Zum Beispiel können wir die Nahrungsversorgung halbieren oder Kranke und Kinder aus dem Dorf verbannen, wenn die Vorräte knapp werden. Das wirkt sich zwar auf die Zufriedenheit aus, doch richtig knifflige moralische Entscheidungen, mit denen man seine eigene Spielweise finden kann, gibt es leider nicht. Da hat Frostpunk mit seinen dramatischen Konflikten und knallharten Beschlüssen meilenweit die Nase vorn. Endzones Überlebenskampf spielt sich dadurch deutlich entspannter und leider auch etwas eintöniger als die Konkurrenz - das macht es nicht zu einem schlechten Spiel, ganz im Gegenteil. Aber für die Oberklasse reicht es noch nicht.

UPDATE: Umsetzung für PS5 und Xbox Series S/X

Die Survivor Edition von Endzone umfasst das Hauptspiel sowie den ersten DLC Prosperity. Inhaltlich bekommt ihr das gleiche Spiel wie auf dem PC, lediglich bei der Steuerung haben die Entwickler ein paar Anpassungen vorgenommen. Grundsätzlich ist Endzone auch mit dem Controller gut spielbar, die Tastenbelegung benötigt lediglich etwas mehr Eingewöhnung als mit der Maus. Ein paar Nachteile gibt es aber: Am Gamepad müsst ihr die Berufeverwaltung etwas umständlich über ein Ringmenü öffnen. Das wäre eigentlich nicht weiter schlimm, wenn man die Berufe nicht rund um die Uhr im Blick haben sollte. So führt es aber leider dazu, dass man das bildschirmfüllende Menü immer und immer wieder von Hand öffnen muss, während man es am PC bei Bedarf einfach eingeblendet lässt. Auch fällt die Übersicht in den Konsolenfassungen etwas schwerer, da man die Gebäude hier erst im Baumenü selektieren muss, bevor man sie durchschalten kann. Am PC klappt das deutlich flotter.
Das Interface wurde für die Konsolenversionen umgestaltet, inhaltlich bleibt aber alles beim Alten. Quelle: PC Games Das Interface wurde für die Konsolenversionen umgestaltet, inhaltlich bleibt aber alles beim Alten. Ein weiterer Nachteil ist die Performance. Schon die PC-Fassung machte uns im Endgame manchmal Sorgen, doch auf den Konsolen ist das Problem noch ausgeprägter. Selbst auf einer flotten PS5 geht die Framerate in die Knie, sobald wir eine große Siedlung mit Hunderten von Einwohnern aufgebaut haben und dann den Zeitraffer nutzen. Zwar leidet das Aufbau-Gameplay nicht wirklich darunter, schließlich könnt ihr jederzeit pausieren. Doch angesichts der schieren Leistung einer PS5 wirken die Einbrüche auch etwas unsauber und unnötig. Hier sollten die Entwickler also nochmal nachbessern.

Meinung

Wertung zu Endzone - A World Apart (PC)

Wertung:

7.0 /10

Wertung zu Endzone - A World Apart (PS5)

Wertung:

7.0 /10

Wertung zu Endzone - A World Apart (XSX)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Grundsolide AufbaustrategieHübsche Grafik mit liebevollen DetailsGelungene Steuerung mit ein paar klugen KomfortfunktionenFairer PreisNützliches TutorialExpeditionen bringen einen Hauch von RollenspielPraktische Info-Filter für Strom, Zufriedenheit usw...Nebenaufgaben als praktische Helfer in der Not
Wenig ForschungsoptionenOberflächliche Dekrete, keine moralischen KonflikteImmer gleiche Spielweise wird auf Dauer eintönigStürme, Plünderer und lange Dürren bergen FrustgefahrSchwächen im Balancing (z.B. zu hoher Stoff- und Wasserverbrauch)Langweilige MusikBei großen Siedlungen etwas unübersichtlich (vor allem auf Konsolen)Performance-Probleme bei großen Siedlungen (Konsolen)

Endzone: A World Apart hat am 18. März 2021 den Early Access verlassen, die fertige PC-Fassung kostet 30 Euro und ist über GOG und Steam erhältlich. Die empfehlenswerte Prosperity-Erweiterung folgte am 21 Oktober 2022 und schlägt mit 10 Euro zu Buche. Der zweite DLC Distant Places ist seit 17. Mai 2022 für rund 8 Euro erhältlich. Auf Steam findet ihr ihr auch eine Komplettsammlung aus Hauptspiel und beiden DLCs, der Preis liegt hier bei rund 48 Euro. Die Konsolenfassungen für PS5 und Xbox Series S/X kosten 50 Euro und sind seit 19. Mai erhältlich, sowohl digital oder im Einzelhandel. Falls ihr Interesse an ruhigen Aufbauspielen mit ungewöhnlichem Setting habt, legen wir euch auch Dawn of Man ans Herz.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Samsonetty Anfänger/in
        Ja das mit den Plünderer ist so eine Sache, es ist Sauschwer dadurch geworden, hier müssen se noch mal Hand anlegen und sich was einfacheres Einfallen Lassen, ich fände eine Mauer zu bauen um die Siedlung nicht schlecht, denn mit den Barrikaden geht das nicht wirklich, baut man sie dicht an dicht, kommen meine Siedler nicht mehr an die Abbauflächen, mit einer Mauer und Tor ist es dann einfacher, und dann die Türme in der Siedlung aufbauen, wenn se durch die Mauer brechen.
        Aber im Großen und Ganzen, ein sehr gutes Spiel mit noch sehr viel Potenzial, Ich hab zum Vergleich noch mal Aftermath gespielt, und bin da mit den Bau Resoursen schnell an die Grenzen gestoßen, da gab es kein Metall mehr , kein Plastik und auch keinen Beton, tja, Spiel aus, hingegen bei Endzone " Material vorhanden dank der Staubfänger. Kann man in ruhe Weiter ausbauen.
        Ich finde Das Spiel Geil, und wer noch immer auf das neue Siedler wartet, den Empfehle ich Endzone, ich werde demnächst noch mal nen Stream starten, wenn es meiner Operierten rechten Schulter wieder gut geht, und all die Szenen nochmal in einem Zug durchspielen, denn mit dem Release des Spiels wurden auch die Errungenschaften zurückgesetzt, was mich wider rum Glücklich macht, so kann ich das Potenzial des Spiels noch mal zeigen. Freue mich schon auf mehrere Langen Nächte :D
        Bis dahin, man sieht sich.
        lg Bleibt Gesund
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]@aalderfrang
      • Von Samsonetty Anfänger/in
        Ja das mit den Plünderer ist so eine Sache, es ist Sauschwer dadurch geworden, hier müssen se noch mal Hand anlegen und sich was einfacheres Einfallen Lassen, ich fände eine Mauer zu bauen um die Siedlung nicht schlecht, denn mit den Barrikaden geht das nicht wirklich, baut man sie dicht an dicht, kommen meine Siedler nicht mehr an die Abbauflächen, mit einer Mauer und Tor ist es dann einfacher, und dann die Türme in der Siedlung aufbauen, wenn se durch die Mauer brechen.
        Aber im Großen und Ganzen, ein sehr gutes Spiel mit noch sehr viel Potenzial, Ich hab zum Vergleich noch mal Aftermath gespielt, und bin da mit den Bau Resoursen schnell an die Grenzen gestoßen, da gab es kein Metall mehr , kein Plastik und auch keinen Beton, tja, Spiel aus, hingegen bei Endzone " Material vorhanden dank der Staubfänger. Kann man in ruhe Weiter ausbauen.
        Ich finde Das Spiel Geil, und wer noch immer auf das neue Siedler wartet, den Empfehle ich Endzone, ich werde demnächst noch mal nen Stream starten, wenn es meiner Operierten rechten Schulter wieder gut geht, und all die Szenen nochmal in einem Zug durchspielen, denn mit dem Release des Spiels wurden auch die Errungenschaften zurückgesetzt, was mich wider rum Glücklich macht, so kann ich das Potenzial des Spiels noch mal zeigen. Freue mich schon auf mehrere Langen Nächte :D
        Bis dahin, man sieht sich.
        lg Bleibt Gesund
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]@aalderfrang
      • Von Basileukum Hobby-Spieler/in
        Toll! Das hört sich echt nach einem guten Spiel an. Und wer weiß, wenn se noch ein bisserl schleifen, dazu mehr Forschung einbauen und eventuell n Addon mit ner Kampane, dann wird es sogar noch besser.

        Gibt es sogar gerade bei GoG für schmalen Taler von 15,59€ sehe ich gerade, da kannst net viel falsch machen.
      • Von McDrake Mitglied
        Zitat von BuzzKillington
        Ich will wenigstens ein bisschen Story in einem Aufbau-Strategiespiel haben. Finde das Spiel durchaus interessant, aber hab Zweifel ob es mich an der Stange halten kann. Bei Banished war das auch so, dass ich nicht wegen der Schwierigkeit sondern wegen Langeweile aufgegeben hab.
        Brauch das auch für mich motivieren zu können.
        Bei Städtebau ists mir egal. Aber wenn ich Sandstürme überstehen muss, welche mich frusten würden, dann brauch ich auch ein Zückerchen in Form eines Ziels in Sachen Geschichte oder Upgrade.
        Was hab ich davon, wenn so ein Sandsturm mir die letzten drei Stunden zunichte macht?
        Was ist die Motivation, danach weiter zu machen?

        Vielleicht kommt das noch, wenns ein Erfolg wird.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von BuzzKillington
        Ich will wenigstens ein bisschen Story in einem Aufbau-Strategiespiel haben. Finde das Spiel durchaus interessant, aber hab Zweifel ob es mich an der Stange halten kann. Bei Banished war das auch so, dass ich nicht wegen der Schwierigkeit sondern wegen Langeweile aufgegeben hab.
        Eine richtige Story gibt es nicht. Man erhält kleine Nebenaufgaben mit ein wenig Textbegleitung und macht Expeditionen, in denen es ein bisschen Sprachausgabe zu hören gibt. Die sorgen für Flair, erzählen aber keine richtigen Geschichten. Endzone geht da schon stärker in Richtung Banished als beispielsweise ein Anno.
      • Von BuzzKillington Mitglied
        Ich will wenigstens ein bisschen Story in einem Aufbau-Strategiespiel haben. Finde das Spiel durchaus interessant, aber hab Zweifel ob es mich an der Stange halten kann. Bei Banished war das auch so, dass ich nicht wegen der Schwierigkeit sondern wegen Langeweile aufgegeben hab.
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