Kurz-Review: Einmal Hans mit scharfer Soße
Deutsche Komödie nach dem gleichnamigen Roman der in der Türkei geborenen deutschen Journalistin Hatice Akyün mit den gängigen türkischen Klischees und romantischem Einschlag.
Die 34-jährige attraktive und beruflich erfolgreiche Deutsch-Türkin Hatice lebt in Hamburg ein westlich orientiertes Leben. Als ihre kleine Schwester schwanger wird und dringend heiraten muss, bleibt der Vater stur: Erst muss die Ältere Tochter unter die Haube kommen. Um das Glück ihrer Schwester zu retten, versucht Hatices alles, um ihren Eltern den vermeintlich Richtigen zu präsentieren – sei es einen ihrer echten Liebhaber oder den ein oder anderen Fake-Partner. Doch das geht immer wieder schief und führt zunehmend zu familiärem Unfrieden.
Multikulti nach dem gleichnamigen Roman der in der Türkei geborenen deutschen Journalistin Hatice Akyün: eine Komödie mit romantischem Einschlag, die mit den gängigen türkischen Klischees zu spielen versucht, dabei aber stark mit Stereotypen arbeitet. Die Dialoge wirken zudem häufig hölzern, der Witz aufgesetzt, sodass der Charme der zentralen Darsteller das einzige Hervorhebenswerte an diesem deutschen Lustspiel bleibt.
FAZIT / Witzig gedacht ist nicht immer witzig gemacht: arg oberflächlich bleibende Culture-Clash-Komödie mit gewollt wirkendem Humor.
Einmal Hans mit scharfer Soße ist ab 12. Juni in unseren Kinos zu sehen.
