Einfach zu haben (Kinokritik / Review)
Emma Stone, die im kommenden Spider-Man-Reboot die weibliche Hauptrolle spielen wird, bestätigt in dieser High-School-Comedy ihren Status als Star von morgen.
Ein kleiner Überraschungshit in den USA! Nachwuchsstar Emma Stone spielt Olive, ein "anständiges" Highschool-Mädchen, das sich überraschend den Ruf als Schul-Senftöpfchen erwirbt: Jeder hat angeblich schon mal sein Würstchen reingesteckt. Dabei ist Olive in Wahrheit eine verklemmte Jungfrau, die nur so tut, als ob: Im Austausch gegen Geschenkgutscheine dürfen Sozialversager ihr Standing in der Schulhierarchie verbessern, indem sie behaupten, Olive schon mal flachgelegt zu haben. Das Mädel genießt seine neue Rolle als Highschool-Vamp – zumindest so lange, bis ihre Freundschaften zu Bruch gehen und eine christliche Fundamentalistin einzuschreiten beginnt.
Frühreifes Früchtchen oder ungepflücktes Blümchen? Um dieses Thema dreht sich heute viel an US-Highschools. Die Antwort darauf kann entscheiden zwischen Angesagtsein und Außenseitertum. Einfach zu haben spielt locker-leicht mit diese "Existenzfrage" amerikanischer Teenies. Als ein bisschen schleppend erweist sich dabei zwar die Inszenierung, doch die Performances der Jungschauspieler und manch bissiger Dialog machen das wieder wett.
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(Emanuel Bergmann)
