Gas geben auf Ducati-Bikes
In der Cockpit-Perspektive kommt die Geschwindigkeit am besten rüber. Der Grafik hilft das kaum weiter.
Was Ferrari für Autofans ist, ist Ducati für Motorrad-Enthusiasten: Die perfekte Vereinigung von Technik und Form. Was man vom offiziellen Rennspiel zur italienischen Zweirad-Schmiede leider nicht ganz behaupten kann. Die Technik- Konsolen-Konvertierung sei Dank- hinkt aktuellen PC-Konkurrenten in etwa so weit hinterher wie das Aprilia-Team den Ducati-Fahrern bei der letzten Superbike-WM. Dafür geht's rasend schnell zur Sache: Wer auf dem 900er-Spitzenmodell im Sattel bleiben will, sollte einen kräftigen Bremsfuß schwingen- trotz Arcade-Fahrmodell. Ebenfalls auf der Habenseite verbucht Ducati World seinen umfangreichen Karriere-Modus, in dem Sie mit etwas Kleingeld aus der Portokasse in die Monsterserie einsteigen und sich über diverse Turniere mit Preisgeldern die Tuning- und Klassenleiter hocharbeiten. Cool: Wer sich im Quickrace bewährt, darf schließlich aus über 40 Ducati-Modellen auswählen, darunter auch Klassiker aus den 50er, 60er und 80er-Jahren. Wäre nicht die enttäuschende Optik und das langweilige Streckendesign, hätte Ducati World vielleicht auch im PC-Lager Fans finden können.
