Drachenzähmen leicht gemacht 3: Filmrezension zum Animationsabenteuer
Eigentlich scheint im Wikingerdorf, in dem dank Hicks Menschen und Drachen friedlich zusammenleben, alles in Ordnung zu sein. Doch dieser, wenn auch etwas chaotische Frieden wird unterbrochen, als sich bald die Ereignisse überschlagen. Aus dem Nichts taucht ein weißes Nachtschatten-Weibchen auf, das Hicks Drachen Ohnezahn sofort den Kopf verdreht, während der Drachenjäger Grimmel hinter ihm her ist. Die geheime Welt scheint einen Ausweg zu bieten.
Im inzwischen dritten Teil der "Drachzähmen"-Saga hat der erfindungsreiche Hicks eine utopische Stadt erschaffen, in der Mensch und Drache harmonisch und chaotisch zugleich Seite an Seite leben. Gleichzeitig versucht er zusammen mit Freundin Astrid mit seiner Verantwortung als Anführer klarzukommen. Viel Zeit dafür hat er dafür aber nicht: Sein treuer Freund Ohnezahn verliebt sich in ein Tagschatten-Weibchen, während ein gefährlicher Drachentöter Jagd auf den Nachtschatten macht.
Das neue Abenteuer revolutioniert zwar nicht die Welt des Animationsfilms. Dafür erzählen Regisseur Dean De Blois und Co-Autorin Cressida Cowell ein herzerweichendes Kinder- und Jugendabenteuer um Freundschaft und grundlegende Veränderungen in dieser Freundschaftsbeziehung. Auch wenn die Nebenfiguren und Motivationen des Bösewichts etwas zu kurz kommen, macht der Film Spaß, ohne seine jungen Zuschauer zu überfordern. Stattdessen nimmt er sich zwischendurch Zeit für ruhige und magische Momente, um schöne Animationen sprechen zu lassen.
FAZIT: Erneut gelungenes Fantasy-Abenteuer für jung und alt, das sich auch Zeit für unaufgeregte und magische Momente nimmt.
