Donkey Kong: Bananza - Challenge-Räume und Fazit

6
Test Lukas Bohnau - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Donkey Kong: Bananza - Challenge-Räume und Fazit
Quelle: PC Games

Ein Donkey Kong Spiel im Stil von Super Mario Odyssey? Wir haben Donkey Kong: Bananza ausführlich getestet! Warum das Bananza Abenteuer viel mehr als nur ein Lückenfüller ist, erfährst du im Test.

Neben den Hauptmissionen gibt es auch jede Menge Challenge-Räume, die in den offenen Levels überall verteilt sind. Die Aufgaben, die wir hier für Banandium-Juwelen bewältigen müssen, fallen unterschiedlich aus. Es wird zwischen kleineren Challenge-Räumen und umfangreicheren Challenge-Tempeln unterschieden. Von "Besiege X Gegner in der vorgegebenen Zeit" bis hin zu größeren Sub-Passagen, die durchquert werden müssen, ist hier viel Abwechslung geboten.

Ein Challenge-Raum in dem man sich in einer bestimmten Zeit durch den Boden schlagen muss Quelle: PC Games Ein Challenge-Raum in dem man sich in einer bestimmten Zeit durch den Boden schlagen muss Besonders nostalgisch wird es in den von Donkey Kong Country inspirierten Challenge-Räumen, die tatsächlich wie klassische 2D-Sidescroller aufgebaut sind - untermalt von Klängen, die Donkey-Kong-Fans definitiv bekannt vorkommen sollten. Solche Levels sind aber nicht die einzigen Easter Eggs, die man in Donkey Kong: Bananza finden kann. Genauso wie altbekannte Charaktere! Haltet einfach mal ein bisschen die Augen auf und lasst euch vom Spiel überraschen.

Ein Challenge-Raum-Level im klassischen Donkey Kong Country Stil. Quelle: PC Games Ein Challenge-Raum-Level im klassischen Donkey Kong Country Stil.

Switch 2 Hit mit Schönheitsfehlern

Kommen wir aber mal zur Technik. Größtenteils schafft es Donkey Kong: Bananza, die 60 FPS konstant aufrechtzuerhalten. Ab und zu gibt es allerdings doch mal kleinere Frame-Einbrüche - besonders wenn auf dem Bildschirm gerade viel zerstört wird. Das ist natürlich schade, kommt aber zum Glück nicht so häufig vor und mindert auch nicht wirklich den Spielspaß. Etwas ärgerlicher dagegen sind die teilweise auftretenden Pop-ins.

Gerade in der recht weitläufigen Hügelschicht werden manche Objekte und Texturen erst geladen, wenn man sich ihnen nähert. Im Vergleich zu anderen Levels ist die Hügelschicht aber auch etwas "flachlandiger", weshalb Pop-ins hier stärker auffallen als beispielsweise in der Waldschicht. Schön sieht das Spiel aber allemal aus. Dank der HDR-Unterstützung kommen die bunten und lebendigen Farben noch einmal mehr zur Geltung, was gerade auf einem großen Bildschirm fantastisch aussieht.

Idyllisches Urlaubsfeeling in der Strandschicht. Quelle: PC Games Idyllisches Urlaubsfeeling in der Strandschicht. Auch die Steuerung von Donkey Kong ist sehr präzise und fühlt sich in jeder Situation super an. Toll umgesetzt sind ebenfalls die Zwischensequenzen samt Sprachausgabe von Pauline. Klar, im Jahr 2025 sind Sprachausgaben in Spielen eigentlich nichts Besonderes mehr - in Nintendo-Games aber schon. Pauline ist allerdings der einzige Charakter, der richtig vertont wurde.

Die anderen geben wie so häufig nur eine Fantasiesprache von sich. Aber auch das fügt sich gut in das Spiel ein, da es sich bei den restlichen Charakteren ja nur um Tiere handelt, die per se nicht die Menschensprache sprechen können. Ob sich das die Entwickler allerdings tatsächlich so gedacht haben oder es hier einfach um Budgeteinsparungen ging - das Urteil überlassen wir euch.

Meinung

Wertung zu Donkey Kong Bananza (NSW2)

Wertung:

9.0 /10
Fazit

Donkey Kong: Bananza überrascht mit kreativen Ideen, einem wuchtigen Zerstörungs-Feature und einem Erkundungsdrang, der stark an Super Mario Odyssey erinnert – ohne es dabei einfach nur stumpf zu kopieren. Wer Spaß an charmanten 3D-Plattformern mit Sammelfokus, cleverem Leveldesign und spielerischem Freiraum hat, bekommt hier ein echtes Highlight serviert. Zwar ist das Abenteuer nicht ganz frei von technischen Schwächen und etwas zu leichten Bosskämpfen, aber unterm Strich liefert Donkey Kong: Bananza genau das, was es verspricht: ein spaßiges, ungewöhnlich tiefes und atmosphärisch starkes Abenteuer – nicht nur für eingefleischte DK-Fans.

Wenn ihr auf der Nintendo Switch 1 Spaß mit Super Mario Odyssey hattet, dann wird euch Donkey Kong: Bananza für die Nintendo Switch 2 mit Sicherheit auch gefallen! Transparenzhinweis: Für die Erstellung dieses Beitrags wurde die Release-Fassung von Donkey Kong: Bananza von Nintendo gestellt.

6
  1. Seite 1 Donkey Kong Bananza im Test: Das Super Mario Odyssey für DK-Fans?
  2. Seite 2 Donkey Kong: Bananza - Spielwelt und Kernmechaniken
  3. Seite 3 Donkey Kong: Bananza - Sammeln und Erkunden
  4. Seite 4 Donkey Kong: Bananza - Bananza Fähigkeiten und Schwierigkeitsgrad
  5. Seite 5 Donkey Kong: Bananza - Challenge-Räume und Fazit
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SchusterJan Anwärter/in
        Zitat von Bad-Rabbit
        Mir gefällt das Spiel (physische Variante) so weit, das mit der Weitsicht stimmt und die Framedrops halten sich in Grenzen. Spiele selbst auf dem normalen Level, da ich nicht daran gehindert werden will, mich abseits des Weges umzuschauen.
        Die Challenges sind spaßig, wenn man eine neue Fähigkeit bekommen hat, aber nicht beim ersten Mal zu schaffen, je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und den verteilten Skillpunkte.

        Der Spielablauf ist rasant, um es geht flott weiter, denke, mit neuen Fähigkeiten, kommt man auch an zuvor nicht erreichbaren Orte, (etwas metroidvania), wenn man auf 100 % durchspielen will, das wird etwas dauern. Dafür sind die Ebenen, die bisher erreicht wurden, jederzeit wechselbar. Vorausgesetzt, diese Möglichkeit wird pro Stage gefunden und freigeschaltet.

        Die Story ist ganz nett, gerade zu Anfang, nette Interaktionen mit den Bewohnern der Ebenen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
        Technisch habe ich nicht geschaut, wie schnell es im Dockmodus läuft.
        Bei mir auf einem 34-Zoll-Monitor mit theoretisch 240 Hz nativ im Desktopmodus. Bis jetzt habe ich kein Game gespielt, das die hohen Herzzahlen unterstützt. Es werden wohl 60 Hz sein, weiß die Einstellungen gerade nicht auswendig.
        Es gibt hier auch viele nützliche Informationen.

        Gruß
        Das merkst du extrem in Spielen mit schnellen Bewegungen und präzisen Timings, wo jeder kleine Drop sofort das Spielgefühl ruiniert. Da sind stabile 60 fps ohne Ruckler deutlich besser als höhere Werte mit unsauberen Frametimes. Im Handheld-Modus ist das Ganze sogar noch kritischer, weil man da jeden kleinsten Lag direkt noch viel deutlicher wahrnimmt.
      • Von SchusterJan Anwärter/in
        Zitat von Bad-Rabbit
        Mir gefällt das Spiel (physische Variante) so weit, das mit der Weitsicht stimmt und die Framedrops halten sich in Grenzen. Spiele selbst auf dem normalen Level, da ich nicht daran gehindert werden will, mich abseits des Weges umzuschauen.
        Die Challenges sind spaßig, wenn man eine neue Fähigkeit bekommen hat, aber nicht beim ersten Mal zu schaffen, je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und den verteilten Skillpunkte.

        Der Spielablauf ist rasant, um es geht flott weiter, denke, mit neuen Fähigkeiten, kommt man auch an zuvor nicht erreichbaren Orte, (etwas metroidvania), wenn man auf 100 % durchspielen will, das wird etwas dauern. Dafür sind die Ebenen, die bisher erreicht wurden, jederzeit wechselbar. Vorausgesetzt, diese Möglichkeit wird pro Stage gefunden und freigeschaltet.

        Die Story ist ganz nett, gerade zu Anfang, nette Interaktionen mit den Bewohnern der Ebenen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
        Technisch habe ich nicht geschaut, wie schnell es im Dockmodus läuft.
        Bei mir auf einem 34-Zoll-Monitor mit theoretisch 240 Hz nativ im Desktopmodus. Bis jetzt habe ich kein Game gespielt, das die hohen Herzzahlen unterstützt. Es werden wohl 60 Hz sein, weiß die Einstellungen gerade nicht auswendig.
        Es gibt hier auch viele nützliche Informationen.

        Gruß
        Das merkst du extrem in Spielen mit schnellen Bewegungen und präzisen Timings, wo jeder kleine Drop sofort das Spielgefühl ruiniert. Da sind stabile 60 fps ohne Ruckler deutlich besser als höhere Werte mit unsauberen Frametimes. Im Handheld-Modus ist das Ganze sogar noch kritischer, weil man da jeden kleinsten Lag direkt noch viel deutlicher wahrnimmt.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        REDAKTION! Ich hab schon mal ne Email an die NZone geschickt. Im Magazin bei den Bestenlisten taucht das Spiel bei den Jump N Runs nicht auf! Dabei hat das 9 von 10 Punkten.

        PS: Moderator! Leite das mal bitte an die Redaktion weiter.
      • Von Bad-Rabbit NPC
        Mir gefällt das Spiel (physische Variante) so weit, das mit der Weitsicht stimmt und die Framedrops halten sich in Grenzen. Spiele selbst auf dem normalen Level, da ich nicht daran gehindert werden will, mich abseits des Weges umzuschauen.
        Die Challenges sind spaßig, wenn man eine neue Fähigkeit bekommen hat, aber nicht beim ersten Mal zu schaffen, je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und den verteilten Skillpunkte.

        Der Spielablauf ist rasant, um es geht flott weiter, denke, mit neuen Fähigkeiten, kommt man auch an zuvor nicht erreichbaren Orte, (etwas metroidvania), wenn man auf 100 % durchspielen will, das wird etwas dauern. Dafür sind die Ebenen, die bisher erreicht wurden, jederzeit wechselbar. Vorausgesetzt, diese Möglichkeit wird pro Stage gefunden und freigeschaltet.

        Die Story ist ganz nett, gerade zu Anfang, nette Interaktionen mit den Bewohnern der Ebenen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
        Technisch habe ich nicht geschaut, wie schnell es im Dockmodus läuft.
        Bei mir auf einem 34-Zoll-Monitor mit theoretisch 240 Hz nativ im Desktopmodus. Bis jetzt habe ich kein Game gespielt, das die hohen Herzzahlen unterstützt. Es werden wohl 60 Hz sein, weiß die Einstellungen gerade nicht auswendig.

        Gruß
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        Zitat von McDrake
        Ich frage mich halt, ob andere Publisher nicht zu viel Respekt vor N hat, um selber solche Games zu produzieren und das Feld Kampflos überlassen.
        Fenyx Rising war mMn ein tolles Game und ist bei Metacritics mit dem Userscore recht nach an den Testwertungen (0.5 Differenz)

        Sobald eine N-Titel rauskommt überschlägt sich die Presse meist förmlich, ist allerdings dann auch ein paar Punkte neben der Userwertung (0.8). Ja, ich weiss, Meta ist nicht ganz repräsentativ.
        Trotzdem habe ich immer das Gefühl, dass N einen gewissen Bonus bei der Presse geniesst.

        Ist ein komplexes Thema und grad wenig Zeit ;)
        Naja, letztes Jahr hat zumindest Astro Bot ziemlich geliefert, sogar Spiel des Jahres.
        Und dennoch hat es auf der PS5 gerade mal zu Platz 13 der meistverkauften Spiele gereicht. Hat sich bisher vielleicht 2,5 bis 3 Millionen Mal verkauft.
        Wenn Nintendo einen Plattformer herausbringt, da reden wir von 25 bis 30 Millionen Verkäufen, wenns reicht und es sind System Seller, was Jump‘n Runs auf anderen Plattformen nicht sind.
        Ich denke, Nintendo macht bei seinen Kern-IP‘s einfach mehr Geld locker als alle anderen. Da müssen die liefern, weil wie gesagt, das sind deren System Seller und sie haben wohl auch die entsprechenden Leute mit den meisten Erfahrungen in dem Bereich da sitzen.

        Fenyx Rising hab ich gespielt, fand es aber nicht so geil. Ist mMn ein absoluter Standard-Ubi-Formel-Titel, der krampfhaft versucht hat bei Breath of The Wild sich was abzuschauen, aber an keiner Stelle auch nur annähernd herangekommen ist.
        Schlecht ist das Spiel deswegen auch nicht, aber absolut generisch. Das Spiel hat keine eigene Identität, dafür kupfert es zu viel von Zelda ab.
      • Von McDrake Mitglied
        Ich frage mich halt, ob andere Publisher nicht zu viel Respekt vor N hat, um selber solche Games zu produzieren und das Feld Kampflos überlassen.
        Fenyx Rising war mMn ein tolles Game und ist bei Metacritics mit dem Userscore recht nach an den Testwertungen (0.5 Differenz)

        Sobald eine N-Titel rauskommt überschlägt sich die Presse meist förmlich, ist allerdings dann auch ein paar Punkte neben der Userwertung (0.8). Ja, ich weiss, Meta ist nicht ganz repräsentativ.
        Trotzdem habe ich immer das Gefühl, dass N einen gewissen Bonus bei der Presse geniesst.

        Ist ein komplexes Thema und grad wenig Zeit ;)
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk