Donkey Kong: Bananza - Spielwelt und Kernmechaniken

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Donkey Kong: Bananza - Spielwelt und Kernmechaniken
Quelle: PC Games

Ein Donkey Kong Spiel im Stil von Super Mario Odyssey? Wir haben Donkey Kong: Bananza ausführlich getestet! Warum das Bananza Abenteuer viel mehr als nur ein Lückenfüller ist, erfährst du im Test.

Es heißt nämlich, dass denjenigen, die es bis dorthin schaffen, ein Wunsch erfüllt wird und sie so zurückreisen können. Natürlich ist auch die Void Company am Planetenkern interessiert, weshalb es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem DK-Pauline-Gespann und Grumpy, Poppy und Void Kong kommt.

Obwohl das gesamte Game unter der Erde spielt, hat man aufgrund der abwechslungsreichen Schichten zu keiner Zeit den Eindruck, dass man sich gerade wirklich unter Tage befindet. Das kommt zum einen durch die Weitläufigkeit der offenen Levels und zum anderen auch durch die starke thematische Abgrenzung. Von einer tropischen Lagune über einen dornenüberwucherten Wald bis hin zu einer eisigen Tundra - langweilig wird es so schnell nicht.

Im Fischerdorf der Lagunenschicht gibt es allerhand zu entdecken. Quelle: PC Games Im Fischerdorf der Lagunenschicht gibt es allerhand zu entdecken. Das Leveldesign ist stimmig und lädt zum Entdecken ein. Häufig bestehen die Schichten sogar noch aus mehreren Ebenen, die im Verlauf der Story freigeschaltet werden. Eine solche "Erweiterung" der Levels fühlt sich dabei sehr organisch an. Fast in jeder Schicht gibt es Dörfer und eigene NPC-Bewohner, die die Welt lebendig wirken lassen. In Kombination mit dem eingängigen Soundtrack entsteht so eine gelungene Atmosphäre, die auf jedes Biom passend abgestimmt ist.

Klettern, Springen, ZERSTÖREN!

Zu Beginn startet man in der Ingot-Insel-Mine - eine Art Tutorial-Bereich, in dem wir mit der Steuerung und Donkey Kongs Movement vertraut gemacht werden. Die Aktionen wirken anfangs ein wenig überfordernd, sind dann aber doch recht schnell verinnerlicht. Wir können nach oben, unten und vorne schlagen, aber uns auch die Umgebung zunutze machen, indem wir beispielsweise einen Felsbrocken aus dem Boden reißen und diesen dann als Waffe oder Wurfgeschoss verwenden.

Manchmal helfen nur Wurfgeschosse um Gegner zu besiegen. Quelle: PC Games Manchmal helfen nur Wurfgeschosse um Gegner zu besiegen. Für eine schnellere Fortbewegung kann DK entweder rollen oder einfach auf einem Felsbrocken surfen. Ein paar zusätzliche Moves können außerdem noch über den Fähigkeitenbaum freigeschaltet werden. Der wohl wichtigste ist aber das Klatschen. Damit lassen sich nicht nur Items aus der Nähe einsammeln, sondern überhaupt erst ausfindig machen! Denn das Klatschen funktioniert wie eine Art Sonar, dessen Wirkungsbereich ebenfalls über den Skilltree noch vergrößert werden kann.

Per Schneesausen durch die Gletscherschicht. Quelle: PC Games Per Schneesausen durch die Gletscherschicht. Zu guter Letzt hätten wir dann noch Donkey Kongs Kletterfähigkeit. Die bringt uns nahezu an jeder Wand nach oben - und das ganz ohne nervigen Ausdauerverbrauch. Trotzdem gibt es aber auch bestimmtes Terrain, das nicht "beklettert" werden kann. Dazu zählen beispielsweise glatte Oberflächen oder Wände aus Matsch. Für das Leveldesign in Donkey Kong: Bananza sind solche Stellen wichtig, da man ansonsten bestimmte Passagen recht leicht überspringen könnte. Das Spiel lässt uns durchaus einen gewissen Freiraum, um Herausforderungen auf verschiedene Wege zu lösen, gibt aber eben nicht komplett die Kontrolle ab.

Das zeigt sich auch in der Zerstörbarkeit der Umgebung - dem Hauptfeature von Donkey Kong: Bananza. Mit Donkey Kong können wir wirklich fast die gesamte Umgebung der Levels dem Erdboden gleichmachen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: Terrain, das nicht zerstört werden kann, da sonst die Levels nicht funktionieren würden. Reist man in eine andere Schicht, wird die zerstörte Umgebung automatisch wieder zurückgesetzt. So ein Reset lässt sich allerdings auch im Menü manuell durchführen.

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  1. Seite 1 Donkey Kong Bananza im Test: Das Super Mario Odyssey für DK-Fans?
  2. Seite 2 Donkey Kong: Bananza - Spielwelt und Kernmechaniken
  3. Seite 3 Donkey Kong: Bananza - Sammeln und Erkunden
  4. Seite 4 Donkey Kong: Bananza - Bananza Fähigkeiten und Schwierigkeitsgrad
  5. Seite 5 Donkey Kong: Bananza - Challenge-Räume und Fazit
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SchusterJan Anwärter/in
        Zitat von Bad-Rabbit
        Mir gefällt das Spiel (physische Variante) so weit, das mit der Weitsicht stimmt und die Framedrops halten sich in Grenzen. Spiele selbst auf dem normalen Level, da ich nicht daran gehindert werden will, mich abseits des Weges umzuschauen.
        Die Challenges sind spaßig, wenn man eine neue Fähigkeit bekommen hat, aber nicht beim ersten Mal zu schaffen, je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und den verteilten Skillpunkte.

        Der Spielablauf ist rasant, um es geht flott weiter, denke, mit neuen Fähigkeiten, kommt man auch an zuvor nicht erreichbaren Orte, (etwas metroidvania), wenn man auf 100 % durchspielen will, das wird etwas dauern. Dafür sind die Ebenen, die bisher erreicht wurden, jederzeit wechselbar. Vorausgesetzt, diese Möglichkeit wird pro Stage gefunden und freigeschaltet.

        Die Story ist ganz nett, gerade zu Anfang, nette Interaktionen mit den Bewohnern der Ebenen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
        Technisch habe ich nicht geschaut, wie schnell es im Dockmodus läuft.
        Bei mir auf einem 34-Zoll-Monitor mit theoretisch 240 Hz nativ im Desktopmodus. Bis jetzt habe ich kein Game gespielt, das die hohen Herzzahlen unterstützt. Es werden wohl 60 Hz sein, weiß die Einstellungen gerade nicht auswendig.
        Es gibt hier auch viele nützliche Informationen.

        Gruß
        Das merkst du extrem in Spielen mit schnellen Bewegungen und präzisen Timings, wo jeder kleine Drop sofort das Spielgefühl ruiniert. Da sind stabile 60 fps ohne Ruckler deutlich besser als höhere Werte mit unsauberen Frametimes. Im Handheld-Modus ist das Ganze sogar noch kritischer, weil man da jeden kleinsten Lag direkt noch viel deutlicher wahrnimmt.
      • Von SchusterJan Anwärter/in
        Zitat von Bad-Rabbit
        Mir gefällt das Spiel (physische Variante) so weit, das mit der Weitsicht stimmt und die Framedrops halten sich in Grenzen. Spiele selbst auf dem normalen Level, da ich nicht daran gehindert werden will, mich abseits des Weges umzuschauen.
        Die Challenges sind spaßig, wenn man eine neue Fähigkeit bekommen hat, aber nicht beim ersten Mal zu schaffen, je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und den verteilten Skillpunkte.

        Der Spielablauf ist rasant, um es geht flott weiter, denke, mit neuen Fähigkeiten, kommt man auch an zuvor nicht erreichbaren Orte, (etwas metroidvania), wenn man auf 100 % durchspielen will, das wird etwas dauern. Dafür sind die Ebenen, die bisher erreicht wurden, jederzeit wechselbar. Vorausgesetzt, diese Möglichkeit wird pro Stage gefunden und freigeschaltet.

        Die Story ist ganz nett, gerade zu Anfang, nette Interaktionen mit den Bewohnern der Ebenen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
        Technisch habe ich nicht geschaut, wie schnell es im Dockmodus läuft.
        Bei mir auf einem 34-Zoll-Monitor mit theoretisch 240 Hz nativ im Desktopmodus. Bis jetzt habe ich kein Game gespielt, das die hohen Herzzahlen unterstützt. Es werden wohl 60 Hz sein, weiß die Einstellungen gerade nicht auswendig.
        Es gibt hier auch viele nützliche Informationen.

        Gruß
        Das merkst du extrem in Spielen mit schnellen Bewegungen und präzisen Timings, wo jeder kleine Drop sofort das Spielgefühl ruiniert. Da sind stabile 60 fps ohne Ruckler deutlich besser als höhere Werte mit unsauberen Frametimes. Im Handheld-Modus ist das Ganze sogar noch kritischer, weil man da jeden kleinsten Lag direkt noch viel deutlicher wahrnimmt.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        REDAKTION! Ich hab schon mal ne Email an die NZone geschickt. Im Magazin bei den Bestenlisten taucht das Spiel bei den Jump N Runs nicht auf! Dabei hat das 9 von 10 Punkten.

        PS: Moderator! Leite das mal bitte an die Redaktion weiter.
      • Von Bad-Rabbit NPC
        Mir gefällt das Spiel (physische Variante) so weit, das mit der Weitsicht stimmt und die Framedrops halten sich in Grenzen. Spiele selbst auf dem normalen Level, da ich nicht daran gehindert werden will, mich abseits des Weges umzuschauen.
        Die Challenges sind spaßig, wenn man eine neue Fähigkeit bekommen hat, aber nicht beim ersten Mal zu schaffen, je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und den verteilten Skillpunkte.

        Der Spielablauf ist rasant, um es geht flott weiter, denke, mit neuen Fähigkeiten, kommt man auch an zuvor nicht erreichbaren Orte, (etwas metroidvania), wenn man auf 100 % durchspielen will, das wird etwas dauern. Dafür sind die Ebenen, die bisher erreicht wurden, jederzeit wechselbar. Vorausgesetzt, diese Möglichkeit wird pro Stage gefunden und freigeschaltet.

        Die Story ist ganz nett, gerade zu Anfang, nette Interaktionen mit den Bewohnern der Ebenen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
        Technisch habe ich nicht geschaut, wie schnell es im Dockmodus läuft.
        Bei mir auf einem 34-Zoll-Monitor mit theoretisch 240 Hz nativ im Desktopmodus. Bis jetzt habe ich kein Game gespielt, das die hohen Herzzahlen unterstützt. Es werden wohl 60 Hz sein, weiß die Einstellungen gerade nicht auswendig.

        Gruß
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        Zitat von McDrake
        Ich frage mich halt, ob andere Publisher nicht zu viel Respekt vor N hat, um selber solche Games zu produzieren und das Feld Kampflos überlassen.
        Fenyx Rising war mMn ein tolles Game und ist bei Metacritics mit dem Userscore recht nach an den Testwertungen (0.5 Differenz)

        Sobald eine N-Titel rauskommt überschlägt sich die Presse meist förmlich, ist allerdings dann auch ein paar Punkte neben der Userwertung (0.8). Ja, ich weiss, Meta ist nicht ganz repräsentativ.
        Trotzdem habe ich immer das Gefühl, dass N einen gewissen Bonus bei der Presse geniesst.

        Ist ein komplexes Thema und grad wenig Zeit ;)
        Naja, letztes Jahr hat zumindest Astro Bot ziemlich geliefert, sogar Spiel des Jahres.
        Und dennoch hat es auf der PS5 gerade mal zu Platz 13 der meistverkauften Spiele gereicht. Hat sich bisher vielleicht 2,5 bis 3 Millionen Mal verkauft.
        Wenn Nintendo einen Plattformer herausbringt, da reden wir von 25 bis 30 Millionen Verkäufen, wenns reicht und es sind System Seller, was Jump‘n Runs auf anderen Plattformen nicht sind.
        Ich denke, Nintendo macht bei seinen Kern-IP‘s einfach mehr Geld locker als alle anderen. Da müssen die liefern, weil wie gesagt, das sind deren System Seller und sie haben wohl auch die entsprechenden Leute mit den meisten Erfahrungen in dem Bereich da sitzen.

        Fenyx Rising hab ich gespielt, fand es aber nicht so geil. Ist mMn ein absoluter Standard-Ubi-Formel-Titel, der krampfhaft versucht hat bei Breath of The Wild sich was abzuschauen, aber an keiner Stelle auch nur annähernd herangekommen ist.
        Schlecht ist das Spiel deswegen auch nicht, aber absolut generisch. Das Spiel hat keine eigene Identität, dafür kupfert es zu viel von Zelda ab.
      • Von McDrake Mitglied
        Ich frage mich halt, ob andere Publisher nicht zu viel Respekt vor N hat, um selber solche Games zu produzieren und das Feld Kampflos überlassen.
        Fenyx Rising war mMn ein tolles Game und ist bei Metacritics mit dem Userscore recht nach an den Testwertungen (0.5 Differenz)

        Sobald eine N-Titel rauskommt überschlägt sich die Presse meist förmlich, ist allerdings dann auch ein paar Punkte neben der Userwertung (0.8). Ja, ich weiss, Meta ist nicht ganz repräsentativ.
        Trotzdem habe ich immer das Gefühl, dass N einen gewissen Bonus bei der Presse geniesst.

        Ist ein komplexes Thema und grad wenig Zeit ;)
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