Die Tochter meines besten Freundes - Review

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Die Tochter meines besten Freundes - Review

Sich etwas schleppend entwickelnde, dafür durchaus vielschichtige Satire auf gesellschaftliche Zwänge. Der letzte Biss fehlt aber.

Die eng befreundeten Familien Walling und Ostroff leben das klassische Vorstadt-Idyll. Das wird empfindlich gestört, als die ihre Unabhängigkeit von den Eltern auslebende Ostroff-Tochter Nina heimkehrt – und die 25-Jährige und der doppelt so alte Fam Die Tochter meines besten Freundes - Review ilienvater David Walling sich ineinander verlieben. Rasch fliegt die Affäre auf, zerbricht Ehe und alte Bande und sorgt dafür, dass das Leben der beiden Familien nie mehr so heil sein wird wie zuvor.

Hugh "Dr. House" Laurie mal anders: Als fremdgehender Familienvater in einem satirischen Blick auf spießige US-Bürgerlichkeit, im Ansatz offenbar von American Beauty und Desperate Housewives inspiriert. Allerdings kritisiert das Drama, das manche Szene humorvoll überreizt, die Verlogenheit seiner Protagonisten eher unterschwellig und weniger provokant. Stattdessen nimmt es sich die Zeit, die Sicht aller wiederzugeben, was die absolute Identifikation mit dem Frevel-Pärchen ein wenig erschwert. Umso Die Tochter meines besten Freundes - Review menschlicher und näher am Leben erscheint der Film dadurch.

(Tim Sünderhauf)

Wertung zu Die Tochter meines besten Freundes

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