Die Sims 3: Test der Lebenssimulation für den PC
Die Sims 3 im PC Games-Test: Das Spiel des Lebens von Maxis geht in die dritte Runde, mit tollen Neuerungen und einem Haufen Déjà-vus.
Quelle: EA
Die Emotionen und Animationen, mit denen die Sims ausgestattet sind, wurden bis ins Kleinste liebevoll animiert. Es macht einen Riesenspaß, den Figuren einfach nur zuzusehen.
Neben dem beruflichen Aufstieg geht es bei Die Sims 3 um den erfolgreichen Aufbau einer Familie. Wie schon in den Vorgängern bandeln Sie dafür mit geeigneten Nachbarn an, flirten wie ein Weltmeister und zeugen schließlich (vollkommen harmlos dargestellt) Kinder. Und hier beginnt der Stress. Denn eine Familie ab vier Mitgliedern zu verwalten artet schnell in harte Arbeit aus. Babys wollen Aufmerksamkeit und frische Windeln, Kinder müssen regelmäßig ihre Hausaufgaben machen und Jugendliche müssen neben Schule und der ersten Liebe auch noch einen Nebenjob meistern. Zum Glück sind Ihre Sims inzwischen recht selbstständig, sodass sie auch ohne Ihr Zutun die Grundbedürfnisse erfüllen. Sie dürfen Ihren Figuren beim Tagwerk also einfach zusehen. Erst wenn Sie Ihren Sim fördern wollen, kommt die eben erwähnte Hektik auf. Kritikpunkt: Die Zeit vergeht zu schnell. So braucht Ihr Sim schon mal eine halbe Stunde zum Aufstehen. Dadurch, dass der Tag in Die Sims 3 so schnell vergeht, bleibt enttäuschend wenig Zeit, um Ihren Charakter weiter auszubauen. Denn wenn der Gute von der Arbeit kommt, will er erst einmal essen, duschen und ein Nickerchen machen. Ist Ihr Sim gestresst, hungrig oder müde, verweigert er jeglichen Befehl. Wer seinem Charakter also noch Bücherschreiben, Kochen oder Ähnliches beibringen will, muss auf die zu Beginn seltenen freien Tage warten. So versinkt die laufende Woche oft im schnöden Alltag, den ambitionierte Spieler meist mit Zeitvorspulen verbringen.
Quelle: EA
Wenn Sie regelmäßig Partys veranstalten, haben Sie nicht nur viele Freunde, auch die eigenen
Sims feiern gerne mal ausgiebig. Besonders die mit der Eigenschaft „Partylöwe“.
Dabei gibt es doch abseits der Arbeit so viel zu tun. Schließlich gilt es, eine ganze Stadt mitsamt ihrer Einwohner zu entdecken. Oder? Nicht ganz. Denn viele Geschäfte und Häuser dürfen Sie gar nicht betreten. Stattdessen informiert Sie ein simpel aufploppendes Menü über Ihre Möglichkeiten, etwa wenn Sie den Buch- oder Lebensmittelladen besuchen. Dem Sim bei der Arbeit zuzusehen, funktioniert ebenfalls nicht; hier zeigt die Kamera stur die Außenseite des Gebäudes, bis der Sim danach wieder herauskommt. So bleiben einige wenige interessante Stätten wie der Park, die einen Besuch wirklich spaßig machen.
Quelle: EA
Kleinkindern müssen Sie beibringen, wie man aufs Töpfchen geht und laufen lernt.
Dennoch gibt es genug zu tun, das echte Sims-Fans monatelang bei der Stange halten wird. Denn im Grunde unterscheidet sich Die Sims 3 kaum vom Vorgänger. Es bringt hier und da gute, neue Ideen und will ansonsten ein wenig zu viel. Das Sims-typische Suchtprinzip greift ab der ersten Minute; mit dem Bau und Einrichten von Häusern werden Sie Stunden beschäftigt sein. Und wie schon bei den Vorgängern werden auch sicherlich bald die ersten selbst gebastelten Möbelstücke im Internet auftauchen und Fans über Jahre mit neuem Stoff versorgen. Wenn Sie also herausfinden wollen, was für ein absurd lustiger Anblick es ist, Ihren Computerspielhelden im Computerspiel ein Computerspiel spielen zu lassen, und worin der Reiz liegt, kleinen Pixelfiguren beim Bewältigen des Alltags zuzusehen, kommen Sie an Die Sims 3 nicht vorbei.

Weil Menschen im Grunde Spanner sind.
Hab noch ein Testvideo zu den Sims3 gefunden: http://www.beatone.co.at/...
omg des spiel wirkt viel zu viel nach teil 2. die grafik is kaum besser, kann des sein?
Hab mal nee frage weiss einer ob Sims 3 mit directx 10 besser aussieht als mit directx 9.
MFG