Die Melodie des Meeres: Filmrezension
Einzigartiger Zeichentrick fernab der typischen Animations-Pfade, der durch Originalität und enorme Liebe zum Detail begeistert.
Es ist die Geschichte des kleinen Ben und seiner jüngeren Schwester Saorise. Seit dem Verschwinden der Mutter steht der Vater der beiden neben sich und schickt die Kinder letztlich zu deren Großmutter in die Stadt. Dort hält es aber vor allem das Mädchen nicht lange, denn sie hat ein Geheimnis. Sie ist eine Selkie, eine Robbe, die an Land menschliche Gestalt annimmt. So finden sich die beiden plötzlich in einer Welt voller Fabelwesen wieder, die Ben bisher nur aus den Geschichten seiner Mutter kannte.
Für Tom Moore ist es nach Brendan und das Geheimnis von Kells (2009) der zweite oscarnominierte Animationsfilm und er beweist, dass man auch fernab der Disney-Standards begeistern kann. Ein fantasievoller Zeichentrickfilm, der einen direkt in die Geschichten der keltischen Mythologie befördert und von märchenhafter Musik abgerundet wird. Für die Kleinsten inhaltlich jedoch etwas zu komplex.
