Die Farbe des Horizonts: Filmrezension zum herzzerreißenden Survival-Drama

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Szenebild aus "Die Farbe des Horizonts" (2018) - Der Gedeih einer jungen Liebe
Quelle: Tobis

Es war der autobiografische Erfahrungsbericht von Tami Oldham Ashcroft, der den Extremfilmer Baltasar Komákur dazu bewogen hat dieses Abenteuer-Drama zu inszenieren und so umzusetzen, wie nur er es kann. 90 Prozent der Dreharbeiten zum Film fanden auf dem Wasser statt, mit nur drei Hauptcharakteren, Woodley, Claflin und dem Pazifik, die alle mehr als überzeugend waren.

Tami ist Anfang 20 und will die Welt sehen. 1983 kommt sie nach Tahiti, wo sie den leidenschaftlichen Segler Richard kennenlernt und sich sofort in ihn verliebt. Als die beiden das Angebot bekommen, eine Segelyacht nach San Diego zu überführen, lassen sie sich auf das Abenteuer ein. Doch der romantische Segeltörn wird nach kurzer Zeit zum Horrortrip, weil das Paar mitten auf dem Pazifik in einen Hurrikan gerät ...

Der isländische Regisseur Baltasar Kormákur hat schon mit dem Bergsteigerdrama "Everest"(2015) bewiesen, dass er wahre Geschichten mit Menschen in Ausnahmesituationen spannend erzählen kann. Auch diesmal inszeniert er die eher simple Story so raffiniert, dass trotz der wenigen Schauplätze und des überschaubaren Personals keine Langeweile aufkommt. Mit elegant montierten Rückblenden, einem gelungenen dramaturgischen Kniff und überzeugenden Hauptdarstellern gewinnt er dem erbitterten Überlebenskampf auf dem Meer sehr intensive Momente ab.

FAZIT:
Originell in Szene gesetzt und sehr gut gespielt - Hobbyseglern könnte die Lust auf einen großen Törn allerdings vergehen.

Wertung zu Die Farbe des Horizonts

Wertung:

8.0 /10
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