Die Bienenhüterin: Bild (1)
Die USA in den 60ern: Auf dem Papier ist die Gleichstellung der Schwarzen vollzogen, in Wirklichkeit herrscht jedoch noch immer Rassentrennung. Die 14-jährige Weiße Lily (Dakota Fanning) leidet unter ihrem hartherzigen Vater und darunter, als kleines Mädchen den Tod ihrer Mutter verschuldet zu haben. Als sie die Misshandlung ihres schwarzen Hausmädchens Rosalene durch weiße Männer erleben muss, überredet sie Rosalene, gemeinsam mit ihr abzuhauen. Einer Eingebung folgend, landen die beiden auf der kleinen Farm der drei farbigen Schwestern Boatwright, die Honig produzieren und Lily unter ihre Fittiche nehmen.
Die Bienenhüterin: Bild (2)
Warmherziges Familiendrama, wenn auch nicht ohne Kitsch, das die Geschichte des Erwachsenwerdens eines jungen Mädchens in Zeiten des Rassenhasses erzählt - inklusive der Suche nach Vergebung und erster Liebe. Ein wenig naiv wirkt die Idylle der Honigfarm zwar schon, doch auch die drei Schwestern haben mit ihren Sorgen zu kämpfen und die Problematik der Trennung von Schwarz und Weiß in dieser Zeit wird nicht ausgeklammert. Eine sanfte, für ein jugendliches Publikum gut geeignete Heranführung an ein unschönes Kapitel amerikanischer Zeitgeschichte.
