Kann sich die Fortsetzung des Exorzismus-Thrills sehen lassen oder bleibt der Film hinter dem schaurigem Original zurück? Die Antwort im Widescreen-Kurzzreview!
Als Nell (Ashley Bell) völlig verstört in einer fremden Küche zu sich kommt, kann sie die vergangenen Ereignisse und den Tod ihrer Familie nicht nachvollziehen. Die Polizei schickt das Mädchen in ein Frauenhaus, wo sie das Geschehene verarbeiten und wieder ins Leben finden soll. Nach und nach normalisieren sich dort die Dinge für Nell, sie findet Freunde, einen Job und verliebt sich in einen jungen Mann. Doch der Dämon, der einst von ihr Besitz ergriffen hatte und (im ersten Film) eigentlich ausgetrieben wurde, scheint die zurückhaltende Nell einfach nicht in Ruhe zu lassen.
Die erste Hälfte konzentriert sich hauptsächlich auf Nells Kampf um ein normales Leben. Dabei – wie im ganzen Film – kommt das Übernatürliche, das der Titel verspricht, deutlich zu kurz. Anhänger des Dämonen-Genres werden am Ende lediglich mit einer reichlich lächerlichen 5-Minuten-Austreibung abgespeist.
Fazit: Dem Film fehlt alles, was seinen Vorgänger ausgemacht hat. Einzig Ashley Bell liefert wieder eine überzeugende Performance ab.
Der letzte Exorzismus 2 startet am 6. Juni in den deutschen Kinos.
