HdR: Rückkehr des Königs
Kombinationsgabe gefragt
Auf der Flucht aus Osgiliath verteidigt Sam den Ringträger Frodo.
Mit diesem Wissen ausgestattet, können Sie das Action-Destillat des ursprünglichen Tolkien-Werks auf zweierlei Arten bewältigen: Hack & Slay, bis die Zeigefinger schmerzen, oder durch den Einsatz gezielter Angriffskombinationen. Mit jedem erfolgreichen Angriff und jeder zielsicheren Parade laden Sie eine kreisförmige Anzeige auf - eingesteckte Treffer wiederum lassen die Punktewertung schrumpfen. Je weiter der Kreis gefüllt ist, desto besser fällt das Urteil für niedergestreckte Feinde aus; gestaffelt in vier Stufen von "ok" bis "perfekt". Je besser Sie sich hier schlagen, desto mehr Erfahrungspunkte sammeln die Charaktere, die Sie bis Stufe 20 aufpäppeln können. Nach jedem abgeschlossenen Level werden Ihre kämpferischen Leistungen ausgewertet und entsprechend die Erfahrungspunkte verteilt. Für ausreichend Punkte statten Sie Ihren Recken mit neuen Kombinationsangriffen aus, powern die Fernwaffe auf oder steigern dauerhaft die Gesundheit. Viele Upgrades lassen sich nicht nur für den Charakter erwerben, den Sie gerade spielen, sondern gleich pauschal für alle Gefährten.
Kino zum Mitspielen
Doch keine Angst - um die Kombo-Angriffe effektiv einzusetzen, müssen Sie kein virtuoser Tastenakrobat sein. Mit ein wenig Übung gehen die Spezialmanöver leicht von der Hand und Sie wirbeln kräftig austeilend über Schlachtfelder, die ihre Konsolenherkunft gut verbergen. Neben höheren Auflösungen spendierte Electronic Arts der PC-Fassung des PlayStation-2-Grundgerüsts auch feinere Texturen - das sorgt für einen genialen Look, der Kinoflair aufkommen lässt. Der orchestrale Soundtrack von Filmkomponist Howard Shore (unter anderem Gangs of New York und Sieben) komplettiert die epische Atmosphäre - Die Rückkehr des Königs ist großes Kino zum Mitspielen.
Konsolenklischee
Während sich viele Entwickler von der grafischen Portierung des Konsolentitels ein großes Scheibchen abschneiden sollten, dürfte EA so manches PC-Spieler-Gemüt mit dem Speichersystem zum Kochen bringen, das auf Speicherpunkte setzt. Die sind in einigen Levels fair verteilt, vor allem in späteren Missionen gönnt man dem Spieler jedoch selbst nach den dicksten Gegneransammlungen keine Verschnaufpause - frustanfällige Naturen sollten hier präventiv auf den leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade umschalten, was zum Glück jederzeit möglich ist. Schlimmer wird's im kooperativen Zweispielermodus. Das gemeinsame Verdreschen der Finsterlinge bietet zwar Kurzweil, bringt jedoch mehr Gegner und noch weniger Speicherpunkte mit sich; dafür dürfen die Gefährten je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad mehrmals das Zeitliche segnen und wieder auferstehen. Sie verfolgen das Spielgeschehen nicht aus einer festen Verfolgerperspektive - Kameraposition und Ausrichtung Ihrer Helden wechseln immer wieder. Das führt in großen Massenschlachten leider oftmals kurzzeitig zu totalem Orientierungsverlust.
Leckerlis zur Belohnung
Wer die Herausforderungen schließlich meistert, wird belohnt. Nach fast jedem Level schalten Sie zahlreiche Gimmicks frei. Da verrät Schauspieler Andy Serkis Details über seine Rolle als Gollum und Frodo-Darsteller Elijah Wood frotzelt über die spielerischen Fähigkeiten seiner Hobbit-Kollegen. Auch Set-Fotos sowie Konzeptzeichnungen gibt es zu bestaunen. Wer das Spiel erfolgreich beendet, erhält drei weitere spielbare Charaktere sowie einen Sparring-Level, in dem sich hervorragend Erfahrungspunkte sammeln lassen. Außerdem dürfen Sie im zweiten Anlauf jeden Level mit jeder Figur absolvieren.

Der Sound ist klasse, die Umgebungen für die damalige Zeit sehr gut dargestellt und der Spielspaß für die damalige Zeit definitiv mehr als vorhanden.
Das es irgendwann einseitig wird, ist auch schon im Jahre 2003 geschrieben worden. :)
Ich habs in gerade mal zwei Wochen durchgespielt wurde nach dem 3.-4.Level ziehmlich einseitig und langweilig
Was mich noch nervt ist das egal auf welchem Schwirigkeitsgrad man es Spielt, es immer ziehmlich einfach ist
Ich bin der Meinung , dieses Spiel ist ein gutes Actionspiel, sicher , die Kameraführung und die Speichermöglichkeiten erhöhen den Schwierigkeitsgrad künstlich, jedoch wird einem hier eine ordentliche Grafik sowie eine bombastische Soundkulisse geboten. Ebenso hat man oft das Gefühl, daß man sich im Film befindet. alles in allem ein rundum gutes Spiel, wenn man auf Fantasyaction steht.
Die schöne Grafik und ein paar gute Ideen sind leider nicht alles was ein Spiel braucht. Ich hab nach knapp 2 Stunden aufgegeben da die Steuerung das schlechtste ist was ich seit vielen Jahre erleben durfte. Und die wirklich schlechte Kammeraführung gibt einem dann noch den Rest. So macht das Spielen keinen Spaß!!!
Einfach nur METZELN!!!
N richtiges Männerspiel, HARHARHAR°