Klassenk(r)ampf
Kurz und schmerzlos - dient der Einzelspielerpart des neuen Herr-der-Ringe-Spiels als Appetitanreger?
Klassenk(r)ampf
Jede Klasse hat einen Nahkampfangriff, mit dem Sie sich – wenn nötig – aufdringliche Gegner vom Hals halten.
Vier Klassen stehen zur Wahl. Der Krieger, bewaffnet mit Schwert und Wurfaxt. Der Magier, der sich mit verschiedenen Zaubersprüchen zur Wehr setzt und sich oder Verbündete heilt. Der Späher, der sich unsichtbar macht, um hinterrücks anzugreifen. Und zu guter Letzt der Bogenschütze, der Fernkämpfer, der mit verschiedenen Pfeilarten den Gegnern einheizt. Abwechslungsreich, aber unausgewogen.
In der Spielpraxis erwies sich der Bogenschütze für geübte Shooter-Spieler als ultimative Allzweckwaffe und machte die anderen Klassen beinahe überflüssig. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, verschießt der Kerl Pfeile, als wäre er ein vollautomatisches Maschinengewehr. Standardgegner haben dann keine Chance mehr, an Sie heranzukommen. Dank Zoom, Explosions- und Giftgeschossen sehen auch die Bossgegner wie der Hexenkönig oder Saurons Mund kaum Land.
Nach einigen Missionen geht der Schlacht um Mittelerde immer mehr die Puste aus, denn der Spielablauf wiederholt sich.
Wenn Sie stattdessen den Krieger spielen, gestalten sich die Kämpfe etwas schwieriger, da Sie näher heranmüssen, doch auch diese Klasse verkommt zu schnell zum stupiden Geklicke. Denn wie in einem guten alten Hack&Slay-Titel malträtieren Sie Ihre Maustasten, um verschiedene Angriffsarten zu kombinieren. Dabei verliert man allerdings aufgrund all der Effekte, Gegner und Kameraschwenks schnell die Übersicht und Lust. Als Magier zählt Timing. Ein Schutzschild verhindert, dass feindliche Zaubersprüche oder Pfeile Sie treffen. Solange Sie es aktiviert haben, kann Ihr Schützling allerdings selbst keine Magie wirken.
So wägen Sie ständig ab, ob Sie gerade zaubern können oder ob es zu gefährlich ist. Die Folge: Ein Teil der Action rauscht an Ihnen vorbei. Der Schurke dagegen erweist sich im Einzelspieler als sinnlos. Während man im Multiplayer unsichtbar an Gegner heranschleichen kann, sieht die KI trotz aktivierter Tarnung, wo man sich befindet.
In diesem Artikel
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Macht schon Laune mal Böse zu sein und Minas Tirith zu erobern.
multiplayer hab ich noch nicht getestet, werd ich wohl auch nicht machen... gleich runter damit und platz für andere games schaffen ^^
Tut mir leid Leute, aber was hätte man nach Mercenaries 2 schon von Pandemic erwarten sollen...?! Hätte ich auch vor dem Kauf wissen können..
Nachdem ich grade die 3te Mission angefangen habe, hab ichs eben bei Amazon reingestellt :)..
Das wird der Flop 2009 :)
aber die Story kann man vergessen...
Tut mir leid Leute, aber was hätte man nach Mercenaries 2 schon von Pandemic erwarten sollen...?! Hätte ich auch vor dem Kauf wissen können..
Nachdem ich grade die 3te Mission angefangen habe, hab ichs eben bei Amazon reingestellt :)..
Das wird der Flop 2009 :)
aber bin ich eigentlich der einzige dem auffällt was für eine perversion die letzte mission darstellt? ich soll das hobbit dorf niedermetzeln,
der genaue wortlaut ist: töte 50 hobbits um gandalf anzulocken...
hallo? da aus der grafikengine von den hauptcharakteren nicht sonderlich viel gemacht worden ist sehen ersma alle hobbits schön aus wie 10 jährige blagen.
und davon ermordet man in der mission ungefähr 150 nach auftrag. aber hauptsache das spiel ist ab 16 und spiele wie gta werden indiziert. sry aber da kann ich mir nur an den kopf fassen. mfg