PC-Umsetzung eines Brettspielklassikers
Die Abweichungen vom Regelwerk der Vorlage sind winzig.
Vor Ihnen breitet sich ein Labyrinth aus 49 Feldern aus - Geraden, Ecken, T-Kreuzungen; die meisten sind beweglich. Ein weiteres Wegstück liegt am Rand und vor sich haben Sie einen Stapel aus Karten. Sie drehen die oberste um: Der Aufdruck zeigt eine Eule. Diese sollen Sie mit Ihrer Figur im Wirrwarr aus Gängen und Sackgassen einsammeln, also schieben Sie jenes übrig gebliebende Wegstück so ins Mauerngefüge, dass sich eine Route zum Ziel oder zumindest in dessen Nähe ergibt. Gleichzeitig fällt auf der Seite gegenüber ein anderes Labyrinth-Teil heraus. Sie lassen Ihre Figur noch marschieren, dann ist der nächste von maximal vier menschlichen oder computergesteuerten Spielern an der Reihe.
Wer am Ende gewinnt, hängt in der PC-Fassung von Das verrückte Labyrinth nicht allein davon ab, wer zuerst seinen Kartenstapel abgearbeitet hat. Auch das Wie zählt, denn wenn Sie beim Wandern zum Objekt Ihrer Begierde von der Vogelsicht auf einen vergrößerten Ausschnitt umschalten, bekommen Sie wegen der schwierigeren Orientierung doppelt so viele Punkte spendiert.
Lässt man die Grafik beiseite, gibt es keinen Grund, die PC-Adaption des simpel-genialen Brettspiels zu verdammen. Allerdings auch keinen, sie zu kaufen: Am Wohnzimmertisch ist es lustiger.

da geb ich mir doch lieber ne runde mit dem guten alten orginal!
grafik *würg*
Wer Lust auf Spiele hat, bei denen im Tutorial nicht einmal die Musik abzuschalten ist, die gelinde gesagt nervtötend ist, und als Rockmusik nicht im geringsten zur Szenerie passt, und man aus diesem Grund den Sprecher des Tutorial nicht verstehen kann, der sollte sich dieses Spiel kaufen. Ebenso kostengünstig und sinnvoll ist es, sich ein Loch in Knie zu schießen. :-$