Kurz Review: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Schön schräg: Stillers außergewöhnlicher Film wird durch Shirley MacLaine und Sean Penn noch außergewöhnlicher.
Pleiten, Pech und Pannen bestimmen das eintönige Leben des Walter Mitty. An einem besonders schlechten Tag erfährt er, dass es künftig keine Printausgabe des LIFE-Magazins, bei dem er schon ewig als Fotoarchivar arbeitet, mehr geben wird. Und zu allem Überfluss ist auch noch das Bild von Starfotograf Sean O'Connell verschwunden, das das letzte Cover schmücken soll.
Um seinen Job zu retten, bleibt dem schüchternen Angestellten nur eine Wahl: Er muss O'Connell, der telefonisch nicht erreichbar ist, in Grönland aufspüren. Moralisch unterstützt wird er bei dieser Wahnsinnsaktion ausgerechnet von seiner Kollegin Cheryl, in die der Tagträumer heimlich verliebt ist …
Ben Stillers fünfte Kinoregie ist eine sehr freie Adaption einer Kurzgeschichte von 1939, die schon 1947 als Filmvorlage für eine Danny-Kaye-Komödie diente. Der faszinierend-fantastische Selbstfindungstrip bezieht seinen Reiz aus einer originellen Bildsprache, schönen Running Gags und jeder Menge skurriler Typen. (Autorin: Elke Eckert)
