Das Lied von den zwei Pferden: Kinokritik/Review
Mischung aus Doku und Spielfilm, die in schönen Bildern von einer sanft-spirituell angehauchten Suche nach einem alten Lied erzählt
Um ein Versprechen einzulösen, das sie ihrer verstorbenen Großmutter gegeben hat, begibt sich die mongolische Sängerin Urna tief in das Hinterland. Sie will Melodie und Text des altes Liedes „Die zwei Pferde des Dschinghis Khan“ herausfinden. Während ihre Reisebegleiter mit dem Auto im Schlamm stecken bleiben, wandert Urna umher und befragt die Nomaden in der Hoffnung, jemanden zu finden, der sich an das Lied erinnert.
Quelle: polyband (Fox)
Das Lied von den zwei Pferden
Derweilen richtet in der Hauptstadt ein Geigenbauer die während der Kulturrevolution zerstörte Pferdekopfgeige ihrer Großmutter wieder her. Nach einem weinenden Kamel und einem gelben Hund ist es diesmal ein Lied, für das die mongolische Filmemacherin Davaa ihre Kamera auf eine Reise durch ihre Heimat schickt. Ist die neue Doku der Filmhochschul-Absolventin auch sehr handlungsarm, bietet sie dennoch einen schönen Einblick in das karge Leben freundlicher Menschen und präsentiert Bilder einer Landschaft voller Poesie.
