Supergirl stürzt im Kino weiter ab - jetzt meldet sich die Schauspielerin der 1980er zu Wort
Supermans Cousine ist endgültig im Kino gescheitert, jetzt ergreift die Supergirl-Schauspielerin der 1980er das Wort.
Was haben Madame Web, The Marvels, The Flash, Joker 2 oder Kraven the Hunter gemeinsam? All diese Hollywood-Produktionen gingen in den letzten Jahren als riesige Superhelden-Flops in die Geschichte des Kinos ein. In diese illustre Riege an Misserfolgen reiht sich nun auch Supergirl ein. Die Aussichten für das zweite Kinowochenende sind mehr als düster. Helen Slater, das Kino-Supergirl aus den 1980er-Jahren, meldete sich jüngst zu Wort und gab Einblicke, wie ihr der Film gefallen hat.
Wie erfolgreich ist Supergirl im Kino?
Etwas mehr als eine Woche nach dem offiziellen Kinostart hat der zweite Film des jetzt schon bedenklich wackelnden DC Universe weltweit erst 79 Millionen US-Dollar eingespielt. Ein Verlust in dreistelliger Millionenhöhe ist da eigentlich bereits sicher.
Analysen gehen davon aus, dass Supergirl am zweiten Kinowoche noch weiter abstürzt. Da mit Toy Story 5 und Minions & Monster gleich zwei Animationsfilme den Großteil des Publikums unter sich aufteilen werden, hätte das Solo-Abenteuer von Supermans Cousine theoretisch das Potenzial dazu gehabt, zumindest Fans von gepflegter Superhelden-Action in die Kinos zu locken. Doch offenbar interessiert sich kaum jemand mehr für Supergirl.
Wer spielte Supergirl im Kino?
Was viele vielleicht nicht wissen: Vor Game-of-Thrones-Star Milly Alcock gab es bereits eine Schauspielerin, die Supergirl in einem gleichnamigen Kinofilm verkörperte. Helen Slater ist mittlerweile 62 Jahre alt und musste damals ebenfalls einen Flop im Kino mitansehen. Supergirl aus dem Jahr 1984 fiel sowohl bei den Kritikerinnen und Kritikern als auch an den Kinokassen durch. Dementsprechend kann Helen Slater mit der aktuellen Hauptdarstellerin mitfühlen und adressiert lobende Worte an das neue Supergirl.
"Ich habe den neuen Supergirl-Film geliebt. Ich finde, Milly Alcock ist aufregend, entschlossen, kraftvoll und mit einem großartigen komödiantischen Timing ausgestattet". Helen Slater gehört offenbar nicht zur Früher-war-alles-besser-Fraktion. "Wir wollen Neuinterpretationen. Das hält [die Geschichten] am Leben und am Laufen. Der aktuell kulturelle Zeitgeist wird aufgegriffen und es macht Spaß zu sehen, wie sich etwas weiterentwickelt".
Diese positiven Worte des "Original-Supergirl" sind mit Sicherheit Balsam für die Seele für alle Beteiligten des 2026er-Films. Ein kleiner Trost nach der Erkenntnis, dass das neue DC Universe und Filmemacher James Gunn schneller wieder am Ende sein könnten, als allen lieb ist. Wann man Supergirl bei HBO Max streamen kann, steht bisher nicht fest. Das Original aus dem Jahr 1984 ist hier im Abo verfügbar.
Quelle: Deadline, The Hollywood Reporter
