Superman 2: "Die Inkarnation von Satan" - Lars Eidinger spricht über seine Rolle als Bösewicht
Ausgerechnet ein deutscher Charakterdarsteller lehrt Superman im neuen Kinofilm das Fürchten.
James Gunn kennt offenbar keine Pause. Nachdem Superman 2025 halbwegs erfolgreich im Kino gelaufen war, die zweite Staffel von Peacemaker an das neue DC-Universe andockte, Supergirl ins Kino kommt, die Serie Lanterns langsam Fahrt aufnimmt und wir uns auf den ersten Horrorfilm von DC freuen dürfen, wird bereits die Fortsetzung Man of Tomorrow gedreht.
In Superman 2 kehrt allerdings nicht nur Lex Luthor zurück. Ein weiterer Bösewicht lehrt Superman das Fürchten. Und der wird von niemand Geringerem als vom renommierten deutschen Schauspieler Lars Eidinger verkörpert. Der Charakterdarsteller äußerte sich jüngst zu seiner ersten großen Hollywood-Rolle.
Man of Tomorrow: Wer ist der Bösewicht in Superman 2?
Wie Lars Eidinger als Braniac aussieht und in welcher Form er zur Bedrohung für die ganze Erde wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings muss es der Bösewicht ganz schön in sich haben. Denn immerhin bilden die Erzfeinde Superman und Lex Luthor ein Team, um gemeinsam gegen Braniac anzutreten und hoffentlich auch bestehen zu können.
Lars Eidinger befindet sich aktuell mitten in den Dreharbeiten zu Man of Tomorrow. Bislang sind überraschenderweise noch keinerlei heimlich aufgenommene Fotos von Superman und Co. an die Öffentlichkeit gelangt. Daher müssen wir uns derzeit noch mit einer vagen Beschreibung von Braniac zufriedengeben, die Lars Eidinger neulich erst in einem Interview formulierte.
Man of Tomorrow: Was sind die Kräfte von Bösewicht Braniac?
Bei Braniac handelt es sich in den Comics um die außerirdische Bewusstseinsform "Dox" die sich in menschliche Körper einnistet, um diese zu beherrschen. Es gelingt ihm bei Milton Fines, der sich fortan als Wahrsager ausgibt und irgendwann sogar in der Psychiatrie landet. Das klingt doch nach einer mehr als passenden Rolle für Lars Eidinger.
Braniac zu spielen "erfordert ein anderes Maß an Schauspielerei" gibt der gebürtige West-Berliner zu verstehen. In Superhelden-Filmen trete man "nicht unbedingt realistisch auf, man kann sich stattdessen eine viel ausdrucksstärkere Darbietung erlauben". Seine Erfahrung am Theater hätte Lars Eidinger "enorm" geholfen, denn "Braniac wird als die Inkarnation Satans" beschrieben.
Bösewichte sind eines der wichtigsten Bausteine eines Superhelden-Films. Lars Eidinger in der Rolle eines satanischen Braniac zu sehen, könnte Superman 2 zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis machen. Und dazu führen, dass in Zukunft noch viele weitere große Hollywood-Rollen auf Lars Eidinger warten.
Quelle: The Hollywood Reporter
