Corsair Cove in der Vorschau: Klasse Aufbauspiel, schwaches Piraten-Feeling

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Corsair Cove in der Vorschau: Klasse Aufbauspiel, schwaches Piraten-Feeling
Quelle: Hooded Horse

Ich habe mir den City-Builder Corsair Cove vorab angeschaut und war direkt überfordert - was ganz klar für den Titel spricht.

Ich war schon immer überzeugt, dass das goldene Zeitalter der Piraten wesentlich länger angehalten hätte, wenn die Seefahrer mehr Klippen und Hängebrücken gehabt hätten. Die Theorie kann ich jetzt endlich selbst überprüfen, denn das neue Aufbauspiel Corsair Cove spielt genau am Ende dieser Epoche, als die britische Krone, die Ostindien-Kompanie und andere Mächte den Piraten das Leben schwer machten.

Um das zu verhindern, soll man in Corsair Cove einen Piratenstützpunkt errichten, eine Flotte aufstellen, die sieben Weltmeere erkunden, und der Krone notfalls ein paar Kanonenkugeln reindrücken.

Wann das Spiel veröffentlicht wird, ist bisher nicht bekannt. Am 28. Mai erscheint jedoch eine Demoversion, die ich mir bereits vorab anschauen durfte. Direkt am Anfang war ich allerdings schon enttäuscht. Damit richtiges Piraten-Feeling aufkommt, sollte man das Spiel nämlich mit der "Enter"-Taste starten können. Aber sei's drum.

In Corsair Cove gibt es zwei Spielmodi. Eine Kampagne und einen freien Modus, der auf Englisch Uncharted Mode heißt. Der war zur Demo aber nicht verfügbar, weswegen ich über Nathan Drakes mutmaßliche Nebenkarriere als Stadtplaner noch nichts erzählen kann.

Die Kampagne startet dafür direkt mit einer schicken Cutscene, die das Setting des Spiels erläutert. Ein Haufen Piraten wurde von einer gewissen Amara gefangen genommen, die möglicherweise eine kleine Anspielung auf den spanischen Freibeuter Amaro Pargo ist.

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Da die spanischen Sicherheitsmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu ausgereift waren, zünden die Piraten kurzerhand eine geschmuggelte Bombe und entkommen dann auf eine Insel, die verdächtig einfach zu verteidigen aussieht.

Neben Blackbeard tauchen im Spiel mehrere Figuren auf, die mal historisch, mal literarisch angehaucht wirken. Die geben uns im Verlauf der Kampagne verschiedene Aufgaben und stehen uns gelegentlich mit (Pi)Rat zur Seite. Allzu sehr sollten wir denen bei den komplexen mathematischen Berechnungen eines City-Builders aber ohnehin nicht vertrauen, weil sie Pi raten.

Klassisches Aufbau-Gameplay trifft auf Piraten-Ästhetik

Meine Aufgabe ist es aber auf jeden Fall, das Schiffswrack in eine richtige Piratenoase zu verwandeln. Das Gameplay erinnert dabei stark an das von Anno. In Corsair Cove dreht sich nämlich alles um die viel geliebten Produktionsketten, die sich akribisch planen lassen.

Im Verlauf des Spiels schaltet man ständig neue Gebäude mit eigenen Produktionsketten frei. Quelle: PC Games Im Verlauf des Spiels schaltet man ständig neue Gebäude mit eigenen Produktionsketten frei. Ich baue etwa einen Holzfäller, der genügend Ressourcen für zwei Sägewerke produziert, die ich allesamt mit ein paar Wegen verbinde. Dadurch erhalte ich allerlei Planken, mit denen ich neue Bauwerke errichte und sogar Schiffe baue.

Im Verlauf des Spiels schaltet man immer mehr Gebäude frei - etwa Steinmetze, Kohlebrenner, Guanosammler und ein paar piratigere Dinge. Damit die Logistik bei den ganzen Sachen nicht zusammenbricht, stellt man in regelmäßigen Abständen noch ein paar Warenhäuser auf und beobachtet anschließend das tüchtige Treiben der Arbeiter.

Gerade der Transport von Ressourcen ist besonders amüsant, wenn man das eine Ende der Insel mit dem anderen verbindet und dann den einen kleinen Piraten verfolgt, der ein paar Holzplanken durch dieses Hängebrücken-Labyrinth transportieren muss. Was in Corsair Cove noch so alles Spaß macht, lest ihr auf der nächsten Seite!

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  2. Seite 2 Bei diesem City-Builder kommt richtig Anno-Feeling auf
  3. Seite 3 Klasse City-Builder, schlechtes Piraten-Spiel?
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      • Von Sascha Lohmueller Redaktionsleiter Print
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