Conan Exiles im Test: Dungeons und Bosse, Kampfsystem, Technik, Meinung, Wertung

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Test Karsten Scholz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 35,99 €
Conan Exiles im Test: Dungeons und Bosse, Kampfsystem, Technik, Meinung, Wertung
Quelle: Funcom

Am 08. Mai ist Conan Exiles nach langer Early-Access-Phase offiziell auf PC, Playstation 4 und Xbox One erschienen. Im Adamskostüm haben wir uns in das Land der Verdammten begeben, um für euch herauszufinden, ob die Harten wirklich in den Garten kommen.

Conan Exiles im Test: Von Krokodilen und Mumien

<strong>Conan Exiles </strong>im Test:&nbsp;Hier seht ihr nur einen Ausschnitt der Spielwelt und zahlreiche spannende Orte, über die wir beim Test gestolpert sind. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Hier seht ihr nur einen Ausschnitt der Spielwelt und zahlreiche spannende Orte, über die wir beim Test gestolpert sind. Nachdem wir uns bei der Sklavenjagd und als Jäger und Sammler ordentlich ausgetobt haben, wollen wir dann doch unsere Flucht vorbereiten. Den Armreif dürfen wir nur dann ohne den Verlust unseres Lebens abnehmen, wenn wir uns vorher einen Schlüsselstein besorgt haben. Und dafür müssen wir diversen Bossen ihre Schätze abjagen. Also machen wir uns auf in die entlegensten Orte des Landes. Wir erforschen die Schwarze Feste, säubern den Tempel des Frosts von Hrugnir und seinen Riesen und legen uns mit einer Mumie an.

Auch in der offenen Welt sowie in dunklen Höhlen treffen wir immer wieder besonders gefährliche Kreaturen wie riesige Krokodile oder Spinnen. Schade, dass diese nur selten spielerische Besonderheiten mitbringen. Die Hexenkönigin hetzt uns zum Beispiel zuerst zwei riesige Leibwächter auf den Hals, bevor sie selbst in den Kampf eingreift. Zudem schießen aus den Wänden immer wieder schädliche Strahlen durch den Raum, denen wir im Getümmel ausweichen. Viele andere Bosse sind indes nur groß, stark und stecken unglaublich viel ein. Wie ein bissiger Schwamm, der mehr Wasser aufsaugt, als wir auf ihn schütten können.

Conan Exiles im Test: Blutiges Gemetzel

Loben wollen wir, dass die Entwickler das Kampfsystem seit dem Early-Access-Start spürbar verbessert haben. Wir reihen leichte und schwere Angriffe zu verheerenden Kombos aneinander, mit denen wir unsere Opfer auch schon mal in ihre blutigen Einzelteile zerlegen. Bearbeiten wir die Leiche im Anschluss noch mit einem Werkzeug, dürfen wir sogar Arme, Beine und Schädel mit nach Hause nehmen ... andere Länder, andere Sitten. Da Schläge, genau wie das aktive Blocken und Ausweichen, Ausdauerpunkte verbrauchen, und wir während einer Ausholbewegung schnell selbst zum leichten Ziel für einen Gegenangriff werden, führt planloses Gefuchtel mit der Waffe jedoch nur bei leichten Gegnern zum Sieg.

Gut gefällt uns auch, dass sich jede Waffe anders anfühlt. Sie besitzen eigene Schlaganimationen sowie -Kombinationen und bieten unterschiedliche Vorteile. Ein Schwert kann das Opfer verkrüppeln, ein Dolch den Gegner bluten lassen, zu mächtig oder schwach kam uns im Test keine Waffengattung vor. Die Qualität und Tiefe eines Dark Souls erreicht das vergleichbare Kampfsystem jedoch zu keiner Zeit. Auch, weil Conan Exiles in Sachen Trefferfeedback, Animationen, KI und Feinschliff noch ordentlich Luft nach oben hat. <strong>Conan Exiles </strong>im Test:&nbsp;Mit Update 33 haben die Entwickler das Kampfsystem spürbar verbessert, mit wenigen Klicks führt ihr verheerende Angriffe durch. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Mit Update 33 haben die Entwickler das Kampfsystem spürbar verbessert, mit wenigen Klicks führt ihr verheerende Angriffe durch.

Conan Exiles im Test: Eigentlich eine Beta

<strong>Conan Exiles </strong>im Test:&nbsp;Mit jedem Stufenaufstieg schaltet ihr nicht nur immer neue Rezepte frei, ihr dürft auch sieben unterschiedliche Attribute steigern. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Mit jedem Stufenaufstieg schaltet ihr nicht nur immer neue Rezepte frei, ihr dürft auch sieben unterschiedliche Attribute steigern. Conan Exiles ist nämlich alles andere als fertig. Oft haben wir es erlebt, dass wir Gegner ohne Gegenwehr niedermähen konnten, oder dass die Kollisionsabfrage versagt: Gegner verschwinden in Treppen, Schläge treffen eigentlich das Ziel, zeigen aber keine Wirkung. Oder dass wir während eines Sandsturms einloggen, uns aber herrlicher Sonnenschein angezeigt wird. Normal dürften wir jetzt nicht einmal die Hand vor Augen sehen, die Lebenspunkte purzeln dennoch in den Keller. Ebenfalls nervt, dass Aufgaben der Verbanntenreise nicht gelöst werden können beziehungsweise Teile der Kapitelsammlung fehlerhaft angezeigt werden. Dazu kommen reihenweise Cheater auf den offiziellen Servern, Arbeitsstationen, die ohne Grund ihre Arbeit einstellen, ach, wir könnten hier noch sehr viel mehr Beispiele aufzählen. Immerhin: Erst vor kurzem haben die Entwickler von Funcom einen Patch mit zahlreichen Bugfixes aufgespielt, sie sind also dabei, dem Spiel den immer noch notwendigen Feinschliff zu verpassen.

Den Beta-Eindruck verstärkt das Endgame, in dem es noch zu wenig Spannendes zu tun gibt. Schnell haben hochstufige Charaktere alle Dungeons besucht und die wichtigen Bosse umgehauen. Wer gerne baut, freut sich zwar mit jedem Update über neue Materialien und herstellbare Gegenstände, doch wächst dabei auch stets der Grind-Faktor mit: Es wird nur mühseliger, aber nicht spannender, die neuen Teile zu craften. Ein bisschen Auflockerung bringen immerhin die zufällig stattfinden Säuberungen von NPC-Horden, und natürlich könnt ihr auf PvP-Servern Jagd auf andere Spieler machen und mit Triböcken, Teerkesseln und Sprengvasen an Belagerungen teilnehmen. Alternativ opfert ihr eure Feinde an einem Altar und beschwört so einen gewaltigen Gott-Avatar herbei, der ordentlich Eindruck bei euren Widersachern hinterlässt. Features wie das Bändigen von Tieren sowie neue Dungeon-Herausforderungen sollen immerhin bald auf den Servern landen.
<strong>Conan Exiles </strong>im Test:&nbsp;Dieser riesige und zum Glück ziemlich träge Axtschwinger ist keineswegs ein Boss, sondern nur einer der beiden Begleiter der Hexenkönigin. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Dieser riesige und zum Glück ziemlich träge Axtschwinger ist keineswegs ein Boss, sondern nur einer der beiden Begleiter der Hexenkönigin.

Conan Exiles im Test: Paradies der Verdammten

Zams Meinung zu Conan Exiles: 
Nach knapp 160 Stunden habe ich von Conan Exiles immer noch nicht genug. Die Faszination liegt im Bauen, stetigen Verbessern der Schöpfungen und im Erkunden der großen, stimmigen Spielwelt. Viel mehr gibt es derzeit aber auch nicht zu tun. Objektiv betrachtet handelt es sich hier um eine Beta-Version mit diversen technischen Macken. Neue Missionen, Mounts, zähmbare Tiere (laut Funcom in Arbeit), glaubhafte NPC-Interaktionen sowie mehr Rüstungs- und Bauoptionen würden dem Spiel gut zu Gesicht stehen. Wer die Wartezeit auf entsprechende Patches verkürzen will, kann Conan Exiles dank Mod-Integration bereits deutlich aufwerten. Sei es mit neuen Gebäudetypen, Rollenspiel-Inhalten, Dungeons oder einer verbesserten Brustphysik - die Community ist kreativ. Der größte Spaß entfaltet sich übrigens im Multiplayer, mit Freunden, beim Hauen von Boss-Gegnern, Errichten von Städten und gemeinsamen Erkunden von Hyboria – ein eigener Server ist dabei empfehlenswert.

Lasst euch auf keinen Fall vom trostlosen Ersteindruck in der Wüste täuschen. Auf euch warten später fruchtbare Oasen, saftige Wiesen, undurchdringliche Dschungel und frostige Schneeberge. Die Performance mag nicht immer butterweich sein, die Animationen nicht immer geschmeidig und die Texturen nicht immer gestochen scharf, doch zaubert Conan Exiles dennoch am laufenden Band atemberaubende Ausblicke auf den Bildschirm, die für jeden noch so langen Fußmarsch belohnen. So unterschiedlich wie das Land sind auch die mal tierischen, mal dämonischen Bewohner. Die Raubkatzen, Gorillas, Elefanten, Drachen und Skelette attackieren jedoch nicht nur uns, sondern auch die NPC-Stämme, die überall ihre Lager aufgestellt haben. In Kombination mit der realistischen Soundkulisse fühlt sich die offene Welt herrlich lebendig an.

Beim Erkunden der Spielwelt hilft es übrigens, dass wir fast überall hoch klettern dürfen, solange wir genug Ausdauer besitzen. Später bauen wir sogar einen Kartenraum, der es uns ermöglicht, per Knopfdruck zu magischen Steinsäulen zu reisen. Zu guter Letzt noch ein Lob für die Optionsvielfalt, die Conan Exiles mitbringt. Ihr könnt auf offiziellen PvP- oder PvE-Servern ums Überleben kämpfen oder im Einzelspieler-und Koop-Modus respektive auf privaten Servern jede noch so kleine Einstellung nach eigenem Gusto bestimmen. Der zivilisierte Schwierigkeitsgrad ist dabei so handzahm, dass auch Genre-Einsteiger ohne Frustgefahr auf ihre Kosten kommen. Wer dagegen alles auf Anschlag haut, fühlt sich tatsächlich wie im Land der Verdammten gefangen.

Meinung

Wertung zu Conan Exiles (PC)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Anpassbares SpielerlebnisRiesige, abwechslungsreiche SpielweltUmfangreiches / motivierendes Crafting- und BausystemEnorme FreiheitRealistische SoundkulisseGroße Zahl an Waffen, Rüstungen und ItemsHoher Umfang (75 Stunden+)Mod-Support
Simple StoryUngelenke AnimationenAbwechslungsarme BosskämpfeKaum spannende Inhalte im EndgameCheater und toxische Spieler auf offiziellen ServernZahlreiche Bugs

Die Welt von Conan Exiles

Die Welt von Conan Exiles ist nicht nur riesig, sie ist auch hübsch abwechslungsreich. Im Folgenden seht ihr nur eine kleine Auswahl der im Spiel vorkommenden Biome.

Conan Exiles im Test: Gut, mit Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Gut, mit "hübsch" lässt sich die bedrückende Namenlose Stadt wohl nicht treffend beschreiben ... Conan Exiles: Update 34 bringt Begleiter-System, der DLC Wildes Grenzland kosmetische Gegenstände im Pikten-Stil. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Viel einladender sieht im Vergleich diese fruchtbare, von Palmen umsäumte Grassteppe aus. Conan Exiles im Test: In dieser Region weht ein Hauch von Afrika durchs Feld. Die Nashörner sollten Frischlinge nicht unterschätzen. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: In dieser Region weht ein Hauch von Afrika durchs Feld. Die Nashörner sollten Frischlinge nicht unterschätzen. Conan Exiles im Test: Die einzige friedliche NPC-Stadt im Spiel, zumindest wenn ihr eure Waffen stecken lasst und nichts klaut: Sepermeru. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Die einzige friedliche NPC-Stadt im Spiel, zumindest wenn ihr eure Waffen stecken lasst und nichts klaut: Sepermeru. Conan Exiles im Test: Im Norden der Spielwelt wird es immer eisiger. Ein Schluck Met und Fellrüstungen schützen vor dem Kältetod. Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Im Norden der Spielwelt wird es immer eisiger. Ein Schluck Met und Fellrüstungen schützen vor dem Kältetod. Conan Exiles im Test: Im dichten Dschungel treffen wir auf eine von Gorillas und anderem Getier bewohnten Ruine.  Quelle: PC Games Conan Exiles im Test: Im dichten Dschungel treffen wir auf eine von Gorillas und anderem Getier bewohnten Ruine. 

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  1. Seite 1 Conan Exiles im Test:Unfertige Schlachtplatte mit Minecraft-Sogwirkung
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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von suggysug Spiele-Enthusiast/in
        (Vorab meine Meinung richtet sich nur aus der Perspektive "Coop" mit Freunden auf eigene Server, reines PVP auf offiziellen Server hab ich nur probiert allerdings nie wirklich gespielt.)

        Was noch als als Minuspunkt werten würde ist der eigene Server! (egal ob Dedicated oder Ingame)
        Denn Ingame im Coop mit Freunden, ist das wegen der "Entfernungsrange" vom Host eine Kathastrophe.
        Und der Dedicated Server ist inder Konfiguration zu aufwendig,
        Das geht deutlich besser.

        Allerdings würde ich nicht Cheater und toxische Spieler einen Minuspunkt geben.
        Denn irgendwo ist dies ein Problem vieler offizieller Server auch in anderen Spielen und dadurch ein Problem des allgemeinen Multiplayers. (vor allem was Toxische Spieler angeht)

        Mit den meisten anderen Punkten und der Wertung stimme ich aber überein.
      • Von suggysug Spiele-Enthusiast/in
        (Vorab meine Meinung richtet sich nur aus der Perspektive "Coop" mit Freunden auf eigene Server, reines PVP auf offiziellen Server hab ich nur probiert allerdings nie wirklich gespielt.)

        Was noch als als Minuspunkt werten würde ist der eigene Server! (egal ob Dedicated oder Ingame)
        Denn Ingame im Coop mit Freunden, ist das wegen der "Entfernungsrange" vom Host eine Kathastrophe.
        Und der Dedicated Server ist inder Konfiguration zu aufwendig,
        Das geht deutlich besser.

        Allerdings würde ich nicht Cheater und toxische Spieler einen Minuspunkt geben.
        Denn irgendwo ist dies ein Problem vieler offizieller Server auch in anderen Spielen und dadurch ein Problem des allgemeinen Multiplayers. (vor allem was Toxische Spieler angeht)

        Mit den meisten anderen Punkten und der Wertung stimme ich aber überein.
      • Von Romim Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von battschack
        ist bei ark auch nicht grad billig aber wenn jeder auf server mir 100000fach farmen spielen braucht man sich nicht wundern wenn die leute nach 1tag schon raiden können^^
        Ja das stimmt :D. Dann braucht man sich wirklich nicht zu wundern.
      • Von Just_osi Mitglied
        Zitat von Romim
        Rust lebt vom PvP, dort gibt es keine Atmosphäre und keinen PvE content. Ark habe ich ebenfalls lange gespielt. Wenn bei Ark auf einem Server alles zugebaut ist, dann hat es halt ein schlechtes decaysystem. The forest habe ich das letzte mal vor Monaten gespielt, zu der Zeit gab es kein PvP. Gibt es dort inzwischen PvP? Ich finde PvE ziemlich öde weil man nach kurzer Zeit alles gesehen hat und PvE content in der Regel kaum eine Herausforderung darstellt. Wenn ich Atmosphäre suche, gibt es weit bessere Spiele mit einer vernünftigen Story. Wenn Leute alles zerstören können und auf sämtliche Beute scheißen, ist es halt schlecht gebalanced oder die Base sehr schlecht gebaut. In der Regel muss man ein wenig Erfahrung mitbringen und sich in die feindlichen Spieler hineinversetzen, um eine bessere Chance zu haben den Lootraum zu finden. Zerstören einer feindlichen Basis ist sowohl bei Rust als auch bei Conan, abgesehen vom verbuggten Set-Gott, utopisch teuer.
        ist bei ark auch nicht grad billig aber wenn jeder auf server mir 100000fach farmen spielen braucht man sich nicht wundern wenn die leute nach 1tag schon raiden können^^
      • Von Romim Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von zukolada
        das kommt daher, dass PVP mehr Käufer anzieht. Für mich hat jegliches PVP in Survival Spielen wie Ark, Forest, Rust und Conan absolut keine Daseinsberechtigung. Es nimmt JEGLICHE Atmosphäre des eigentlichen Spiels. Bestes Beispiel Ark. Der Kern-Sinn ist eigentlich, allein, nackt auf einer Insel zu stranden mit unfassbar vielen Gefahren durch die schlimmsten Dinos und Kreaturen.
        Da ging man richtig schön vorsichtig vor und gaaaaanz langsam und aufmerksam eins nach dem anderen zu machen... und hatte richtige Glücksmomente, wenn man die erste Fackel oder 2qm Strohhütte gebaut hatte.

        Ging man auf einen PVP Server neu, dann ist davon 0,0% noch übrig, weil die Server alle durch die Spielermenge zugebaut sind wie Disneyland.

        Hinzukommt, dass der Großteil nur auf stumpfdummes zerstören der anderen Basen aus ist. Beute ist da egal. Hauptsache kaputt machen. Ziemlich beschränkt und dumm. Das wäre so, als hätte ich mir in den 80ern mit meinen Freunden im Keller riesige Welten mit Lego gebaut und einer aus der Gruppe würde mutwillig ohne Sinn und Verstand die Sachen der anderen kaputt machen. Naja wers mag...
        Rust lebt vom PvP, dort gibt es keine Atmosphäre und keinen PvE content. Ark habe ich ebenfalls lange gespielt. Wenn bei Ark auf einem Server alles zugebaut ist, dann hat es halt ein schlechtes decaysystem. The forest habe ich das letzte mal vor Monaten gespielt, zu der Zeit gab es kein PvP. Gibt es dort inzwischen PvP? Ich finde PvE ziemlich öde weil man nach kurzer Zeit alles gesehen hat und PvE content in der Regel kaum eine Herausforderung darstellt. Wenn ich Atmosphäre suche, gibt es weit bessere Spiele mit einer vernünftigen Story. Wenn Leute alles zerstören können und auf sämtliche Beute scheißen, ist es halt schlecht gebalanced oder die Base sehr schlecht gebaut. In der Regel muss man ein wenig Erfahrung mitbringen und sich in die feindlichen Spieler hineinversetzen, um eine bessere Chance zu haben den Lootraum zu finden. Zerstören einer feindlichen Basis ist sowohl bei Rust als auch bei Conan, abgesehen vom verbuggten Set-Gott, utopisch teuer.
      • Von zukolada Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Romim
        ..... PvP ist kernelement des Spiels, das vermitteln auch sämtliche Trailer.
        das kommt daher, dass PVP mehr Käufer anzieht. Für mich hat jegliches PVP in Survival Spielen wie Ark, Forest, Rust und Conan absolut keine Daseinsberechtigung. Es nimmt JEGLICHE Atmosphäre des eigentlichen Spiels. Bestes Beispiel Ark. Der Kern-Sinn ist eigentlich, allein, nackt auf einer Insel zu stranden mit unfassbar vielen Gefahren durch die schlimmsten Dinos und Kreaturen.
        Da ging man richtig schön vorsichtig vor und gaaaaanz langsam und aufmerksam eins nach dem anderen zu machen... und hatte richtige Glücksmomente, wenn man die erste Fackel oder 2qm Strohhütte gebaut hatte.

        Ging man auf einen PVP Server neu, dann ist davon 0,0% noch übrig, weil die Server alle durch die Spielermenge zugebaut sind wie Disneyland.

        Hinzukommt, dass der Großteil nur auf stumpfdummes zerstören der anderen Basen aus ist. Beute ist da egal. Hauptsache kaputt machen. Ziemlich beschränkt und dumm. Das wäre so, als hätte ich mir in den 80ern mit meinen Freunden im Keller riesige Welten mit Lego gebaut und einer aus der Gruppe würde mutwillig ohne Sinn und Verstand die Sachen der anderen kaputt machen. Naja wers mag...
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