Civilization 5 Gods & Kings im Test: Fans von Civ 5 müssen zugreifen

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Test Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Sinnvolle Evolution oder nur ein großer Patch? Unser Test von Civilization 5: Gods & Kings gibt Aufschluss! Was bewirken die Neuerungen? Wie gut sind die Szenarios? Lohnt sich der Kauf für Civ 5-Fans? All das erfahrt ihr im Test.

PC Games testet Civilization 5 Gods & Kings - und wir steigen gleich mitten ins Geschehen ein: Der verschlagene Augustus Cäsar plant also einen baldigen Angriff auf unsere byzantinische Zivilisation? Da hat sich das Einschleusen unseres Spions nach Rom also bezahlt gemacht. Denn mit dem Add-on Gods & Kings erhalten Herrscher in Civ 5 nun ab dem Zeitalter der Renaissance die Kontrolle über Geheimagenten. Anders als in Civ 4 agieren Spione allerdings nicht als tatsächliche Einheiten auf der Weltkarte, sondern werden wie in Civ 3 über ein schlichtes Menü direkt in die gewünschte Zielstadt gesandt. Dort extrahieren sie sinnvolle Informationen, stehlen dem entsprechenden Gegenspieler Technologien und gewähren uns sogar Einblick in die infiltrierte Stadt. Wird ein Agent in einer eigenen Ortschaft platziert, sucht er dort stattdessen nach feindlichen Spionen. So richtig überzeugend ist das Spionagesystem allerdings nicht. Dafür bietet es zu wenig Möglichkeiten, Sabotageakte fehlen beispielsweise komplett – dadurch verliert besonders der Mehrspielermodus im Vergleich zu Civ 4 etwas an Dynamik.

Schön ist dafür die Unterwanderung von Stadtstaaten, um dort die Wahlen durch den eigenen Agenten manipulieren zu lassen und so die eigene Beziehung zum Stadtstaat zu verbessern. Überhaupt haben die freien Städte an Bedeutung gewonnen und eine Allianz mit ihnen lohnt sich mehr als im Hauptspiel. Ein Comeback feiert zudem das Religions- Feature, allerdings in anderer Form als noch im Vorgänger. Sobald die eigene Zivilisation genug Glaubenskraft gesammelt hat, kann man ein heidnisches Pantheon gründen, um es später auf Kosten von noch mehr Glaube zu einer vollwertigen Weltreligion auszubauen. Und das lohnt sich enorm, denn je stärker eine Religion ausgeprägt ist, desto mehr Glaubenssätze dürfen ausgewählt werden. Das sind verschiedene Boni, mit denen sich die eigene Siegstrategie fantastisch ergänzen lässt und die man teilweise super miteinander kombinieren kann. Feldherren freuen sich über das sinnvoll überarbeitete Kampfsystem. Einheiten haben statt ehemals nur zehn Trefferpunkten nun ganze hundert. (Fortsetzung auf Seite 2)

Das ist neu in Civilization 5 Gods & Kings

  • Man kann Religionen gründen und diese mit lukrativen Glaubenssätzen ausbauen; mit Inquisitoren und Missionaren verdrängt man unerwünschte Religionen beziehungsweise verbreitet die eigene.
  • Ab der Renaissance stehen Spione zur Verfügung, die feindliche Städte infiltrieren können und in der Stufe aufsteigen.
  • Drei neue Szenarien: "Der Fall Roms", "In die Renaissance" und "Reiche der rauchenden Lüfte"
  • Dank Anpassungen am Kampfsystem sind Schlachten nachvollziehbarer und die Einheitenbalance ist feiner.
  • Marinetruppen unterteilen sich jetzt in Nah- und Fernkämpfer, wodurch Stadtbelagerungen von Seeseite weitaus interessanter werden.
  • Neue Weltwunder, Einheiten, Luxusgüter, Stadtstaaten-Typen, Gebäude, Forschungen sowie neun zusätzliche Zivilisationen
  • Die Handhabung von Mods läuft nun über den Steam-Workshop.
  • Die Sozialpolitiken wurden im Detail überarbeitet.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Civilization 5 Gods & Kings im Test - Das ist neu
  2. Seite 2 Civilization 5 Gods & Kings im Test - Boni, Seekampf, Wertung und Meinung
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ViktorEippert Leitender Redakteur Themen
        Zitat von shanert
        Sind Multiplayer-Partien jetzt auch richtig Spielbar? Bis jetzt war es hier immer so, dass die Wartezeiten zwischen zwei Runden mit der Zeit unerträglich lang geworden sind.

        Ganz zu schweigen davon, dass nach einer höheren Anzahl an runden plötzlich die Rechner abstürzen und somit die Spielstände quasi unspielbar wurden.

        Also wir (ich und einige Kollegen im Verlag) haben bisher vier Partien gespielt und die liefen alle ordentlich. Ab und an kommt es bei Rundenbeginn zu Lags und ganz vereinzelt erscheint ein Ladebildschirm bei allen und das Spiel setzt die Runde wieder auf Anfang (ich tippe mal drauf, dass es in solchen Fällen nachsynchronisiert). Abstürze oder sonstige Abbrüche der Partien gab es daher bisher nicht ein einziges Mal. Die Ladezeiten sind bei fortgeschrittenen Partien auf großen Karten wie für die Reihe üblich allerdings immer noch stattlich. Meiner Ansicht nach aber nicht so schlimm wie in Civ 4 oder gar Civ 3.
      • Von ViktorEippert Leitender Redakteur Themen
        Zitat von shanert
        Sind Multiplayer-Partien jetzt auch richtig Spielbar? Bis jetzt war es hier immer so, dass die Wartezeiten zwischen zwei Runden mit der Zeit unerträglich lang geworden sind.

        Ganz zu schweigen davon, dass nach einer höheren Anzahl an runden plötzlich die Rechner abstürzen und somit die Spielstände quasi unspielbar wurden.

        Also wir (ich und einige Kollegen im Verlag) haben bisher vier Partien gespielt und die liefen alle ordentlich. Ab und an kommt es bei Rundenbeginn zu Lags und ganz vereinzelt erscheint ein Ladebildschirm bei allen und das Spiel setzt die Runde wieder auf Anfang (ich tippe mal drauf, dass es in solchen Fällen nachsynchronisiert). Abstürze oder sonstige Abbrüche der Partien gab es daher bisher nicht ein einziges Mal. Die Ladezeiten sind bei fortgeschrittenen Partien auf großen Karten wie für die Reihe üblich allerdings immer noch stattlich. Meiner Ansicht nach aber nicht so schlimm wie in Civ 4 oder gar Civ 3.
      • Von FetteEnte Stille/r Leser/in
        Ich finde den Inhalt ehrlich gesagt recht dürftig für 25€!
      • Von shanert Spiele-Novize/Novizin
        Sind Multiplayer-Partien jetzt auch richtig Spielbar? Bis jetzt war es hier immer so, dass die Wartezeiten zwischen zwei Runden mit der Zeit unerträglich lang geworden sind.

        Ganz zu schweigen davon, dass nach einer höheren Anzahl an runden plötzlich die Rechner abstürzen und somit die Spielstände quasi unspielbar wurden.
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