Roman Coppola, Sohn von Francis Ford Coppola, inszenierte mit "Charlies Welt" eine skurille Komödie, in der Charlie Sheen einen abgehalfterten Playboy gibt. Ist das Ergebnis Top oder Flop?
Der erfolgreiche Grafik-Designer und Frauenheld Charlie genießt das Leben in vollen Zügen, bis er eines Tages von seiner langjährigen Freundin Ivana abserviert wird. Verletzt und seines Selbstbewusstseins beraubt, flüchtet er sich in eine Welt aus Alkohol und Fantasien, während seine Schwester Izzy und seine Freunde Saul und Kirby versuchen, ihm Trost zu spenden. Doch Charlie kann einfach nicht von seiner großen (Hass-)Liebe lassen.
Skandalnudel Charlie Sheen schlüpft hier erneut in seine Paraderolle des abgehalfterten Playboys und erhält dabei Unterstützung von Jason Schwartzman und Bill Murray, die gut gelaunt die verschiedensten Figuren verkörpern. Trotz der überschaubaren Handlung ist die Inszenierung recht charmant geraten, da Charlies Fantasien szenisch umgesetzt werden, wodurch sich ein skurriler Mix aus Fiebertraum und Realität ergibt. Das bittersüße Ende und die versöhnliche Botschaft runden den Film gelungen ab.
Fazit: Ein feiner kleiner Film über einen gestrauchelten Mann, der lernen muss, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Charlies Welt feiert am 02. Mai Premiere in den deutschen Kinos.
