Es scheint in Mode zu sein, Fantasy-Adventures mit parodistischen Kalauern vollzustopfen. Das ist auch okay, wenn das Drumherum stimmt. Und das tut es bei Ceville. Die vielen Anspielungen, fand ich, ein von modernen Medien weich gekochtes Kellerkind, meist ziemlich lustig und gelungen. Besonders die schrillen Charaktere wie der Schweizer Druide (Sie kennen die Ricola-Werbespots?) ließen mich grinsen. Für lauthalses Lachen hat es dann aber doch nicht gelangt, dafür fehlen den Dialogen, dem Tempo, der Situationskomik einfach jener Schliff, wie man ihn aus Lucas-Arts-Klassikern kennt. Auch Präsentation und Atmosphäre spielen höchstens in der zweiten Liga, da haben Jack Keane oder The Book of Unwritten Tales mehr zu bieten. Wer damit leben kann, hat jedoch ein durchweg nettes Adventure vor sich.
Ich glaube im Adventure Unterforum, ich hatte ihn auf alle Fälle im Verlauf stehen.
Ich bin nur ein wenig verwundert das ist alles.
Bis auf den Bloom vielversprechend
Warum wurde der gelöscht? :-o