Echtzeit-Strategie der etwas anderen Art.
Sie kämpfen nicht nur auf Seiten der Kelten, auch die Römer brauchen neue Anführer.
Junge heiratet Mädchen. Teutonen töten Mädchen. Junge schwört Rache. So viel zur Story von Celtic Kings. Die Hauptrolle der 50-Stunden-Saga besetzt Keltenfürst Larax, der genau wie in einem Rollenspiel in jedem Scharmützel mit besagten Teutonen, Römern oder wilden Bestien Erfahrungspunkte scheffelt, die ihn im Lauf der Zeit kräftiger und flinker machen. Gut die Hälfte der Spielzeit ist der Vetter von Asterix allein unterwegs und erfüllt Mini-Missionen à la Diablo, spürt beispielsweise verloren gegangenen Artefakten nach oder erforscht finstere Höhlensysteme. Die andere Hälfte kommandiert er zusammen mit anderen Helden Armeen aus Bogenschützen, Axtschwingern oder Schwertkämpfern, verwaltet Ressourcen und hebt frische Truppen aus. So weit, so Echtzeit, allerdings fehlt der typische Basisbau; stattdessen werden gegnerische Gebäude erobert. Die Aufträge wechseln ständig zwischen den Solo-Abenteuern im Rollenspielstil und den Echtzeit-Bataillen hin und her. Oft warten auf einer der gigantisch großen Karten ein Dutzend Aufgaben und mehrere tausend Gegner auf mutige Krieger. Wer mag, kann allerdings im Skirmish-Modus die Adventure-Elemente auch ganz außen vor lassen. Dank Formationen und Spezialkommandos kommen in den 20 Szenarien vor allen Dingen Kämpfernaturen auf ihre Kosten.
