Black Ops 2 im Test: Das hat uns nicht gefallen

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Die PC-Version von Black Ops 2 im Test: Selbst im Gefecht kommt die Optik oft seltsam blass daher. Beim Ballern fällt das aber nur selten bewusst auf. (Das Bild zeigt die PC-Version). (3)
Quelle: PC Games

Nach dem Call of Duty: Black Ops 2-Test für PlayStation 3 und Xbox 360 war eine Sache klar: Die erfolgreichste Shooter-Serie aller Zeiten benötigt dringend neue Ideen! Treyarch hat einige, setzt sie aber nicht konsequent um und muss sich zusätzlich mit altbekannten technischen und spielerischen Defiziten des simplen Ballerprinzips herumschlagen. Unser Einzel- und Multiplayer- Test der PC-Fassung und der Konsolenversionen von Black Ops 2 verrät alle Details.

Das hat uns an Black Ops 2 nicht gefallen

Black Ops 2 im Test: Schwache PC-Technik

Black Ops 2 soll am laut Aussage von Publisher Activision DirectX 11 unterstützen - wofür die moderne Technologie benutzt wird, bleibt aber fraglich. Vielleicht ja für den Glanz der Charakterfrisuren? Neben der höheren Auflösung und feineren Schattenkonturen sowie minimal besserer Lichteffekte bietet die PC-Version nichts, was ihr nicht auch auf PlayStation 3 und Xbox 360 geboten bekommt. Diese Mini-Verbesserungen bezahlen PC-Spieler mit leicht gestiegenen Systemanforderungen im Vergleich zum Vorgänger. Immerhin: Die mysteriösen Leistungseinbrüche des Vorgängers hat Treyarch erfolgreich abgestellt; Black Ops 2 läuft auch in hohen Auflösungen flüssig. Angesichts der gebotenen Grafikqualität mit vielen groben Texturen und mauen Explosionseffekten auch kein Wunder ...

Black Ops 2 im Test: Extrem linearer Spielablauf

Explosionen, Skripts und Gegner en masse, das sind die bekannten Call of Duty-Bauteile, aus denen Black Ops 2 sein wenig überraschendes Gameplay zimmert. Dabei ist Eigeninitiative vom Spieler oft unerwünscht: Unübersehbare Wegpunkte schleusen einen durch die Levels, meist gilt es nur, einem KI-Kollegen zu folgen, während rechts und links die Hölle losbricht. Eure Entscheidungen reduzieren sich darauf, ab und zu mal einen alternativen Pfad zu wählen sowie zu bestimmen, wann der Held nachlädt oder eine Granate wirft. Besonders schade ist es um die coolen Gadgets wie Flugdrohnen oder Kletterhandschuhe, auf die ihr an vorgegebenen Stellen im Spielverlauf Zugriff habt: Wie cool wäre es dagegen, dynamisch auf die Herausforderungen eines Levels zu reagieren und sich selbst auszusuchen, wann die Zeit reif für eins der High-Tech-Werkzeuge ist? Für künftige Call of Duty-Spiele wünschen wir uns daher den Crysis-Ansatz: Das Spiel gewährt dem Helden Zugriff auf eine Reihe von Fähigkeiten; wie und wann er diese verwendet, ist seine Sache. Die altbekannte Call of Duty-Methode schränkt den Spieler für unseren Geschmack viel zu sehr künstlich ein.

Black Ops 2 im Test: Inkonsequent umgesetzte Neuerungen

Black Ops 2 im Konsolen-Test: Zukunftsheld David Mason (rechts) ist ein blasser Protagonist, trotz mehr persönlicher Emotionen. Quelle: Computec Black Ops 2 im Konsolen-Test: Zukunftsheld David Mason (rechts) ist ein blasser Protagonist, trotz mehr persönlicher Emotionen. Wir bestreiten nicht, dass Treyarch tolle Ideen hat - ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, ließe sich sogar behaupten, dass Black Ops 2 das innovativste Call of Duty seit Jahren ist. Aber echte neue Impulse verleiht das Studio der Serie dadurch nicht, viel Potenzial bleibt ungenutzt. Zum Beispiel bei den Strike-Force-Einsätzen: Ulkigerweise ist gleich die erste Aufgabe, die Verteidigung einer Basis, auch die anspruchsvollste. Die Folgemissionen werden immer simpler, bis auf zwei Ausnahmen habt ihr schon zu Beginn Zugriff auf alle Einheiten. Abwechslungsreichere Zielvorgaben und mehr taktische Tiefe(außer Bewegungsbefehlen zu geben und selbst zu ballern, tut ihr nichts!) hätten dem Modus gut getan - so bleibt das Spaßpotenzial von Strike Force weit hinter den Möglichkeiten zurück.
Ähnliches gilt für die simplen Entscheidungssituationen im Verlauf der Handlung, für das immer noch viel zu beengte Leveldesign, für die betagte Technik und das hundsmiserable, weil weiterhin saublöde Verhalten der Computerfiguren.

Black Ops 2 im Test: Indiskutable KI

Es lohnt kaum, allzu viele Worte über die KI zu verlieren, die sowohl Gegner als auch Verbündete reichlich planlos über das Schlachtfeld lenkt. Nur so viel: Sie glänzt immer noch mehr durch Masse als Klasse und macht keine großen Sprünge im Vergleich zu den KI-Routinen vorheriger Teile. So viel programmierte Dummheit ist heute einfach nicht mehr zeitgemäß!
Immerhin: Im Test fiel uns seltener als in Modern Warfare 3 auf, dass immer wieder neue Gegner auftauchten, bis wir nicht einen bestimmten Punkt erreicht und ein Skript ausgelöst hatten. Auch im Vergleich zu Medal of Honor: Warfighter kaschiert Black Ops 2 solche nachrückenden (Neu-Deutsch: respawnenden) Truppen geschickter. Ein einziges Mal ploppte allerdings ein Feind direkt vor unserer Nase aus dem Nichts auf: ein Bug.

Black Ops 2 im Test: Antiquierte Optik

Black Ops 2 im Konsolen-Test: Im Strike-Force-Modus wechselt ihr auf Knopfdruck jederzeit in die Vogelperspektive. Quelle: Computec Black Ops 2 im Konsolen-Test: Im Strike-Force-Modus wechselt ihr auf Knopfdruck jederzeit in die Vogelperspektive. Keine Frage: Die Call of Duty-Serie hat schon lange ihren grafischen Zenit überschritten. Auch Black Ops 2 opfert Liebe zum Detail und schicke Texturen der stabilen Framerate von 60 Bildern pro Sekunde. Allzu deutlich sahen wir der Engine auf Xbox 360 und PlayStation 3 ihr Alter an, zu detailarm fallen die meisten Texturen aus, zu gering ist die Sichtweite, zu blass die Farben und zu aufgemalt wirken die Explosionen. Was nützt der protzige Bombast des Spiels, wenn die Grafik der Gaudi auf dem Bildschirm nicht gerecht wird?
Ein paar Glanzpunkte setzt die Optik von Black Ops 2 dann aber doch. Besonders die Gesichter der Charaktere vermitteln in Zwischensequenzen eine überraschende Emotionalität und sehen detaillierter aus als die restliche Texturpampe. Dazu gibt es teils hübsche Lichteffekte und eine sehr ordentliche Umsetzung von physikalisch halbwegs korrekter Zerstörung. Die ist oft geskriptet, etwa wenn uralte Tempel unter lautem Getöse einstürzen oder ein brennendes Haus in sich zusammenfällt. Im kleineren Maßstab entsteht sie aber dynamisch: Fenster zersplittern unter Beschuss, Papierfetzen wirbeln durch die Luft und beim Kampf in einer Drogenhöhle nebeln Wolken aus aufgewirbeltem Kokain die Widersacher ein. Nett.

Black Ops 2 im Test: Eher öde Vergangenheits-Levels

Wann immer wir die Erinnerungen von Woods nachspielten, fühlte sich Black Ops 2 wie ein müder Aufguss des ersten Teils an. Ohne modernen Schnickschnack wie Röntgenvisiere und Unterarmgranatwerfer fallen die Schwächen des Spielprinzips stärker auf. Zudem beschleicht den Spieler öfter als in den gelungenen 2025-Einsätzen das Gefühl, das alles schon mal so ähnlich gespielt zu haben. Da helfen weder die Möglichkeit, ein Pferd zu reiten, noch der audio-visuell verstörende Level aus der Sicht von Bösewicht Menendez.

Black Ops 2 im Test: Der Plot weist einige Logiklöcher auf

Treyarch erkauft sich die Unberechenbarkeit der Hintergrundgeschichte mit einigen hanebüchenen Wendungen. Speziell bei einer Szene, die den Verrat eines Charakters behandelt, griffen wir uns vor Entsetzen über solch eine an den Haaren herbeigezogene Entwicklung an den Kopf. Außerdem empfehlen wir, sich nicht allzu viele Gedanken darüber zu machen, wie Cordis Die die mächtige USA in Schach zu halten vermag. Hier kommt die typische Hollywood-Logik zum Einsatz, die vom Zuschauer und in diesem Fall Spieler verlangt, das Gehirn auszuschalten, um die Story zu genießen. Doch selbst wer die Handlung als hirnlose Drohne in sich aufnimmt, muss einsehen, dass Masons Sohnemann David im Vergleich zu den Unikaten Menendez und Woods reichlich glattgebügelt und pausbäckig daher kommt. Auch seine Kameraden im Jahr 2025 sind allenfalls Staffage.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Black Ops 2 im Test: Die Infos
  2. Seite 2 Black Ops 2 im Test: Das hat uns gefallen
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  4. Seite 4 Black Ops 2 im Konsolen-Test: Multiplayer-Test und Wertung
    • Kommentare (100)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von torat45 Anfänger/in
        Zitat von Herbboy
        also, die Sache, dass man mehrere Einheiten steuert und zwischen denen wechseln kann, hatte ich in noch keinem Shooter ^^ und die Story: na klar ist das keine Offenbarung, aber bei welchem Shooter ist das denn bitte so? Selbst bei Filmen findet man ja nur noch selten mal was "besonderes". Ich bin mit dem SP noch nicht durch, aber ich finde es durchaus spannend und gut umgesetzt mit ein paar Dingen, die (auf Shooter-Niveau) unter die Haut gehen, zB die Sache mit der durch ein Feuer entsttellten Schwester und wie Menendez dann einen "Amoklauf" halb in Trance durchzieht.
        Stimmt, der "Commander"-Modus ist tasächlich mal was neues. Den hab ich glatt verdrängt. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich nur 2 Missionen davon gespielt habe. Man ist als Soldat fast unverwundbar (ich spiele leider nicht auf Veteran :p) und als Drohne steckt man wesentlich mehr ein, als wenn man selbst auf gegnerischen Drohnen schießt (die werden wesentlich schneller zerstört, als die eigenen). Ansonsten ist der Modus tatsächlich mal was anderes. Neu nicht wirklich, weil der mir irgendwie bekannt vorkommt (von Brothers in Arms oder Ghost Recon vielleicht?).
        Die Szene mit Menendez ist auch cool, aber übertrieben halt. Naja, gehört dazu.
        Zitat

        Die Level: was erwartest Du bei Shootern denn? Was soll man da noch neu erfinden können? Es gab doch an sich eh schon alles: balelr dich zum Ziel, finde X und deaktiviere Y, umgehe Z und befreie Geisel usw usw.... Das mit dem Amoklauf zB IST an sich sogar was neues ;)


        das wäre allerdings in einem Shooter auch schwachsinnig, wenn das eine Fahrzeug-Sim wäre, bei der man dann erstmal 4 Std üben muss, um das Auto überhaupt fehlerfrei fahren zu können... und man KANN ja trotzdem scheitern, zb mit den Flügelanzügen kannst Du auch sterben, wenn Du einen Felsen streifst.

        Man könnte mal langsam die Entscheidungsfreiheit einführen. Am besten noch eine, die Auswirkungen auf das Spiel hat. Ich glaube in BO2 gibt es nur eine Stelle, die Auswirkung auf das Ende hat. Das ist einfach zu wenig bzw. zu gezwungen Treyarch lenkt den Spieler quasi auf das Ende hin und das gefällt mir nicht. Mehrere Lösungswege, weg von den Schlauchlevels und inszenierten und gezwungen wirkenden Scriptsequenzen. Die waren wirklich mal cool in MW1 und MW2, aber es schockt schon lange nicht mehr. Und wie gesagt, es nimmt einfach zu sehr Überhand in BO2. Gefühlt die Häkfte war Videomaterial und Scriptsequenzen. Der Rest war zu 70% eintönige Ballerei.
        Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt für solche Spiele.

        Zur Flugzeugsteuerung: Ich kam mir vor als würde ich auf Schienen fliegen. Ständige automatische Ausrichtung des Flugzeugs, keine vernünftige Kollisionsabfrage. Etwa mehr Realismus hätte gereicht. Es muss nicht so wie in BF3 oder Operation Flashpoint sein. Etwas mehr in die Richtung eines Crysis hätte mir schon gereicht :)
      • Von torat45 Anfänger/in
        Zitat von Herbboy
        also, die Sache, dass man mehrere Einheiten steuert und zwischen denen wechseln kann, hatte ich in noch keinem Shooter ^^ und die Story: na klar ist das keine Offenbarung, aber bei welchem Shooter ist das denn bitte so? Selbst bei Filmen findet man ja nur noch selten mal was "besonderes". Ich bin mit dem SP noch nicht durch, aber ich finde es durchaus spannend und gut umgesetzt mit ein paar Dingen, die (auf Shooter-Niveau) unter die Haut gehen, zB die Sache mit der durch ein Feuer entsttellten Schwester und wie Menendez dann einen "Amoklauf" halb in Trance durchzieht.
        Stimmt, der "Commander"-Modus ist tasächlich mal was neues. Den hab ich glatt verdrängt. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich nur 2 Missionen davon gespielt habe. Man ist als Soldat fast unverwundbar (ich spiele leider nicht auf Veteran :p) und als Drohne steckt man wesentlich mehr ein, als wenn man selbst auf gegnerischen Drohnen schießt (die werden wesentlich schneller zerstört, als die eigenen). Ansonsten ist der Modus tatsächlich mal was anderes. Neu nicht wirklich, weil der mir irgendwie bekannt vorkommt (von Brothers in Arms oder Ghost Recon vielleicht?).
        Die Szene mit Menendez ist auch cool, aber übertrieben halt. Naja, gehört dazu.
        Zitat

        Die Level: was erwartest Du bei Shootern denn? Was soll man da noch neu erfinden können? Es gab doch an sich eh schon alles: balelr dich zum Ziel, finde X und deaktiviere Y, umgehe Z und befreie Geisel usw usw.... Das mit dem Amoklauf zB IST an sich sogar was neues ;)


        das wäre allerdings in einem Shooter auch schwachsinnig, wenn das eine Fahrzeug-Sim wäre, bei der man dann erstmal 4 Std üben muss, um das Auto überhaupt fehlerfrei fahren zu können... und man KANN ja trotzdem scheitern, zb mit den Flügelanzügen kannst Du auch sterben, wenn Du einen Felsen streifst.

        Man könnte mal langsam die Entscheidungsfreiheit einführen. Am besten noch eine, die Auswirkungen auf das Spiel hat. Ich glaube in BO2 gibt es nur eine Stelle, die Auswirkung auf das Ende hat. Das ist einfach zu wenig bzw. zu gezwungen Treyarch lenkt den Spieler quasi auf das Ende hin und das gefällt mir nicht. Mehrere Lösungswege, weg von den Schlauchlevels und inszenierten und gezwungen wirkenden Scriptsequenzen. Die waren wirklich mal cool in MW1 und MW2, aber es schockt schon lange nicht mehr. Und wie gesagt, es nimmt einfach zu sehr Überhand in BO2. Gefühlt die Häkfte war Videomaterial und Scriptsequenzen. Der Rest war zu 70% eintönige Ballerei.
        Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt für solche Spiele.

        Zur Flugzeugsteuerung: Ich kam mir vor als würde ich auf Schienen fliegen. Ständige automatische Ausrichtung des Flugzeugs, keine vernünftige Kollisionsabfrage. Etwa mehr Realismus hätte gereicht. Es muss nicht so wie in BF3 oder Operation Flashpoint sein. Etwas mehr in die Richtung eines Crysis hätte mir schon gereicht :)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von torat45
        50% sehr tolle Levels mit interessanten Szenarien? Sorry, aber über Geschmack lässt sich streiten. Vom Setting her hat es zur Story gepasst, aber diese Levels habe ich schon hundert mal in anderen Spielen gesehen, auch in CoD MW2 und 3 und BO1.
        also, die Sache, dass man mehrere Einheiten steuert und zwischen denen wechseln kann, hatte ich in noch keinem Shooter ^^ und die Story: na klar ist das keine Offenbarung, aber bei welchem Shooter ist das denn bitte so? Selbst bei Filmen findet man ja nur noch selten mal was "besonderes". Ich bin mit dem SP noch nicht durch, aber ich finde es durchaus spannend und gut umgesetzt mit ein paar Dingen, die (auf Shooter-Niveau) unter die Haut gehen, zB die Sache mit der durch ein Feuer entsttellten Schwester und wie Menendez dann einen "Amoklauf" halb in Trance durchzieht.

        Die Level: was erwartest Du bei Shootern denn? Was soll man da noch neu erfinden können? Es gab doch an sich eh schon alles: balelr dich zum Ziel, finde X und deaktiviere Y, umgehe Z und befreie Geisel usw usw.... Das mit dem Amoklauf zB IST an sich sogar was neues ;)


        Zitat
        Die Fahrzeuge durch einen Unfall zu zerstören ist praktisch gar nicht möglich.
        das wäre allerdings in einem Shooter auch schwachsinnig, wenn das eine Fahrzeug-Sim wäre, bei der man dann erstmal 4 Std üben muss, um das Auto überhaupt fehlerfrei fahren zu können... und man KANN ja trotzdem scheitern, zb mit den Flügelanzügen kannst Du auch sterben, wenn Du einen Felsen streifst.

        Zitat
        Btw.: In anderen Spielen zieht man auch entsprechende Wertungspunkte ab, wenn die Grafik altbacken ist und diese hier ist gute 6 Jahre alt, mit wenigen Detailevrbesserungen. Warum wird das nicht abgewertet?
        also, dicke Abzüge gibt es auch bei anderen Spielen deswegen nicht, solang die Grafik nicht grad aussieht wie von 1990... zB Dishonored hat trotz technisch eher alter Grafik eine super Wertung bekommen. Mit ner Bombastgrafik hätte es halt vlt sogar noch ein paar Punkte mehr bekommen.

        Also, ich finde die Wertung okay, es ist ein unterhaltsames und gut umgesetztes Spiel, aber kein TopTitel, der >90% verdient hätte. Technikfanatiker ziehen halt 10% wegen der nicht-HD-Texturen und Schlauchartigen Levels ab, genau wie zB Shooterfans bei einem Rollenspiel 10% abziehen, weil man nicht ballern kann ;)
      • Von torat45 Anfänger/in
        Zitat von PeterBathge
        Lass mich mal zusammenfassen, du hast damit offenbar Probleme: Veraltete Grafik (schlecht ist da immer noch was anderes), schlechte KI, gute Story mit starken Charakteren, zu 50% sehr tolle Levels mit interessanten Szenarien und irren Skriptsequenzen ...
        Ne 82 macht da tatsächich Sinn.

        :-B

        Irre Skriptsequenzen? Der war gut. Das ganze Spiel ist eine Skriptsequenz. Ich habe mich in den Zwischensequenzen ständig gefragt, wann ich endlich mal spielen darf. Man hätte da sovieles dem Spieler überlassen können unter anderem durch Quicktime-Events (bestes Beispiel: Afghanistan, die Panzerszene am Ende). Und wirklich "irre" waren die mal gar nicht, eher nervig und alles schonmal gesehen ;)
        50% sehr tolle Levels mit interessanten Szenarien? Sorry, aber über Geschmack lässt sich streiten. Vom Setting her hat es zur Story gepasst, aber diese Levels habe ich schon hundert mal in anderen Spielen gesehen, auch in CoD MW2 und 3 und BO1.
        Die Special Effects sind gut, das ist aber auch alles. Die Story ist ne 08/15-Story mit Wendungen, die es in jedem B-Movie gibt.
        Die Steuerung der Fahrzeuge, Bots und Flugzeuge ist das lächerlichste, was ich bisher gesehen habe. Aber ok, ist genau das richtige für die 12-Jährigen, damit sie nicht gleich frustriert sind, wenn sie gegen Hindernisse fahren oder auf dem Boden aufsetzen. Die Fahrzeuge durch einen Unfall zu zerstören ist praktisch gar nicht möglich.

        Für mich hat der Titel maximal (!) 65-70% verdient. In der aktuellen Zeit, muss sich der Titel nunmal mit aktuellen Spielen messen. Auch wenn es ein CoD ist, hat es noch lange keinen Freifahrtschein für eine Wertung jenseits der 80%.

        Btw.: In anderen Spielen zieht man auch entsprechende Wertungspunkte ab, wenn die Grafik altbacken ist und diese hier ist gute 6 Jahre alt, mit wenigen Detailevrbesserungen. Warum wird das nicht abgewertet?

        Ich kann den ganzen Hype um die CoD-Serie nicht mehr verstehen. Nach MW1 und WaW ist die Serie einfach zerstört wurden. MW2 hatte noch eine gute Story in der Kampagne, aber vom MP her hat sich seither nichts mehr verändert - nur verschlechtert. Die nachfolgenden Kampagnen hatten weder einen fesselnden Sp- noch MP-Modus. Einzig der Zombiemod oder der Coop ist recht spaßig gewesen.

        Ich wünsche trotzdem allen CoD-Spielern viel Spaß mit dem Spiel - wirklich.
        Aber ich hoffe auch, dass Activision mit der CoD-Maschinerie so weiterfährt wie bisher und sie richtig gegen die Wand setzt.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Raidernet
        Und sie haben allen ernstes schon Nuke Town (vorbestellbonus) rausgenommen weil ja das DoppelXP Weekend vorbei ist. Lächerlich, kunden zu ködern mit einer Sache wo sie nur ne Woche drauf zugriff haben.
        fällt mir erst jetzt auf - nuketown war für mich schon bei BO ein Graus, reines XP-Pushing, weil man irgendwie immer viele Kills da schafft... ^^
      • Von Raidernet Gelegenheitsspieler/in
        Und sie haben allen ernstes schon Nuke Town (vorbestellbonus) rausgenommen weil ja das DoppelXP Weekend vorbei ist. Lächerlich, kunden zu ködern mit einer Sache wo sie nur ne Woche drauf zugriff haben.
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