Für einen coolen PC: Tipps zur PC-Kühlung und CPU-Kühlern mit Marktübersicht
Auch wenn heutzutage ein PC nur selten zu heiß wird, ist ein kühler PC ein Vorteil. Denn mit guten Kühlern und frischer Luft kann der PC leichter leise gehalten werden. Wir bieten euch daher in unserem Special allgemeine Tipps vor allem zum Thema CPU-Kühler sowie eine Marktübersicht zu Tower-CPU-Kühlern.
In unserem Special erfahrt ihr einige Tipps zu CPU-Kühlern, auch zur Montage. Zudem haben wir eine Marktübersicht mit 42 Tower-CPU-Kühlern von 15 bis 50 Euro für euch vorbereitet. Wir starten aber mit Wissenswertem zum Thema Gehäusebelüftung, denn eine funktionierende Gehäusebelüftung unterstützt auch gute CPU- und Grafikkartenkühler, so dass deren Lüfter wiederum weniger Arbeit verrichten müssen. Eine ausgewogene Lüfterausstattung führt in der Summe zu einem leiseren PC.
Gehäusebelüftung
Selbst eher günstige Gehäuse ab 30 Euro sind mittlerweile sehr gut durchdacht, was die Belüftung angeht. Zudem ist die Hitze bei CPUs und Grafikkarten dank effektiver Kühler heutzutage im Gegensatz zu früher so gut wie nie ein nennenswertes Problem.
In diesem Artikel
Für ein Gehäuse heißt dies: mehr als zwei Gehäuselüfter sind nicht nötig, um einen modernen PC kühl zu halten. Selbst ein einziger Lüfter reicht meist völlig aus, damit die Komponenten des PCs nicht zu heiß werden. Der wichtigere Lüfter ist der, den man hinten, eher oben oder mittig im Gehäuse platziert, um die warme Luft aus dem Gehäuse zu blasen. Durch Druckunterschied im Gehäuse wird frische Luft automatisch von außen angesaugt wird. Der Lüfter unterstützt dabei den CPU-Kühler, da er die warme Luft um den CPU-Kühler herum mit ansaugt und somit abführt - noch besser ist es, wenn man einen CPU-Kühler benutzt, dessen Lüfter auch selber die Luft nach hinten befördert.
Quelle: PC Games Hardware
EKL Alpenföhn Brocken
Um mehr Frischluft anzusaugen und einen aktiveren Luftstrom von vorne nach hinten zu erzeugen, empfiehlt sich ein zweiter Gehäuselüfter, den man vorne und dabei eher unten oder mittig montiert. Die beiden Gehäuselüfter sollten am besten mindestens 120 Millimeter Rahmenbreite besitzen. Vorne reichen 800 UPM (Umdrehungen pro Minute) aus, hinten sind eher 1200 UPM zu empfehlen. Bei 140 Millimeter Rahmenbreite kann meist durch die gleiche Drehzahl mehr Luft bewegt werden, oder man kann mit noch weniger Drehzahl arbeiten. Doch wenn ihr weitere Lüfter installieren wollt, müsst ihr sehr aufpassen.
Quelle: Cooler Master
Cooler Master Hyper T4
Denn viele Gehäusehersteller haben ein sehr gut durchdachtes Lüftungskonzept für den Fall, dass ihr alle Lüfter-Montageplätze nutzen wollt - in vielen Fällen bringt dies aber keinen nennenswerten Vorteil, kann eventuell sogar als einzigen Effekt mehr Lärm als zuvor bescheren. Und ein Abweichen vom Plan des Herstellers kann sogar dazu führen, dass die Lüftung schlechter als mit nur zwei Lüftern ist. Beispiel: ihr habt mit zwei Lüftern einen ordentlichen Luftstrom von hinten nach vorne. Montiert ihr nun einen starken, Luft herein blasenden Seitenlüfter, so kann dieser Luftstrom zerstört werden. Vielleicht wird dann die Grafikkarte rein messtechnisch gesehen ein wenig kühler, aber dafür wird die CPU wärmer und der CPU-Lüfter muss schneller und somit lauter drehen. Vor allem wenn es um die Lautstärke geht: bevor ihr noch mehr Lüfter anschafft, empfehlen wir euch, dass ihr zunächst lieber einen der vorhandenen Lüfter mit weniger Spannung versorgt, so dass er langsamer dreht, oder ihn gegen ein Silent-Modell austauscht.
