Brink: Test des Shooters: Individualisierung, Wertung und Fazit
Brink im Test: Der Endzeit-Ego-Shooter von Splash Damage soll die Grenzen zwischen Online- und Offline-Spiel verfließen lassen. In unserem Test von Brink erklären wir, welche Vorzüge der Shooter bietet und welche Probleme auf Einsteiger zukommen könnten.
Zwar stehen wir total auf das farbenfrohe Charakterdesign und die Millionen Kombinationsmöglichkeiten von Klamotten, Tattoos und all dem Kram, jedoch können wir einige der Konzeptentscheidungen nicht hundertprozentig nachvollziehen. Ein Beispiel: Zu Spielbeginn legt ihr einen Archetypen ("Das Kinn", "Der Psycho", "Die Nase" etc.) für euren Charakter fest und sucht aus einer Liste von Voice-over- Sprechern einen Stimmpaten aus – beides eine nachhaltige Entscheidung ohne Möglichkeit zur nachträglichen Änderung. Anders die Leibesfülle der Spielfigur, die zumindest außerhalb einer Partie geändert werden kann. Muskulöse Zeitgenossen sind langsam, stecken aber viele Treffer weg, eher dürre Kumpanen sind etwas fragiler, können sich aber sehr viel fixer, freier und flüssiger durch die Spielwelt bewegen. Das SMART-System, mit dem ihr intelligent durch die Spielwelt rennt und hüpft, steht allen Spielertypen zur Verfügung, allerdings sind Kletter- und Sprungfähigkeiten stets abhängig vom Körperumfang. Und auch wenn es realitätsfern ist: Wir hätten gern die Möglichkeit, unsere Statur auch während eines Gefechts zu wechseln – der Körperbau beeinflusst nämlich nicht nur Beweglichkeit und Konstitution, sondern auch die Waffenauswahl. Hinter all den Figurverschönerungen und Waffenmodifikatoren steckt ein Erfahrungssystem, das auch klassenbezogene Perks – etwa erhöhten Geschützschaden oder Cortex- Bomben –, Audio-Kommentare der Entwickler und ein paar andere Nettigkeiten freischaltet. Selbst wenn einen die vielen Optionen, Waffenanbauten und Frisuren eines Charakters auf dem Maximallevel 20 beinahe erschlagen, trudeln die Freischaltungen unterwegs doch eher in motivierend gemächlichem Tempo ein.
Zugänglich ist das alles nicht. Zwar ist Brink nicht ganz so schwer zugänglich wie Splash Damage' Vorgängerwerk Enemy Territory: Quake Wars, dennoch erfordert Brink eine gewisse Einspielzeit. Alleine die zahllosen Bildschirmanzeigen können am Anfang schnell überfordern. Bei der Bewältigung dieser Einstiegshürde helfen Videos und ein Herausforderungsmodus. Allerdings lohnt es sich, am Anfang die Zähne zuzubeißen. Als Belohnung winkt eine komplexe, tiefgründige und überaus erfrischende Spielerfahrung. Für das schnelle Online-Spiel zwischendurch mit Fremden ist Brink allerdings wohl weniger geeignet. Unterhalb des Tests findet Ihr den Meinungskasten - die Wertung folgt, wie eingangs erwähnt, in Kürze.

...Macht immernoch Bock... :)
Ich bin begeistert von dem Spiel. Design und Atmo aus einem Guss. Teamplay bei dem man taktieren kann (muß). Jetzt noch ein bischen patchen und ein paar maps Nachschieben, dann wird das ein Dauerbrenner.
Nice one! :-D
P.S. Dies ist nur meine ganz persönliche Meinung und keine universelle Feststellung. Abweichungen zu Meinungen anderer Personen ist auf jeden Fall BEABSICHTIGT! ;)
PECH gehabt, denn ich sehe es genau so. ;)
Mein Brink ist noch in der Post, dennoch freue ich mich auf das Spiel. "Assault" hat mir in UT sehr gefallen. Hoffentlich schaffe ich es meine Kumpels zu überzeugen es sich zuzulegen.
Zu den ganzen Motivations- und Langzeitsdiskussionen muss ich doch mal eine Satz zitieren der aus einem anderen Brink Review stammt: "Brink ist so gut wie Spieler mit denen man spielt"! So gehts mir eigentlich mit allen Spielen. BC2 spiele ich immernoch, auch jenseits von Level 30. Weil ich einfach ein paar gute Freunde habe, mit denen ich es regelmäßig spiele. Ich denke auch, dass wenn man in Brink genug Herrausvorderung und Freunde zum spielen hat, wird die Langzeitmotivation nicht abreißen.
P.S. Dies ist nur meine ganz persönliche Meinung und keine universelle Feststellung. Abweichungen zu Meinungen anderer Personen ist auf jeden Fall BEABSICHTIGT! ;)