Brink: Test des Shooters: Steuerung und Gameplay

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Brink im Test: Der Endzeit-Ego-Shooter von Splash Damage soll die Grenzen zwischen Online- und Offline-Spiel verfließen lassen. In unserem Test von Brink erklären wir, welche Vorzüge der Shooter bietet und welche Probleme auf Einsteiger zukommen könnten.

Das Ganze wird über ein Kommandorad koordiniert, das euch schnell einen Überblick gibt, wie ihr am besten zum Teamerfolg beitragen könnt. Freilich braucht es für die verschiedenartigen Aufträge jeweils eine bestimmte Spielerklasse: MG-Nester baut der Mechaniker, Sprengladungen legt der Soldat und so weiter. Ist für eure Klasse gerade nichts zu tun, sucht ihr einen Kommandoposten auf und wechselt flugs in einen anderen Beruf. Solche Stationen erlauben außerdem den Zugriff auf euren persönlichen Waffenschrank, nicht aber auf die unzähligen Waffenanbauten – dafür müsst ihr zurück ins Menü. Das ist etwas umständlich gelöst. Auch die Menüführung im Anbaumenü kann nicht wirklich überzeugen. Wenn ihr etwa eine Waffenaufwertung freischaltet, dann müsst ihr sie an jeder Waffe einzeln anbringen – hier fehlen Automatisierungsfunktionen. Von der hier fehlenden Übersicht fangen wir mal lieber gar nicht erst an.

Immerhin unterscheiden sich die Argumentverstärker angenehm in Klang und Handhabung. Doch Achtung: Schießen in Brink ist nicht wie Schießen in Call of Duty oder Battlefield. Gegner fallen nicht beim ersten Treffer einfach um, weniger erfahrene Schützen brauchen oft sogar mehr als ein Magazin pro Widersacher. Der Granatwerfer richtet auch überraschend wenig Schaden an, er würfelt die Spielfiguren aber immerhin so durch die Gegend, dass sie kurzzeitig zu wehrlosen Opfern für Teamkollegen werden. Auf die gilt es besonders zu achten: Da es weniger ums Töten als ums Erledigen von Zielen geht, ist ein ausgeprägter Gemeinschaftssinn von großem Vorteil. Mit dieser Tatsache im Hinterkopf hatten wir mit Brink während unseres Tests tatsächlich einige magische Momente – und zwar immer genau dann, als wir mit der gesammelten Mannschaft verbissen und an einem Strang ziehend um ein Missionsziel kämpften. Als besonders spannend erwiesen sich dabei die Eskortaufgaben, bei denen wir mal einen Gefangenen, mal einen Roboter durchs Feindgebiet geleiteten. Ein zäher Kampf um jeden Zentimeter. Intensiv, packend und einzigartig! Mit Bots an Bord sieht die Lage jedoch etwas anders aus. Zwar agieren die computergelenkten Mit- und Gegenspieler in drei Schwierigkeitsgraden auch tatsächlich unterschiedlich effektiv, jedoch fehlt ihnen das Gefühl, was gerade so wichtig ist. Die KI-Gruppen haben durchaus die Fähigkeit, sich für einen Angriff zu sammeln, jedoch bleiben sie mindestens ebenso oft tatenlos vor einem Missionsziel stehen, während sie eigentlich nur kurz zugreifen, hacken oder reparieren müssten.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Brink: Test des Shooters: Geschichte und Setting
  2. Seite 2 Brink: Test des Shooters: Steuerung und Gameplay
  3. Seite 3 Brink: Test des Shooters: Individualisierung, Wertung und Fazit
    • Kommentare (96)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Souledge26 NPC
        Bitchinheat .... Haste vollkommen recht .... Meiner Meinung nach sollte man den Waffenstreuradius nen bisschen senken und das Zielen erleichtern. Was mich jedoch am meisten stört ist die Waffenbalance ( sind nahezu alle gleich) und die leichten Körpermodele sind etwas zu hektisch wenns um Teamplay geht. Wenn im 5v5 10 leicht Körperheinis rumflitzen geht das Teamplay verloren und die Action steht im Vordergrund... Ich würd sagen man sollte einen Max von 5 Spielern 1ner mit leichtem Körpertyp Patch reinbringen.
      • Von Souledge26 NPC
        Bitchinheat .... Haste vollkommen recht .... Meiner Meinung nach sollte man den Waffenstreuradius nen bisschen senken und das Zielen erleichtern. Was mich jedoch am meisten stört ist die Waffenbalance ( sind nahezu alle gleich) und die leichten Körpermodele sind etwas zu hektisch wenns um Teamplay geht. Wenn im 5v5 10 leicht Körperheinis rumflitzen geht das Teamplay verloren und die Action steht im Vordergrund... Ich würd sagen man sollte einen Max von 5 Spielern 1ner mit leichtem Körpertyp Patch reinbringen.
      • Von BenJahMin6 Anwärter/in
        AW: Spieletest - Brink: Test des Ego-Shooters der Quake Wars-Macher Splash Damage - Update mit Wertung

        ...Macht immernoch Bock... :)
      • Von bitchinheat Anfänger/in
        AW: Spieletest - Brink: Test des Ego-Shooters der Quake Wars-Macher Splash Damage - Update mit Wertung

        Ich bin begeistert von dem Spiel. Design und Atmo aus einem Guss. Teamplay bei dem man taktieren kann (muß). Jetzt noch ein bischen patchen und ein paar maps Nachschieben, dann wird das ein Dauerbrenner.
        Nice one! :-D
      • Von Vordack Spiele-Professor/in
        AW: Spieletest - Brink: Test des Ego-Shooters der Quake Wars-Macher Splash Damage - Update mit Wertung

        Zitat von Duplex
        Zu den ganzen Motivations- und Langzeitsdiskussionen muss ich doch mal eine Satz zitieren der aus einem anderen Brink Review stammt: "Brink ist so gut wie Spieler mit denen man spielt"! So gehts mir eigentlich mit allen Spielen. BC2 spiele ich immernoch, auch jenseits von Level 30. Weil ich einfach ein paar gute Freunde habe, mit denen ich es regelmäßig spiele. Ich denke auch, dass wenn man in Brink genug Herrausvorderung und Freunde zum spielen hat, wird die Langzeitmotivation nicht abreißen.

        P.S. Dies ist nur meine ganz persönliche Meinung und keine universelle Feststellung. Abweichungen zu Meinungen anderer Personen ist auf jeden Fall BEABSICHTIGT! ;)


        PECH gehabt, denn ich sehe es genau so. ;)

        Mein Brink ist noch in der Post, dennoch freue ich mich auf das Spiel. "Assault" hat mir in UT sehr gefallen. Hoffentlich schaffe ich es meine Kumpels zu überzeugen es sich zuzulegen.
      • Von Duplex Anfänger/in
        AW: Spieletest - Brink: Test des Ego-Shooters der Quake Wars-Macher Splash Damage - Update mit Wertung

        Zu den ganzen Motivations- und Langzeitsdiskussionen muss ich doch mal eine Satz zitieren der aus einem anderen Brink Review stammt: "Brink ist so gut wie Spieler mit denen man spielt"! So gehts mir eigentlich mit allen Spielen. BC2 spiele ich immernoch, auch jenseits von Level 30. Weil ich einfach ein paar gute Freunde habe, mit denen ich es regelmäßig spiele. Ich denke auch, dass wenn man in Brink genug Herrausvorderung und Freunde zum spielen hat, wird die Langzeitmotivation nicht abreißen.

        P.S. Dies ist nur meine ganz persönliche Meinung und keine universelle Feststellung. Abweichungen zu Meinungen anderer Personen ist auf jeden Fall BEABSICHTIGT! ;)
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