Bombshell im Test mit Video: ​Verpatztes Comeback der Duke-Nukem-Schöpfer

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Test Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Bombshell im Test von PC Games.
Quelle: PC Games

Spaßgranate oder nur müde Schießerei? Im Test zu Bombshell prüfen wir, ob 3D Realms zu alter Stärke zurückgefunden hat. Der ehemalige Duke-Nukem-Ableger mixt deftige Retro-Action mit modernen Rollenspiel-Tupfern - klingt toll, spielt sich aber mies. Im Review mit Video klären wir, warum Bombshell eine glatte Enttäuschung ist.

Bombshell im Test: Schon gewusst? Hinter der Ballerorgie Bombshell steckte mal ein großer Name. Denn auch wenn man's ihm kaum noch ansieht, war das Spiel ursprünglich als Duke-Nukem -Ableger mit dem Untertitel "Mass Destruction" konzipiert! Nachdem Gearbox aber die Rechte an der Macho-Hohlbirne erwarb, sahen sich die Entwickler Interceptor Entertainment gezwungen, ihr Spiel nochmal kräftig umzustricken - und darum darf sich nun die brandneue Heldin Shelly Harrison über ihren Einsatz freuen. Die Elite-Soldatin hört zwar auf den zweideutigen Spitznamen Bombshell, pfeift aber auf Dukes ätzenden Sexismus - ein Glück, denn noch so eine halbnackte Ballerdirne, die nur als bessere Fleischbeschau dient, hat das Genre weiß Gott nicht nötig. Warum aber auch die emanzipierteste Heldin nicht ausreicht, um das Spiel vor dem Mittelmaß zu bewahren, das klären wir im Review zu Bombshell.

Bombshell im Test: Wer braucht schon den Duke?

Die Heldin zählt zu den wenigen Highlights von Bombshell. Quelle: PC Games Die Heldin zählt zu den wenigen Highlights von Bombshell. Shelly "Bombshell" Harrison tritt cool und entschlossen auf, sie hat es nicht nötig, für den Spieler mit dem Arsch zu wackeln. Ihre Markenzeichen: ein mächtiger bionischer Arm, der sich in verschiedene Waffen umwandeln lässt, sowie ziemlich miese Laune. Kein Wunder, denn zu Spielbeginn kommen irgendwelche Aliens angerückt, legen das Weiße Haus in Schutt und Asche und entführen die US-Präsidentin auf einen abgelegenen Planeten. Unser Job ist klar: Wir müssen hinterher und dabei alles über den Haufen knallen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Das Ganze ist natürlich trashig bis zum Umfallen, passt aber prima zu 3D Realms' Geschichte: Mit übertriebenen, meist brutalen Ballereien machte sich das US-Studio in den 90ern einen Namen, bis die legendäre Farce um Duke Nukem Forever den Höhenflug beendete. Bombshell, das von 3D Realms' dänischem Mutterkonzern Interceptor entwickelt wurde, soll für die Duke-Urväter nun das lang ersehnte Comeback bedeuten. Doch die Aussichten stehen schlecht, Bombshell legt im Test eine glatte Bauchlandung hin. Dabei klingt das Konzept gar nicht mal übel: Bombshell ist ein klassisch-derber Top-Down-Shooter, in dem wir wie in der guten alten Zeit durch simpel aufgebaute Levels stapfen, massig Aliens umnieten und Power-Ups sammeln. Obendrein gibt's auch ein paar zeitgemäße Rollenspiel-Einflüsse, wie zum Beispiel Erfahrungspunkte oder optionale Sidequests. Klingt also erst mal gut. Spielt sich nur leider nicht so.

Bombshell im Test: Miese Sprecher, Nebenquests als Spaßbremse

Manche Nebenquests nerven mit übel vertonten männlichen Soldaten. Quelle: PC Games Manche Nebenquests nerven mit übel vertonten männlichen Soldaten. Gerade die Nebenquests entpuppen sich als schleppende Beschäftigungstherapie. Meist sollen wir nur rumliegende Artefakte aufsammeln oder Soldaten retten, die sich irgendwo in den Levels verschanzt haben. Doch hat man den gesuchten Marine endlich gefunden, wünscht man sich schnell, man hätte es nicht getan: Die männlichen Nebenrollen klingen so übertrieben und unprofessionell, als habe man den erstbesten Laien aus der Supermarktschlange vors Mikro gezerrt. Für die ohnehin belanglose Story mag das keine Rolle spielen, für die Atmosphäre aber sehr wohl. Aber auch Shelly trägt ihren Teil dazu bei: Ihre Sprecherin ist zwar motiviert und professionell, doch leider legen ihr die Autoren ein paar hohle Gags und Sprüche in den Mund, die sie obendrein während der Kämpfe ständig wiederholt. Eher nervig als lustig.

Englisch & uncut
Bombshell ist ab 16 Jahren freigegeben und ungeschnitten. Es gibt nur englische Sprachausgabe, deutsche Untertitel werden nicht angeboten.

Auch die Belohnungen für gelöste Nebenaufgaben enttäuschen: Oft gibt's nur ein paar Erfahrungspunkte, etwas Geld und Munition - alles viel zu wenig, um die Mühe zu rechtfertigen. Denn Sidequests bremsen den Spielablauf gehörig aus, da wir die Umgebungen oft bis in den letzten Winkel erkunden müssen. Eigentlich kein Problem, doch da die Levels ziemlich weitläufig aufgebaut sind, führt das oft zu langen Laufwegen und unnötigem Backtracking. Und wenn wir Pech haben, erreichen wir dabei sogar ungewollt den Levelausgang, noch bevor wir eine Nebenaufgabe abgeschlossen haben. Rückkehr in alte Bereiche? Unmöglich.

Bombshell im Test: Eintönige Action ohne Highlights

Solche Minigun-Ballerszenen sind zwar blitzschnell vorbei, doch für ein paar Sekunden sind sie auch ganz spaßig. Quelle: PC Games Solche Minigun-Ballerszenen sind zwar blitzschnell vorbei, doch für ein paar Sekunden sind sie auch ganz spaßig. Bombshell ist alles andere als abwechlungsreich. Zur Auflockerung gibt es beispielweise nur kurze Ballersequenzen, in denen wir Gegnerhorden mit der Minigun zersäbeln. Laut. Lustig. Und binnen Sekunden vorbei. Selten müssen wir auch mal Amiga bemühen, unseren Roboter-Kumpanen, der in Gestalt einer kleinen Blechspinne umhergelenkt werden kann. Mit ihm lösen wir eine Handvoll kleiner Puzzles, die aber meist nur daraus bestehen, den Roboter auf einen Bodenschalter zu hocken. Ansonsten heißt es einfach laufen, schießen, Zeug aufsammeln, Schalter drücken - so ganz ohne Überraschungen oder eigenständige Ideen wird das schnell eintönig. Dagegen kommt auch die grafisch hübsche Levelgestaltung nicht an - ob wir uns nun durch schummrige Eishöhlen oder durch eine stimmungsvolle Alien-Basis mähen, es bleibt spielerisch stets beim Alten.

Auch die wenigen Bosskämpfe retten da nicht mehr viel, zumal sie einfach nicht sonderlich gut designt sind. Der Kampf gegen das vielarmige Riesenbiest Abomination hat uns zum Beispiel mehr genervt als unterhalten: Eintönige Angriffsmuster, eine schlecht gewählte Kameraperspekte und unfaire Übergänge zwischen den Kampfphasen strapazieren die Geduld des Spielers. Andere Shooter haben das schon sehr viel besser hinbekommen.

Bombshell im Test: Wenn's einfach an Wucht fehlt

Seinem Retro-Anspruch wird Bombshell aber zumindest gerecht - das Waffenangebot ist überraschend konservativ geraten, die meiste Zeit über hantieren wir mit Shotgun, Maschinengewehr, Granaten oder Raketenwerfer. Dass Letzterer den gewollt lustigen Namen PMS trägt, tut wenig zur Sache - am Ende ist es doch nur ein stinknormaler Rocket Launcher. Der fühlt sich aber zumindest ganz gut, weil mächtig an - ein Lob, das man sich bei den anderen Wummen leider sparen kann. Für ein arcadiges Ballerfest ist das Trefferfeedback in Bombshell einfach zu schwammig und unbefriedigend geraten, die Gegner schlucken zu viele Kugeln oder zeigen sich von unserem Beschuss fast unbeeindruckt. Kurz gesagt: Diesen Waffen fehlt's an Rumms. Hinzu kommt die fixe Kameraperspektive, die sich weder drehen noch neigen lässt - dank ihr greifen uns Gegner oft schon an, bevor wir sie sehen können. Auch bei den seltenen Sprungeinlagen ist die strenge Draufsicht eher hinderlich.

Die Schockwellen-Kanone fühlt sich viel zu schwach an - wir haben sie kaum benutzt. Quelle: PC Games Die Schockwellen-Kanone fühlt sich viel zu schwach an - wir haben sie kaum benutzt.

Bombshell im Test: Waffen und RPG-Elemente

Für alle Waffen schalten wir sekundäre Feuermodi frei. Umkehren lässt sich die Entscheidung nicht. Quelle: PC Games Für alle Waffen schalten wir sekundäre Feuermodi frei. Umkehren lässt sich die Entscheidung nicht. Immerhin: Mit Währung, die überall in den Levels rumliegt, dürfen wir Waffen mit der Zeit upgraden. Dazu können wir jeder Knarre einen von zwei sekundären Feuermodi spendieren. Unsere Standard-Waffe Iron Maiden feuert dann beispielsweise Projektile ab, die von Wänden abprallen - oder stattdessen gibt sie einen konzentrieren Schuss ab, der viel Schaden austeilt, aber auch massig Energie verbraucht. Waffen den eigenen Vorlieben anpassen? Eigentlich eine prima Idee! Doch leider birgt sie auch ein Problem: Einmal gewählt, lässt sich der sekundäre Feuermodus nämlich nicht mehr austauschen. Man kauft also ein teures Upgrade, ohne wirklich zu wissen, ob es überhaupt zum eigenen Spielstil passt und ob es so cool ist wie erhofft. Umso ärgerlicher, dass sich manche der Verbesserungen dann auch tatsächlich eher schwach und nutzlos anfühlen.

Solche Finishing Moves bringen Shelly mehr Erfahrungspunkte ein. Quelle: PC Games Solche Finishing Moves bringen Shelly mehr Erfahrungspunkte ein. Neben neun Waffen stehen Shelly auch vier Spezialkräfte zur Verfügung, etwa eine kräftige Ramm-Attacke, ein Schutzschild oder ein Energieschwert - letzteres ist zwar übertrieben stark, peppt die eintönigen Schießereien aber auch ein gutes Stück auf. Mehr davon hätte dem Kampfsystem gut getan! Leider schalten wir das Energieschwert aber erst spät im Spielverlauf frei. Die vier Fähigkeiten können im Laufe der Zeit verbessert werden, anders als Waffen aber nicht mit Geld, sondern mit Upgrade-Punkten. Denn in Bombshell werkelt auch ein klitzekleines Rollenspiel-System gängiger Bauart: Wir sammeln im Kampf Erfahrung und steigen im Level auf, dann dürfen wir Punkte auf unsere Spezialkräfte oder auf drei mickrige Basisattribute verteilen. Auch das ist allerdings mehr Schein als Sein, denn man sollte tunlichst Shellys Rüstungs- und Lebenspunktewert verbessern, um nicht ständig ins Gras zu beißen. Die vier Fertigkeiten aufzuwerten, ist dagegen blanke Verschwendung.

Bombshell im Test: Technische Probleme

Selbst wenn Shelly doch mal den Löffel abgibt, ist das in der Regel kein Beinbruch: Gegen eine kleine Gebühr (fünf Prozent vom aktuellen Geld-Vorrat) darf man nämlich an Ort und Stelle weitermachen. Alternativ kann Shelly auch an einem der automatischen Checkpunkte auferstehen, die sind allerdings oft so doof gesetzt, dass man lieber die kleine Gebühr zahlen und einfach respawnen sollte. Sonst drohen nervig lange Wiederholungen und Laufwege. Kleiner Tipp: Sobald man das Energieschwert freigeschaltet hat, kann man es auch zur schnellen Fortbewegung nutzen - pro Schwerthieb bekommt Shelly nämlich einen kleinen Geschwindigkeitsbonus.

Die wenigen Bosskämpfe sind schwach designt. Quelle: PC Games Die wenigen Bosskämpfe sind schwach designt. Als hätte Bombshell nicht so schon genug Probleme, hatte die Review-Version auch mit einigen Bugs zu kämpfen. Harmlose Fehler wie nicht reagierende Aufzüge oder KI-Aussetzer können wir ja noch verschmerzen. Wenn Shelly aber nach einem Dash kurzerhand aus dem Level hüpft oder durch ein unsichtbares Loch im Boden ins Leere stürzt, dann hört der Spaß langsam auf. Ganz übel: Kurz vor Ende hat uns das Spiel kurzerhand den Spielstand zerschossen. Da half dann auch kein Neustart beim letzten Checkpoint mehr, der Fortschritt war futsch - also nix mit Durchspielen! Doch den 8 Stunden nach zu urteilen, die wir gespielt haben, bestand keinerlei Hoffnung, dass sich Bombshell auf den letzten Metern doch noch zu einem Shooter-Kleinod wandelt.

Bombshell im Test: Solide Optik, krachender Sound, deftiger Preis *Update*

Editionen und Preis
Bombshell ist über Steam und GOG.com erhältlich. Der Preis liegt bei saftigen 35 Euro bzw. 40 Euro für die digitale Deluxe Edition, die einen Soundtrack, ein digitales Artbook, eine digitale Weltkarte und einen Beta-Zugang zu einem "Retro-FPS-Vorgänger" enthält, der 2016 erscheinen soll. Update: Dieser Shooter soll in der aus Duke Nukem 3D bekannten Build Engine entstehen und Shellys Vorgeschichte erzählen.

Kommt das auch für Konsole?
Bombshell soll noch im ersten Quartal 2016 für PS4 und Xbox One erscheinen. Update: Die Info zum Releasezeitraum der Konsolenfassungen wurde mittlerweile von der offiziellen Website entfernt.

Bombshell macht zwar vieles, aber zumindest nicht alles falsch. Die Levels beispielsweise sind zum Teil hübsch gestaltet und liebevoll ausgeleuchtet - einzig die übertriebenen Glanzeffekte auf den Oberflächen wirken deplatziert. Auch die Effekte gehen in Ordnung, und die rockige Musik drischt die meiste Zeit über angenehm trashig aus den Boxen. Dem gegenüber stehen allerdings mäßige Waffen, eintönige Kämpfe, schwache RPG-Elemente und öde Nebenquests. Mit anderen Worten: das Negative überwiegt deutlich.

Umso trauriger, dass Shelly Harrison ausgerechnet auf diese Weise ihr Debüt geben muss - sie hätte ein besseres Spiel verdient. Bleibt nur zu hoffen, dass sie trotzdem irgendwann einen Nachfolger erhält - immerhin plant 3D Realms, Bombshell zu einem großen Franchise aufzubauen. Ob's klappt? Das darf zumindest bezweifelt werden.

Wertung zu Bombshell (PC)

Wertung:

5.0 /10
Pro & Contra
Halbwegs coole HeldinEinige hübsch gestaltete Levels und UmgebungenNettes Retro-Feeling mit hohem Trash-FaktorGrößtenteils gelungener SoundtrackNew Game Plus
Schwaches TrefferfeedbackÜberflüssige RPG-ElementeEntscheidungen über Schussmodi nicht umkehrbarÖde Nebenquests mit schwachen Belohnungen, aber viel Backtracking und RumgelatschteEintöniger Spielablauf ohne Überraschungen oder eigene IdeenSchwache BosskämpfeUnspektakuläre WaffenManchmal unpraktische Kamera, die sich nicht drehen lässtTeils schlecht gesetzte CheckpointsEinige Bugs in der Test-VersionMännliche Charaktere überwiegend furchtbar vertontNervige Gags der HeldinMit 35 Euro (40 Euro für die Deluxe Edition) einfach zu teuer

Meinung

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MrFob Nerd
        Wow, hab's auf GOG gesehen und mir fast ueberlegt ob man sich's mal zu Gemuete fuehrt. Gut, dass ich hier noch den Test gelesen habe. Danke, dass ihr mir diesen Fehlkauf erspart habt.
      • Von MrFob Nerd
        Wow, hab's auf GOG gesehen und mir fast ueberlegt ob man sich's mal zu Gemuete fuehrt. Gut, dass ich hier noch den Test gelesen habe. Danke, dass ihr mir diesen Fehlkauf erspart habt.
      • Von Saji Mitglied
        Zitat von FelixSchuetz
        Stand so noch bis zum Release auf der offiziellen Website. PC-Version am 29. Januar, Konsolenfassung in Q1. Kurz nach Release haben sie die Seite aber komplett umgeworfen, die schaut jetzt so aus. Die Info zu den Konsolenfassungen findet man dort nicht mehr.
        Vielen Dank für die Antwort! :) Also das sieht dann so aus als wäre der Release für Q1 wirklich gestrichen worden. Aber das war ja nach dem Tweet schon abzusehen; dachte nur ihr wüsstet vielleicht was anderes.
      • Von Felix Schuetz Redakteur
        Zitat von Saji
        Edit: Ihr schreibt im Artikel, die Konsolenfassung soll noch im Q1 kommen. Woher stammt die Info? Laut Twitteraccount kommt die "later this year for sure". Klingt für mich nicht nach Q1. :D
        Saucy source: https://twitter.com/Bombs...
        Stand so noch bis zum Release auf der offiziellen Website. PC-Version am 29. Januar, Konsolenfassung in Q1. Kurz nach Release haben sie die Seite aber komplett umgeworfen, die schaut jetzt so aus. Die Info zu den Konsolenfassungen findet man dort nicht mehr.
      • Von WeeFilly Mitglied
        Schade. Sehr, sehr schade.
      • Von Cityboy Hobby-Spieler/in
        Ooo-ha.. da hab ich tatsächlich etwas mehr erwartet. Für 3-5 Euro in nem Sale kann man(n)´s ja trotzdem mitnehmen. Schlechter als die Alien Breed ableger wird es wohl nicht sein,.. oder?
      Direkt zum Diskussionsende
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