Bloodborne vor dem Test: Transformierbare Waffen, Parieren & Aufleveln
Bloodborne vor dem Test angespielt: Wir konnten bei Sony eine Vorabversion des heiß erwarteten Action-Rollenspiels zwei Stunden lang zocken. Auf welche Änderungen sich Souls-Veteranen einstellen müssen, erfahrt ihr im nachfolgenden Preview-Bericht.
Transformierbare Waffen
In Bloodborne wird zwischen sogenannten Trickwaffen wie Äxten, Hämmern und Schwertern und Fernkampfwaffen unterschieden. Erstere sind jederzeit auf Knopfdruck transformierbar. Bei der Jägeraxt vergrößert ihr beispielsweise den Schaft, wodurch sich nicht nur die effektive Angriffsreichweite (und gleichzeitig auch der Ausdauerverbrauch) erhöht. Auch das Moveset ändert sich mit der Waffentransformation. Um beim Beispiel der Jägeraxt zu bleiben: In der "kurzen" Ausführung führt ihr schnelle Links-Rechts-Attacken aus. Nach erfolgter Transformierung bekämpft ihr Feinde hingegen mit einem kraftvollen Überkopfangriff.
Quelle: From Software
Mit einem kräftigen Hammerschwung lassen sich ganze Gruppen von Monstern umhauen. Gutes Timing ist jedoch essenziell, andernfalls geht der Schlag ins Leere und man steht wehrlos dar.
Alle Trickwaffen haben zusätzlich einen aufladbaren Sekundärmodus. Bei der eingangs erwähnten Jägeraxt ist das ein mächtiger Schwinger, mit dem ihr kleinere und mittelgroße Gegner umhaut - und diese somit für kurze Zeit betäubt. Veteranen transformieren ihre Waffen während eines laufenden Angriffs und entfesseln so eine besonders mächtige Kombo. Die Idee der Entwickler, mehr taktische Vielfalt und Abwechslung in die Kämpfe zu bringen, geht unserer Meinung nach auf. Beim Spielen der Preview Build entpuppte sich die Transformation der Waffen als echter Gewinn. Einzelne Feinde malträtierten wir mit kurzen und schnellen Hieben und bei Zusammenstößen mit Monsterverbänden erwiesen sich die reichweitenstarken Schwungangriffe als außerordentlich effektiv.
Parieren mit Feuerwaffen
Quelle: From Software
Feuerwaffen in Bloodborne richten nur sehr geringen Schaden an und Munition ist begrenzt. Aber mit gut platizierten Schüsse könnt ihr Gegner kurzzeitig betäuben und euch dadurch einen strategischen Kampfvorteil verschaffen.
Als Zweitwaffe in Bloodborne führt ihr eine Feuerwaffe mit euch. Zu Spielbeginn dürft ihr zwischen der Jägerpistole und dem Jäger-Donnerbüchse wählen. Erstere könnt ihr selbst dann abfeuern, wenn ihr in der anderen Hand eine Axt, ein Schwert oder ähnliches führt. Die effektive Handhabung der neuen Schießeisen muss erlernt werden, in den Händen geübter Spieler eröffnet dieser neue Waffentyp jedoch eine Vielfalt strategischer Möglichkeiten. Ein gutes Timing führt zum Erfolg. Feuert ihr nämlich die Pistole ab, während der Gegner zum Angriff ausholt, wird dieser augenblicklich betäubt. Im Kampf gegen einen Steintroll hatten wir so leichtes Spiel. Ein Treffer öffnete uns ein Zeitfenster von rund zwei Sekunden, die wir nutzen, um ihn mit Nahkampfschlägen einzudecken.
Alternativ hätten wir auch einen Heiltrank einnehmen oder beim Kampf auf engem Raum eine bessere Kampfposition suchen können. Die Muniton für Feuerwaffen in Bloodborne ist begrenzt. Falls euch unterwegs die Patronen ausgehen sollten und ihr nicht zurück zur nächsten Laterne rennen wollt, gibt es die Möglichkeit, den Vorrat durch ein Blutopfer aufzufrischen. Auf Knopfdruck lässt sich nämlich ein Teil der eigenen Lebensenergie gegen fünf Kugeln eintauschen. Gerade während Bosskämpfen könnte dieses Feature überaus praktisch sein, da in diesen Situationen ein Weglaufen nicht wirklich infrage kommt.
Immer stärker werden: Das Aufleveln in Bloodborne
Grundsätzlich funktioniert das Fortschrittssystem in Bloodborne nicht anders als in Spielen der Souls-Reihe. Um mit unseren gesammelten Blutechos (das Pendant für Seelen) die Charakterattribute aufzuwerten, müssen wir in der Hub-Welt "Traum des Jägers" die Verlassene Puppe aufsuchen. Besagter NPC spricht zu Spielbeginn jedoch nicht mit uns. Das ändert sich erst nach der Begegnung mit dem ersten Boss "Klerikerbestie". Ob wir aus dem Kampf siegreich hervorgehen oder nicht, spielt keine Rolle. Sobald die Kreatur erledigt ist (oder wir während des Gefechts ins Gras beißen), erwacht die Puppe zum Leben.
In diesem Artikel
Blutechos erhalten wir für das Töten von Gegnern, aber auch nach Verwendung spezieller Items ("Kaltblautau"). Der Höhe der gewonnenen Blutechos ist an die Kategorie des Verbrauchsgegenstands gekoppelt. Kaltblautau bringt beispielsweise am wenigsten Echos auf euer Konto. Souls-Veteranen dürfte das Prinzip nicht unbekannt sein, gibt es dort doch Seelen in der Spielwelt mit einem identischen Nutzen. In der Traumwelt können Abenteurer im Übrigen ihre Waffen aufwerten. Hierzu begibt man sich ans Lagerfeuer und wählt die entsprechende Waffe aus. Für das Verbessern der Statuswerte von Ausrüstungsgegenständen sind bestimmte Materialien wie Blutsteinscherben notwendig, die wir in der Spielwelt und zum Teil auch bei getöteten Gegnern finden.

Ich weiß nicht...irgendwie schreibst du hier jede Menge Bullshit.
Der Walkcyle ist sehr starr. Das Gameplay erinnert an 10 Jahre alte Aktion-Hauf-Drauf Spiele. Der Sound ist teilweise sehr billig.
Das ganze Spiel wirkt wie auf einer sehr alten Engine mit Textur-Update.
Da das Spiel von den Dark Souls-Machern ist, sollte man aber grade genau da etwas Frustresistenz mitbringen :-B