Bessere Zeiten - Review

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Bessere Zeiten - Review
Quelle: NFP (Filmwelt)

Ein Drama, das auf Schauwerte und Übertreibungen verzichtet und daher umso bedrückender und authentischer wirkt.

Kurz vor Weihnachten werden Leena und ihr Mann Johann von einem Anruf aus einem Krankenhaus überrascht: Leenas sterbenskranke Mutter will ihre Tochter noch ein letztes Mal sehen. Johann ist verblüfft, hat Leena doch nie von ihren Eltern erzählt. Spontan nötigt er seine plötzlich seltsam unwillige Frau, mit den beiden kleinen Töchtern ins Auto zu steigen und deren unbekannte Großmutter zu besuchen. Für Leena wird es eine Reise in eine schmerzhafte Vergangenheit, mit der sie eigentlich abgeschlossen zu haben glaubte.
Das auf einem halb autobiografischen Roman basierende Drama taucht ein in die bedrückende Welt einer verkorksten Kindheit. Zwar liebten die Eltern ihre Tochter Leena und deren kleinen Bruder offensichtlich, doch machten elterlicher Perspektivmangel, die Flucht in den Alkohol und daraus resultierende häusliche Gewalt deren Kindheit zum Trauma. Ein das Thema sensibel angehender Film mit überzeugend spielendem Ensemble, allen voran Noomi Rapace (Millennium-Trilogie) als Leena.

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