Battletech im Test: ​Ein Juwel unter den Strategiespielen - jetzt mit Testvideo!

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Test Benjamin Danneberg - Autor Maria Beyer-Fistrich Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 35,99 €
Battletech im Test: ​Ein Juwel unter den Strategiespielen - jetzt mit Testvideo!
Quelle: Paradox Interactive

Riesige Mechs sind nicht unbedingt jedermanns Sache. Warum ihr Battletech von Entwickler Harebrained Schemes trotzdem eine Chance geben solltet, erklären wir im Test.

Mechwarrior Behemoth liegt in ihrem Shadow Hawk hilflos am Boden: Beide Arme wurden ihrem Mech weggeschossen, die Panzerung zeigt riesige Löcher, Funken sprühen und an diversen Stellen qualmt der Metallkoloss. Behemoth selbst ist schwer verletzt, ihre beiden verbliebenen Kameraden sind ebenfalls angeschlagen. Sie richtet ihren Mech mühsam wieder auf und feuert mit dem verbliebenen Laser auf den feindlichen Dragon: Verfehlt!
Eine weitere Salve aus Lasern und Raketen des Gegners muss der gebeutelte Mech komplett schlucken. Die interne Struktur ist fast komplett im Eimer und Behemoth steht kurz vor dem Tod. Während ihre Kameraden zwei andere Feinde bearbeiten, setzt sie zu einem letzten Nahkampfangriff an. Sie rammt dem Dragon ihr gesamtes Gewicht entgegen... und trifft kritisch: Das feindliche Cockpit zerbirst, der gegnerische Mechwarrior wird tödlich getroffen. Die eben noch sicher erscheinende Niederlage wurde mit dieser Verzweiflungstat in einen Sieg verwandelt.

Die besten Spiele sind die, die gute Geschichten erzählen. Das gilt nicht nur für die Story, die erzählt wird: Wenn die Ereignisse des Spiels selbst, ihre Wendungen, Einzelheiten und Randbemerkungen dazu führen, dass wir uns daran erinnern und es weitererzählen, dann liegt definitiv ein gutes Spiel vor. Entwickler Harebrained Schemes hat bereits mit der Shadowrun-Trilogie bewiesen, dass sie tolle Geschichten erzählen können. Gelingt ihnen das gleiche Kunststück auch mit dem neuen Battletech (jetzt kaufen 37,99 € / 35,99 € )-Spiel? Wir haben die Antwort im Test.

Filmreife Kampagne

Eigentlich verspricht es ein ruhiger Tag zu werden: Wir sollen Lady Arano zu ihrer Einsetzungszeremonie als Oberhaupt über das Aurigan Reach (eine verhältnismäßig leicht besiedelte Region der Rimward Periphery) eskortieren. Was als Routineauftrag beginnt, endet in Verrat und Massenmord: Lady Arano wird von ihrem eigenen Onkel hintergangen und wir müssen ab sofort um unser Leben kämpfen. Turmhohe Mechs im Clinch: Battletech liefert eine grandiose Umsetzung der Tabletop-Vorlage.<br>
  Quelle: PC Games  Turmhohe Mechs im Clinch: Battletech liefert eine grandiose Umsetzung der Tabletop-Vorlage.
 

Das muss als Beschreibung der Ausgangslage des Spiels ausreichen, denn wir wollen auf keinen Fall die Geschichte weiter spoilern. Von Beginn an glänzt diese mit jeder Menge überraschender Wendungen, sogar in den Missionen selbst. Die Geschichte wird in Textfenstern erzählt und ist hervorragend geschrieben: Die Charaktere erwachen im Verlauf der Handlung richtig zum Leben und wachsen uns ans Herz, ihre Beweggründe und Ziele sind jederzeit nachvollziehbar. Sogar unsere Mechwarrior-Kameraden, die bis auf Kampfkommentare nicht direkt zur Geschichte beitragen, werden durch Situationen wie die eingangs beschriebene zu einem festen Bestandteil des Gesamtbildes.

Die Kampagne ist kein schmückendes Beiwerk. Stattdessen ist sie Motivation und treibendes Element. Wir sind ständig gespannt auf die nächste Mission, wollen unbedingt wissen wie es weitergeht und entwickeln über die Zeit ein persönliches Motiv, die Geschichte zu einem hoffentlich guten Ende zu bringen. Damit ist Entwickler Harebrained Schemes ein toller Coup gelungen: Haben wir anfangs den Fokus des Spiels auf den strategischen Gefechten gesehen, überrascht Battletech mit starkem Rollenspieleinschlag und einer filmreifen Geschichte.

Enorme taktische Tiefe

Nein, das Gameplay wurde darüber nicht vergessen. Ganz im Gegenteil: Battletech bietet eine der besten rundenbasierten Strategieerfahrungen, die Die spannende Geschichte wird entweder in handgemalten Zwischensequenzen oder in solchen Gesprächen erzählt.<br>
  Quelle: PC Games  Die spannende Geschichte wird entweder in handgemalten Zwischensequenzen oder in solchen Gesprächen erzählt.
 
wir je gespielt haben. Wir werden zu Beginn langsam an die 3D-Steuerung der Mechs unserer Lanze (der Fachbegriff für Squad in Battletech) herangeführt. Vier Mechs befehligen wir in der Regel in einer Mission, die Zusammenstellung erfolgt jeweils vorher in unserem Dropship (unserer Raumschiff-Basis).

Die Kamera können wir frei bewegen, um Sichtlinien und vorteilhafte Stellungen im Gelände auszumachen, die Mechs werden dann über ein Punkteraster bewegt. Je nach Klasse (Light, Medium, Heavy, Assault) ist die Sicht- und Bewegungsreichweite begrenzt. Wir wählen die Stelle aus, an die sich unser Mech bewegen soll und legen dann die Blickrichtung fest. Das entscheidet darüber, wen wir angreifen können. Über Sichtlinien wird das komfortabel dargestellt: Ist die Linie zum feindlichen Mech durchgezogen und rot, haben wir freies Schussfeld.

Haben wir ein Opfer im Visier, klicken wir es an und brauchen dann eigentlich nur noch auf den Feuerknopf drücken. Allerdings müssen wir je nach Bewaffnung darauf achten, wie hoch unsere Trefferchancen sind und Wenn wir nicht gerade eine Storymission machen, erledigen wir Söldner-Aufträge. Quelle: PC Games  Wenn wir nicht gerade eine Storymission machen, erledigen wir Söldner-Aufträge. welche Hitzeentwicklung zu erwarten ist. Feuern wir etwa eine volle Salve Hochleistungslaser ab, kann Überhitzung zu Schaden an der internen Struktur des Mechs führen und bei Erreichen einer bestimmten Grenze sogar zur kompletten Abschaltung. Damit das nicht passiert, dürfen wir unsere Waffen einzeln abschalten. Je nach Situation kann es aber auch sinnvoll sein, die Überhitzung in Kauf zu nehmen, um massiven Alphaschaden auszuteilen. Wir müssen uns nur gut überlegen, wann wir das tun. Treffer werden "ausgewürfelt", d. h., nach Prozentchancen festgestellt. Deshalb kann es auch Sinn ergeben, Langstreckenwaffen auf kurze Entfernungen abzuschalten.

Der Mech liegt im Detail

Mechs sind in verschiedenen Trefferzonen aufgeteilt: Beine, Arme, rechter, linker und mittlerer Torso sowie der Kopf. Jedes Körperteil hat eigene Panzerungswerte und kann separat Schaden nehmen. So kann jedes einzelne Teil abgeschossen werden. Verliert ein Mech beispielsweise beide Wir können die komplette Aurigan Reach bereisen und überall Aufträge erledigen.<br>
  Quelle: PC Games  Wir können die komplette Aurigan Reach bereisen und überall Aufträge erledigen.
 
Beine, gilt er als zerstört. Verliert er einen Arm, ist die daran montierte Waffe Geschichte.

Über Moralfähigkeiten dürfen wir einzelne Körperteile präzise anvisieren. Das ist ebenfalls möglich, wenn ein Mech am Boden liegt. Hier spielt das Stabilitäts-Feature eine wichtige Rolle: Angriffe jeder Art fügen neben dem Schaden an Panzerung, Struktur und Piloten unterschiedlich viel Stabilitätsschaden hinzu. Hat ein Mech eine gewisse Menge Stabilitätsschaden erhalten, gerät er aus dem Gleichgewicht und fällt zu Boden. Eine perfekte Gelegenheit, bestimmte Körperteile unter Beschuss zu nehmen. Außerdem erhält der Pilot bei jedem Knockdown eine Verletzung. Hat er sein Maximum an Verletzungen kassiert, geht er KO oder stirbt sogar. Wir müssen einen Mech also nicht zwangsläufig zerstören, wir können ihn auch so oft umkippen, bis der Pilot den Löffel abgibt.

Aber es gibt noch mehr taktische Finessen im Spiel. Je weiter unser Mech läuft, desto mehr Ausweichpunkte bekommt er. Das sorgt für eine höhere Chance, gegnerischen Angriffen zu entgehen. Auch das Terrain spielt eine wichtige Rolle: Im Wald erhalten wir einen Deckungsbonus, während Wasser uns zwar verlangsamt, sich aber positiv auf das Hitzemanagement auswirkt. Ein bis unters Dach mit hitzeintensiven Waffen bestückter Battlemaster wird im Wasser zu einer echten Bedrohung. Aber auch Höhenunterschiede spielen eine Rolle. Mechs die von erhöhter Position schießen, erhalten einen kleinen Trefferbonus. Und dann wäre da noch der Nahkampf: Wir können im richtigen Moment und wenn wir nah genug dran sind, mit Arm oder Torso spektakuläre Angriffe starten. Gerade wenn schwere Mechs kleinere Kontrahenten auf diese Art beharken, wird massiver Schaden bis hin zur kompletten Zerstörung ausgeteilt.

Auf Messers Schneide

Die Komplexität der taktischen und strategischen Möglichkeiten in einem Battletech-Gefecht ist enorm und unglaublich befriedigend. Absolut jede Unsere Mechwarrior-Kompanie lässt sich individualisieren.<br>
  Quelle: PC Games  Unsere Mechwarrior-Kompanie lässt sich individualisieren.
 
Aktion hat signifikante Auswirkungen auf den Kampfverlauf: Aufstellung, Position, Aggressivität und vieles mehr beeinflussen den Ausgang. Stürmen wir vor und zertrampeln die feindlichen Fahrzeuge oder versuchen wir es aus der Distanz? Mehr als einmal haben wir die kleinen Panzer unterschätzt und eine deutliche Quittung erhalten. Allerdings kann der Zufallsfaktor hin und wieder auch frustrieren: Wenn wir in einem engen Kampf gerade die Oberhand gewonnen haben und ein letzter gegnerischer Angriff unseren besten Piloten tötet, dann haben wir daran heftig zu knabbern. Allerdings gilt das auch umgekehrt und in unseren Gefechten hatten wir oft genug das Glück auf unserer Seite.

Das taktische Gameplay ist fantastisch gelungen, jeder Kampf ist eine neue Herausforderung. Dachten wir anfangs noch, dass die Gefechte ziemlich leicht von der Hand gehen, werden es später immer öfter verbissen geführte Schlachten, die bis zum letzten Mech auf Messers Schneide stehen. Solche Gefechte im letzten Moment durch perfekte Taktik (oder eine irre Harakiri-Aktion) zu gewinnen, das ist es, was ein gutes Strategiespiel ausmacht und was jene kleinen Geschichten schreibt, an die man sich auch noch Jahre später erinnert.

Management und Rollenspiel

Doch Battletech bietet noch mehr. Wir dürfen nicht nur unsere Söldnertruppe mit einem eigenen Namen und eigener Farbgebung individualisieren, wir Vor einem Kampf weisen wir die Mechs und ihre Mechwarrior zu.<br>
  Quelle: PC Games  Vor einem Kampf weisen wir die Mechs und ihre Mechwarrior zu.
 
haben ein Schiff und unsere Mechs zu unterhalten und zu konfigurieren. Die Kampfmaschinen lassen sich detailliert nach unseren Wünschen mit Waffen ausrüsten, mit Jetpacks bestücken (beispielsweise für spektakuläre Sprungangriffe!) und wir dürfen sogar die Panzerung für jedes Körperteil einzeln einstellen. Unser Schiff lässt sich mit mehr Platz für mehr Mechs aufrüsten und wir können jede Menge strukturelle Verbesserungen vornehmen. Beispielsweise verkürzen wir durch zusätzliche Med Bays die Zeit, in der unsere Mechwarriors verletzt sind.

Die Mechwarriors dürfen wir zudem mit Skills ausbilden. Dazu steht uns ein Fertigkeitenbaum mit vier verschiedenen Linien zur Verfügung. Gunnery, Piloting, Guts und Tactics bringen uns mit jeder freigeschalteten Stufe Boni (beispielsweise eine höhere Grund-Trefferchance mit Waffen oder im Nahkampf), wir dürfen aber auch drei Spezialisierungen wählen. Beispielsweise bietet die Spezialisierung Ace Pilot im Piloting-Baum einem Mechwarrior die Möglichkeit, erst zu schießen und sich dann zu bewegen. Das erweitert die taktischen Möglichkeiten im Gefecht erheblich.

Das Management unserer Mechwarrior-Kompanie beinhaltet viele kleine Stellschrauben, die Auswirkungen auf unsere Kampfperformance haben. Die sind teilweise deutlich, beispielsweise wenn ein Mechwarrior mit einem hohen Gunnery-Skill im Kampf fast immer trifft. Den sukzessiven Fortschritt der Kampfgenossen zu beobachten ist eine wahre Freude. Allerdings wollen unsere Kameraden bezahlt werden und auch der Unterhalt von Schiff und Mechs ist teuer. Jeden Monat wird der Unterhalt fällig - wenn wir diesen nicht bezahlen können, geht unsere Kompanie pleite und das Spiel ist vorbei. Wie verhindern wir das?

Über 50 Stunden Spielspaß

Über eine Star Map bewegen wir uns durch das gesamte Aurigan Reach und nehmen Aufträge an. Im Command Center unseres Raumschiffs sehen wir die verfügbaren Missionen aus dem Bereich des Sternensystems, in dem wir uns gerade aufhalten. Fliegen wir zu anderen Planeten, bekommen wir weitere Angebote. Diese Aufträge reichen von einfachen Vernichtungsmissionen über Escort-Aufträge bis hin zu Verteidigungsaufgaben. Das jeweilige Klima des Einsatzortes (wirkt sich ebenfalls auf unsere Mechs aus, heiße Planeten sind beispielsweise unvorteilhaft fürs Hitzemanagement) und die erwartete Schwierigkeit finden wir im Auftragsvorschlag. Viele Planetenumgebungen sind sehr schön und detailliert gestaltet.<br>
  Quelle: PC Games  Viele Planetenumgebungen sind sehr schön und detailliert gestaltet.
 

Wir dürfen dann verhandeln, ob wir lieber mehr Geld haben wollen oder nach einem Gefecht mehr Gegenstände (Mech-Teile, Waffen, Munition) wiederverwerten wollen. Je nach Schwierigkeit und unserem Ruf ist so ein Auftrag mehr oder weniger gut bezahlt. Hier müssen wir immer eine Kosten-Risiko-Analyse vornehmen: Wenn die voraussichtlichen Reparaturkosten höher sein könnten als das Einkommen, sollten wir vielleicht besser die Finger davonlassen. Während der angegebene Schwierigkeitsgrad grundsätzlich passt, sind wir aber auch ein oder zwei Mal in extrem frustrierende Missionen gerannt, in denen wir absolut keine Chance hatten.
Allerdings gibt es neben kleineren Performance-Macken auch diverse, aus der Nähe unansehnliche Texturen.<br>
  Quelle: PC Games  Allerdings gibt es neben kleineren Performance-Macken auch diverse, aus der Nähe unansehnliche Texturen.
 

Diese Aufträge können wir jederzeit annehmen und uns auch immer neue Aufträge in anderen Bereichen des Aurigan Reach holen. Die Storymissionen warten auf uns - wir können sie theoretisch auch komplett links liegen lassen. Allerdings: Wenn die strategischen Kämpfe die Seele des Spiels sind, ist die Kampagne sein Herz. Das sollten wir nicht verpassen. Wer trotzdem lieber schnelle Arena-Matches spielen will (Einzelspieler und Multiplayer), der ist im Skirmish-Modus sehr gut aufgehoben. In unserer eigenen Mech Bay stellen wir maßgeschneiderte Lanzen zusammen und spielen diese dann auf zwölf verschiedenen Maps gegen die KI bzw. menschliche Gegenspieler. Weit über 50 Stunden Spielzeit bietet uns allein die Kampagne und durch den Skirmish-Modus kann da noch eine Menge mehr zusammenkommen

Technische Macken

Klingt nach einem perfekten Spiel? Leider nicht ganz, denn technisch hat Battletech ein paar Macken. Damit meinen wir nicht die gezeichneten Zwischensequenzen oder die etwas wächsernen Gesichter der Charaktere in den Gesprächen. Auch die Karten sind überwiegend gelungen: Manchmal sind die Umgebungen grandios und detailliert, manchmal stören aber auch matschige, unansehnliche Texturen die Atmosphäre. In der Mech Bay konfigurieren wir unsere Kampfmaschinen nach Belieben, warten sie und führen Reparaturen durch.<br>
  Quelle: PC Games  In der Mech Bay konfigurieren wir unsere Kampfmaschinen nach Belieben, warten sie und führen Reparaturen durch.
 

Die Mechs sind allerdings über jeden Zweifel erhaben: Sie sind toll animiert, bewegen sich nachvollziehbar und sehen furchteinflößend aus. Wenn so eine Kampfmaschine von einer vollen Breitseite durchgeschüttelt wird, können wir die Erschütterung des haushohen Mechs auch visuell deutlich nachvollziehen. Das ist ganz fantastisch anzusehen.

Aber die Performance stört immer wieder durch Ruckler und Grafik-Lags (Testsystem: i7-4770K, 32 GB RAM, GTX 1080Ti). Auf schwächeren Rechnern könnte das ein ziemlicher Wermutstropfen sein. Auch die Ladezeiten sind teilweise jenseits von Gut und Böse: Wollen wir ein Gefecht neu laden, kann das schon mal mehrere Minuten dauern. Auch die Kameraführung ist durch ständiges automatisches Hin- und Herhüpfen, sowie rein- und rauszoomen teilweise ein Graus. Immerhin können wir vieles in den Einstellungen konfigurieren und ausschalten. Ab und zu schießen Gegner auch mal durch Hügel oder Felsen, von denen wir glaubten, sie seien eine verlässliche Deckung. Davon abgesehen ist die KI gelungen und setzt das Gelände ebenso sinnvoll ein, wie ihre Fähigkeiten. Da gibt es andere Spiele, die das noch im fünften oder sechsten Teil einer Reihe erheblich schlechter machen.

Übrigens: Derzeit gibt es das Spiel nur in englischer Sprache, die deutsche Lokalisierung soll in einem späteren Patch nachgereicht werden.

Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu Battletech (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Grandiose, wendungsreiche GeschichteSehr gute CharaktereToll animierte MechsExtrem taktische TiefeUmfangreiche Mech-KonfigurationUmfangreiches ManagementAbwechslungsreiche AufträgeGroße Star Map mit vielen Planeten und MissionenVier Skillbäume für die Spezialisierung der MechwarriorsMassenhaft Mechs, Waffen und GadgetsExtrem reichhaltige LoreGutes Tutorial und Hilfestellung durch TooltipsSehr herausfordernde KämpfeFreie Speicherfunktion
Einige schwache TexturenAb und zu Ruckler und Grafik-LagsGegner schießen manchmal durch DeckungKamera hüpft manchmal zu sehr hin und herlange Ladezeiten
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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KillaBeez1972 Anfänger/in
        Zitat von Batze
        Ooooh, lange nicht mehr gesehen, ein alter Bender als Avatar. :-D
        yeah good old times...
        Ich glaub ich benutze diesen Avatar seit Counter Strike 1.3
        War zu der Zeit in einem Clan names LABOOM der aus Düsseldorfer und Kölner Spielern bestand.
        Bender hatte damals sogar extra paar Zeichnungen für unsere Homepage gemacht.
      • Von KillaBeez1972 Anfänger/in
        Zitat von Batze
        Ooooh, lange nicht mehr gesehen, ein alter Bender als Avatar. :-D
        yeah good old times...
        Ich glaub ich benutze diesen Avatar seit Counter Strike 1.3
        War zu der Zeit in einem Clan names LABOOM der aus Düsseldorfer und Kölner Spielern bestand.
        Bender hatte damals sogar extra paar Zeichnungen für unsere Homepage gemacht.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von LesterPG
        Wobei ich die eingedeutschten Namen bei GoT nicht so verwerflich finde.
        ich auch nicht - ich wollte damit nur zeigen, dass es zwei Seiten gibt, wie man es sehen kann. Manchmal wirken Übersetzungen deplatziert, manchmal nicht, manche stören Übersetzungen von Namen IMMER, andere fänden es umgekehrt blöd, wenn in einer komplett ausgedachten Welt die Städte trotzdem englische Namen haben usw.

        Zitat

        Wie Du schon sagst, Bei John Schnee ist es passend, nur Kings Landing <> Königsmund wirkt deplatziert.

        Manche finden aber auch "Schnee" statt "Snow" deplatziert, weil sie eben sagen, dass Westeros eine Art Fantasy-England sei und die Leute da nun mal "in Echt" englisch sprechen, die Namen es daher auch bleiben sollten. Und zb Stark wurde ja NICHT übersetzt - an sich müsste das Haus Stark so viel heißen wie "Haus Krass" oder "Haus Schroff" oder so, da gibt es mehrere Bedeutungen, wie man es ins Deutsche übersetzen kann - das deutsche Wort "stark" im sinne von kräftig gehört aber nicht dazu... :D ;)

        Zitat
        Wobei ... ich kenn die Originalvorlage nicht, vielleicht passt es dann im Hinblick auf deutschtypische Namensgebung von Städten sogar besser a la Dortmund, ein Ort Namens Landung wär mir nicht geläufig. ;-)
        Hamburger Landung-sbrücken :D ;)

        "Königs Landung" wäre halt vermutlich noch seltsamer, und vom Sinn her passt "Königsmund" an sich ja: Kings Landing ist die Stadt, in der der König "gelandet" ist, dort herrscht und eben "Wort spricht", eben aus des Königs Mund - so interpretiere ich das jedenfalls. Aber keine Ahnung, ob die Übersetzer nicht einfach gegrübelt haben "hmm.... Königs... Königs... ha - wie wäre es mit mund, so wie bei Dortmund?" und gar nicht den menschlichen Mund meinten...

        Zitat

        Mein persönlicher Meilenstein von herausragender Übersetzungsarbeit ist das hier:
        https://www.youtube.com/w...
        ja, Wortspiele oder auch einfach nur Dinge, die auf bestimmten Akzenten basieren, sind irre schwer umzusetzen. zB gibt es eine Serie, mir fällt der Name grad nicht ein, bei der der Hauptdarsteller immer wieder in andere Rollen schlüpft und es total genial macht durch die Akzente und Kleinigkeiten, bei denen ein US-Amerikaner dann sofort weiß, was gemeint ist, und es auch zu schätzen weiß. Ein Deutscher aber kratzt sich nur am Kopf, wenn er das Original hört und sich nicht wirklich gut mit US-Staaten und -Regionen auskennt, und es wäre wiederum total dämlich, zB ein Südstaaten-Hillbillie spielt in der dt. Version dann sächsisch oder bayrisch redet. Die Serie lässt sich einfach nicht 1:1 umsetzen - die ist aber trotzdem gut, da die Stories unterhaltsam sind, aber die Akzente wären halt noch das Sahnehäubchen.

        Genial fand ich die Synchronisierung von Matt Damon in "True Grit", wo er einen einfältigen Südstaaten-Cowboy spielt - im Deutschen nuschelt er dann ein wenig dümmlich und betont die Sätze seltsam, aber genau DAS passt dann perfekt ;)
      • Von Batze Mitglied
        Zitat von KillaBeez1972
        Seit MechCommander 2 warte ich auf so ein Spiel.
        Ooooh, lange nicht mehr gesehen, ein alter Bender als Avatar. :-D
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von Herbboy
        Das ist so ne Sache. zB bei Game of Thrones wirkt es teils auch seltsam: John Schnee, Königsmund usw. - muss man die englischen Namen denn wirklich irgendwie übersetzen? Auf der anderen Seite: wäre Deutsch die Muttersprache in Westeros, dann würde John Snow eben in der Tat logischerweise Schnee und nicht Snow heißen... dann macht es wiederum doch Sinn... ;)
        Wobei ich die eingedeutschten Namen bei GoT nicht so verwerflich finde.
        Wie Du schon sagst, Bei John Schnee ist es passend, nur Kings Landing <> Königsmund wirkt deplatziert.

        Wobei ... ich kenn die Originalvorlage nicht, vielleicht passt es dann im Hinblick auf deutschtypische Namensgebung von Städten sogar besser a la Dortmund, ein Ort Namens Landung wär mir nicht geläufig. ;-)

        Mein persönlicher Meilenstein von herausragender Übersetzungsarbeit ist das hier:
        https://www.youtube.com/w...

        Mit dem Original hätte hier kaum einer hierzulande was anfangen können:
        https://www.youtube.com/w...
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von LesterPG
        Bei TESO singen die ja sogarnoch deutsch mit verdammt guter Qualität, nur der eine oder andere Name wie Kriegswappenträger wirkt da deplaziert.
        Das ist so ne Sache. zB bei Game of Thrones wirkt es teils auch seltsam: John Schnee, Königsmund usw. - muss man die englischen Namen denn wirklich irgendwie übersetzen? Auf der anderen Seite: wäre Deutsch die Muttersprache in Westeros, dann würde John Snow eben in der Tat logischerweise Schnee und nicht Snow heißen... dann macht es wiederum doch Sinn... ;)
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