Die größte Karte von Battlefield 6: Mirak Valley
Battlefield 6 Release 2025: Wir haben die neuen XXL-Maps getestet - voller Action, Nostalgie und Detail. Hält das Comeback, was es verspricht?
Für die neue Vorschau hatten die Beteiligten auch Zugriff auf mehr Kriegsgerät aus dem fertigen Spiel. So war die Auswahl der verschiedenen Waffen wesentlich größer, wir konnten aber auch Gadgets erstmals ausprobieren, die in der Beta noch nicht drin waren. Die Leiter des Sturmsoldaten hat sich etwa als äußerst hilfreich erwiesen. Sie lässt sich ziemlich einfach ausklappen und macht so neue Wege in obere Stockwerke zugänglich oder überbrückt einen Abgrund.
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So spielt sich Mirak Valley
Wir konnten unsere Hände aber auch mal an ein richtig dickes Rohr legen. Nämlich an das des Mörsers. Mit dem kann der Versorger aus der Deckung gegnerische Stellungen mit Granaten bombardieren. Dafür müssen die Kollegen aber fleißig Gegner markieren, denn für das Zielen ist der Mörser auf die Minimap angewiesen.
Quelle: pcgames.de
Mit sieben Flaggenpunkten gibt es im Eroberungsmodus eine Menge Angriffspunkte.
Eigentlich ist der Mörser gerade in Modi wie Rush oder Durchbruch wichtig, um festgefahrene Gegnerstellungen aufzubrechen. Für unseren Geschmack verursacht er dafür aber noch etwas zu wenig Umgebungsschaden. Da haben wir auf relativ klare Gegnerhaufen geholzt aber trotzdem keinen wirklichen Schaden gemacht.
Als zweite Map stand mit Mirak Valley die laut den Entwicklern größte Map zur Verfügung, die Battlefield 6 zum Release bieten wird. Auf der dreht sich alles um die Baustelle von zwei mehrstöckigen Hochhäusern im Zentrum der Karte. Dort bietet sich viel Spielraum für Infanterie. Auf einer Seite grenzt außerdem ein kleines Dorf an.
Auch hier dürfen sich sowohl Luft- als auch Bodenfahrzeuge austoben, es gibt aber auch genügend Deckung für Infanterie. Mirak Valley hat ein paar wirklich spannende Punkte. Gerade die Hochhausbaustellen machen Laune mit ihren vielen Ebenen. Allerdings waren wir dann doch etwas enttäuscht.
Quelle: pcgames.de
Der Hotspot von Mirak Valley sind diese beiden Hochausbaustellen.
Die Karte wird als größte Karte des Spiels angepriesen, fühlt sich dann aber doch gar nicht so groß an. Einerseits ist es ja gut, dass es überall kleinere und größere Hotspots gibt, in denen auch die Infanterie ihren Spaß hat. Allerdings hätten wir uns ein paar freiere Flächen für den Panzerkampf dann doch gewünscht. Die gibt es zwar, aber nur ganz an den Kartenrändern, wo sich eher selten Leute hin verirren.
Und auch hier ist die Zerstörung dann doch eher unterwältigend. Zwar kann man das kleine Dorf mit seinen ein- bis zweistöckigen Häusern dem Erdboden gleichmachen. Die zwei Hochhausbaustellen sind dann aber wieder beschränkt. Einzig mit einem Kartenevent kann man den großen Kästen etwas mehr Schaden zufügen.
Wer nämlich lang genug auf den Kran ballert, bringt ihn irgendwann zu Fall und er reißt dann ein wenig an den Häusern ein. Das ist nett, aber im Vergleich zu Siege of Shanghai aus Battlefield 4, wo man einen ganzen Wolkenkratzer in Schutt und Asche legen kann, wäre hier definitiv mehr drin gewesen. So kurz vor Release werden wohl auch keine größeren Änderungen an den Karten mehr vorgenommen. Auf der nächsten Seite gehen wir auf den brandneuen Modus Eskalation ein, den wir erstmals gespielt haben.

Ich spiele Battlefield und CoD seit der ersten Stunde und ab einem bestimmten Punkt ging es für die Qualität der Spiele rasant bergab. Man wollte immer noch einen obendrauf setzen und hat die Community eigentlich völlig ignoriert. Wenigstens das scheint nun mal wieder im Aufwärtstrend zu sein. Aber ich konnte bei BF6 tatsächlich nur zum Teil wieder ursprüngliche Battlefield Vipes entwickeln. Ja, es waren hauptsächlich recht kleine Maps, aber sowas gab es auch schon immer. Und am Ende haben sie auch dort auf die Community gehört, denn die Maps in 2042 waren teilweise einfach zu groß und undurchdacht. Aber was mich wirklich in meiner Freude beeinträchtigt hat war die viel zu übertriebene Zerstörung (wieder einen obendrauf gesetzt) und die viel zu zahlreich vorhandenen Gegenstände auf den Maps. Ja, ganz toll, dass die Hardware das heute alkes so erlaubt. Aber vraucht man das um ein Battlefueld zu soielen, wie es mal war. Und wie es die Spieler in den Bann gezogen hat? Nein. Es überfordert in vielen Situationen, wo man den Fokus eigentlich auf dem Gegner hat. Es wird zu unübersichtlich und anstrengend für das Auge. Und die Realismus Karte braucht da auch keiner zu spielen denn dann dürfte man ganz viele Dinge nochmal überarbeiten. Besonders die Waffen Balance. Tolle Grafik hin oder her, aber welcher BF Spieler braucht Pfützen, wo man dem Soldatinnen Skin unter den Rock gucken kann? Und wer braucht Maps, wo man als Infanterie mehr Zeit mit Laufen als mit Ballern verbringt? Ich denke Sie sind mit BF6 auf einem guten Weg, solange sie nicht wieder auf irgend einen Hype Zug aufspringen, was ja leider in gewisser Weise auch schon wieder passiert ist.
Sie haben bereits annähernd perfekte Spiele abgeliefert. Man hätte nur von diesen Spielen die tollen Dinge vereinen müssen. Mehr braucht man nicht um Spaß zu haben. Und darum geht es ja schließlich.