Als eines Tages seine Jugendfreundin Martine (Saffron Burrows) mit einem dubiosen Angebot auftaucht, ist Terry nur zu gern bereit, mit der schönen Lady ins Geschäft zu kommen. Martine behauptet, von einem todsicheren Bruch zu wissen. Eine Woche lang sei in der Lloyd Bank das Alarmsystem deaktiviert. Terry müsse nur ein Team zusammenstellen und mit seinen Mannen einen Tunnel buddeln. Von einem Nachbarkeller aus könnten sie unterirdisch in das Geldinstitut gelangen und ganz gemütlich alle Schließfächer leerräumen. Ein verlockender Plan! Was Terry nicht ahnt: Bei dem kinderleichten Coup zieht der Geheimdienst im Verborgenen die Strippen - darauf spekulierend, dass Terrys Truppe bei dem Bankraub ein ganz spezielles Schließfach leerräumt. Ein Fach, in dem obszöne Bilder von Prinzessin Margaret lagern! Kaum hat Terrys Bande die pikanten Fotos eingesackt, beginnt ein irres Verfolgungsszenario, bei dem jeder jeden übers Ohr hauen will und allerlei skurrile Mitstreiter aufkreuzen, denn plötzlich mischen auch Bordellbesitzerinnen, Unterweltsbosse und schwarze Freiheitskämpfer bei der Jagd auf Terrys Beute mit.
Quelle: Kinowelt
Wer zieht im Hintergrund die Fäden? Sind selbst hochrangige Politiker in den Fall involviert?
Donaldson inszenierte die Handlung als raffiniert verschachteltes Konstrukt, bei dem sich die einzelnen Plot-Fragmente erst am Ende zu einem Aha-Erlebnis-Mosaik zusammenfügen. Was Bank Job sehr sympathisch macht: Der Film wandelt auf den Pfaden der guten alten Heist-Movies. Hier gibt's keine Hightech-Mätzchen, sondern es wird ganz altmodisch mit Spitzhacke und Schaufel eingebrochen. Zugleich ist der Erzählton immer locker, immer lässig, trotzdem wird‘s auch richtig spannend. Wer also auf Gaunerfilme mit britischem Milieukolorit steht, der sitzt in diesem Film goldrichtig!
