Meine Reise durch Baldur's Gate 3 - Kapitel 1: Der Character-Creator

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Meine Reise durch Baldur's Gate 3 - Kapitel 1: Der Character-Creator
Quelle: .Larian Studios

Baldur's Gate 3 soll eines der größten Rollenspiele der letzten Jahre sein, in dem sich jeder Spieldurchlauf auf bestimmte Arten vom letzten unterscheidet. In meinem Reisetagebuch erzähle ich euch von den Abenteuern, die ich in Larian Studios' neuem CRPG so erlebt habe.

Nach all den Jahren im Early Access ist es endlich so weit: Baldur's Gate 3 feiert ganz offiziell seinen Release auf dem PC. Wer das heiß erwartete RPG auf der Playstation 5 spielen will, muss sich noch einen ganzen Monat gedulden. Diese Spieler können also etwa dann anfangen, wenn PC-Nutzer ihren ersten Spieldurchlauf beendet haben. Unser Test zu Baldur's Gate 3 wird aufgrund der schieren Größe des Spiels leider nicht direkt zum Release fertig sein, weswegen ich euch stattdessen einfach mit auf meine eigene Reise durch den Titel nehme, bis wir Baldur's Gate 3 in unserem Test dann mit einer Punktzahl versehen.

Ich selbst habe Divinity: Original Sin 2, das letzte Spiel von Entwickler Larian Studios, mehrere Male alleine und im Koop durchgespielt, darunter auch ein paar Versuche im Ehrenmodus, und auch den Early Access von Baldur's Gate 3 habe ich mir nicht entgehen lassen. Daher konnte ich es natürlich kaum erwarten, endlich die Vollversion von Larians neuem Rollenspiel in die Hände zu bekommen. Möglicherweise wird es bei den späteren Kapiteln wieder zu ein paar Problemen kommen, wie es damals beim Release von D:OS 2 der Fall war, doch es dauert zunächst einige Stündchen, bis ich dort ankomme. Also das Spiel nach einem fast schon unerträglich langen Download gestartet, einen neuen Durchlauf ausgewählt und ... oh nein. So wie es aussieht, habe ich mich geirrt und es gibt direkt zu Beginn schon ein ziemlich gewaltiges Problem. Das liegt jedoch nicht am Spiel, sondern an mir selbst. Bevor es losgeht, muss ich mir ja erstmal einen Charakter erstellen!

Mit einem Origin-Charakter wäre das kein allzu großes Problem, doch laut Larian sollten sich Spieler zuerst einen eigenständigen Charakter kreieren, um die verschiedenen Figuren im Spiel kennenzulernen, und in den darauffolgenden Durchläufen dann die Origin-Charaktere erkunden.

Astarion in nachdenklicher Pose. Quelle: Larian Studios Meine Wahl fiel daher auf den Dunklen Drang, eine Art Mischung aus Origin-Charakter und eigens kreierter Figur. Das bedeutet jedoch, dass Ich mir von Rasse über Aussehen bis hin zur Klasse alles selbst einfallen lassen muss. Ob ich heute überhaupt noch zum Spielen komme?

Welche Rasse darf's denn sein?

Immerhin ist die Wahl der Rasse in Baldur's Gate 3 (jetzt kaufen 63,26 € ) nicht so wichtig, wie es in klassischen Dungeons&Dragons-Kampagnen der Fall ist, denn Larian hat ziemlich an den Rassenboni geschraubt.

Es ist zwar nett, dass sich der Min-Maxer in mir keine großen Gedanken über die Rasse machen muss, doch wirklich einfacher macht es das nicht. Einen Menschen kann ich natürlich nicht spielen, sonst machen sich meine Arbeitskollegen noch über mich lustig.

In World of Warcraft bin ich zwar großer Fan der Vulpera, doch ansonsten haben mich Gnome, Zwerge, oder Halblinge noch nie sonderlich angesprochen. Ein Tiefling oder ein Drow wären sicherlich interessant, doch irgendwie reizt es mich, einen Githyanki zu spielen.

Man weiß ja bereits, dass Gedankenschänder eine recht große Rolle in Baldur's Gate 3 einnehmen werden und selbst einen Charakter zu spielen, dessen Rasse die Auslöschung der Gedankenschinder als oberstes Ziel hat, könnte bestimmt zu einigen spannenden Rollenspiel-Momenten führen.

Also gut, es soll ein Githyanki sein. Das hat ja nur eine knappe halbe Stunde intensiver Recherche gekostet, vielleicht beende ich heute ja doch noch das Tutorial!

Rote Haare, blaue Augen

Aus der Ferne höre ich das leise Kichern der Entwickler bei Larian, denn jetzt muss ich mir ja um das Aussehen meiner weiblichen Githyanki Gedanken machen.

Baldur's Gate 3 hat einen ziemlich umfangreichen Character-Creator, in dem man von Hautfarbe über Gesicht, Tattoos und Piercing bis hin zur Haarfarbe, in die man auch noch mehrere Farben und Grautöne einbauen kann, alles machen darf, was das Herz begehrt.

Eigentlich ziemlich cool, doch für mich ist das eine ganz schön lange Zeit, in der ich das Aussehen meines Charakters anpasse.

Eine nette Stimme sowie ein ansprechendes Gesicht mit den passenden Narben und Sommersprossen finde ich schnell. Auch bei der Genitalienwahl muss ich nicht lange nachdenken und runde das Ganze mit stimmigen Tattoos ab. Doch bei der Hautfarbe angelangt, gerate ich ins Stocken. Welche Hautfarben haben Githyanki denn eigentlich so?

Meine Augen wandern zwischen den kleinen Kästchen, ich bin mir fast sicher, dass sich auch ein paar unentdeckte Farben hier eingeschlichen haben. Ein heller Lilaton sieht eigentlich ganz nett aus, doch hat das auch beim Spielen den gleichen Effekt? Ich möchte schließlich nicht, dass meine Figur in Zwischensequenzen unangenehm heraussticht.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von Roman_Reigns
        Weißt du, es fällt mir zunehmend schwer, mich auf komplexe Spiele einzulassen. Nach einem Arbeitstag und den täglichen Verpflichtungen, gelingt es mir kaum noch, mich auf komplexe Spiele und Regelwerke einzulassen, auch wenn ich D&D gut kenne.
        Früher fiel mir sowas viel viel leichter. Inzwischen sind mir 20-40 Stunden Spiele (und dann reichts aber auch) die mich kurzweilig unterhalten und mich von der Regie her gerne auch an die Hand nehmen, deutlich lieber.
        Ich weiß, das ist eher leichtere Kost, aber momentan sind mir kürzere, knackige Action Adventures oder Plattformer, auch kleinere Indie-Spiele am liebsten.
        Ich sag das zwar eigentlich nicht gerne, aber einer 8 Stunden CoD Kampagne kann ich oft mehr abgewinnen als Spielen, die auf 100+ Stunden “aufgebläht“ sind…ohne das negativ zu bewerten.
        Mir geht es da ähnlich wie dir. Ich hab ne ganze Weile auch mit mir gehadert, ob ich mir BG3 kaufe oder nicht. Kürzere Spiele sind mir mittlerweile auch sehr lieb. Aber ich denke, dass ich mit BG3 trotzdem keinen Fehlkauf gemacht habe. Dann brauch eben etwas länger. :) Rennt ja nicht weg.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von Roman_Reigns
        Weißt du, es fällt mir zunehmend schwer, mich auf komplexe Spiele einzulassen. Nach einem Arbeitstag und den täglichen Verpflichtungen, gelingt es mir kaum noch, mich auf komplexe Spiele und Regelwerke einzulassen, auch wenn ich D&D gut kenne.
        Früher fiel mir sowas viel viel leichter. Inzwischen sind mir 20-40 Stunden Spiele (und dann reichts aber auch) die mich kurzweilig unterhalten und mich von der Regie her gerne auch an die Hand nehmen, deutlich lieber.
        Ich weiß, das ist eher leichtere Kost, aber momentan sind mir kürzere, knackige Action Adventures oder Plattformer, auch kleinere Indie-Spiele am liebsten.
        Ich sag das zwar eigentlich nicht gerne, aber einer 8 Stunden CoD Kampagne kann ich oft mehr abgewinnen als Spielen, die auf 100+ Stunden “aufgebläht“ sind…ohne das negativ zu bewerten.
        Mir geht es da ähnlich wie dir. Ich hab ne ganze Weile auch mit mir gehadert, ob ich mir BG3 kaufe oder nicht. Kürzere Spiele sind mir mittlerweile auch sehr lieb. Aber ich denke, dass ich mit BG3 trotzdem keinen Fehlkauf gemacht habe. Dann brauch eben etwas länger. :) Rennt ja nicht weg.
      • Von FalloutEffect Hobby-Spieler/in
        Ich habe den Charakter in weniger als 10 Minuten erstellt. Das war wirklich keine Herausforderung. Gut, ich wusste schon vorher das ich einen halbwalfelfischen waldläufer-düsterpirscher spielen werde, weil das einfach passt. Ich habe heute morgen mal 1h reingeschnuppert und fand es gut, aber ich muss mich noch an das rundenbasierten Kampfsystem gewöhnen. Der erste Endkampf hat sich ewig lang angefühlt.
      • Von Roman_Reigns Hobby-Spieler/in
        Zitat von MarcHammel
        Ich kann dir sagen, so schlimm ist es nicht. Musst halt aufpassen, was du mitnimmst. Und auch der Charaktereditor ist - wenn auch umfangreich - gar nicht so wild.
        Ok, ich werde sehen.
        Dieses Jahr denke ich mal, sowieso nicht mehr, da gibt’s und kommt noch einiges, was mich sehr viel mehr reizt.
        Weißt du, es fällt mir zunehmend schwer, mich auf komplexe Spiele einzulassen. Nach einem Arbeitstag und den täglichen Verpflichtungen, gelingt es mir kaum noch, mich auf komplexe Spiele und Regelwerke einzulassen, auch wenn ich D&D gut kenne.
        Früher fiel mir sowas viel viel leichter. Inzwischen sind mir 20-40 Stunden Spiele (und dann reichts aber auch) die mich kurzweilig unterhalten und mich von der Regie her gerne auch an die Hand nehmen, deutlich lieber.
        Ich weiß, das ist eher leichtere Kost, aber momentan sind mir kürzere, knackige Action Adventures oder Plattformer, auch kleinere Indie-Spiele am liebsten.
        Ich sag das zwar eigentlich nicht gerne, aber einer 8 Stunden CoD Kampagne kann ich oft mehr abgewinnen als Spielen, die auf 100+ Stunden “aufgebläht“ sind…ohne das negativ zu bewerten.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von Roman_Reigns
        Das nicht und ich bin ja grundsätzlich schon neugierig, als langjähriger D&D Fan und P&P Spieler über 3 Jahrzehnte jetzt.
        Aber es ist eben doch ein Unterschied, ob ich 80 oder 20 Euro in den Sand setze, so meinte ich das. Vielleicht taugt es mir ja auch, aber dieses „vielleicht“ ist mir keine 80 oder 70 Euro wert. ;)
        Ich kann dir sagen, so schlimm ist es nicht. Musst halt aufpassen, was du mitnimmst. Und auch der Charaktereditor ist - wenn auch umfangreich - gar nicht so wild.
      • Von Roman_Reigns Hobby-Spieler/in
        Zitat von MarcHammel
        Ob nun 60 Euro oder 20 Euro, das Management und der Umfang werden nicht erträglicher. Am besten ist, du kaufst es dir gar nicht, wenn du meinst, das Spiel ist nichts für dich. :)
        Das nicht und ich bin ja grundsätzlich schon neugierig, als langjähriger D&D Fan und P&P Spieler über 3 Jahrzehnte jetzt.
        Aber es ist eben doch ein Unterschied, ob ich 80 oder 20 Euro in den Sand setze, so meinte ich das. Vielleicht taugt es mir ja auch, aber dieses „vielleicht“ ist mir keine 80 oder 70 Euro wert. ;)
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