Assassin's Creed Geheimnisse - Teil 3

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Special Christian Schönlein Marc Brehme - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Schriftblöcke sind Nachrichten, die Subjekt 16 hinterlassen hat. Übersetzungskünstler entdecken darin Zahlenkombinationen, die auf den Maya-Kalender anspielen.
Quelle: PC Games

Ihr habt Assassin's Creed durchgespielt und seid verwirrt vom kryptischen Ende? Wir bringen Licht ins Dunkel! In diesem Special gehen wir einigen bekannten und weniger bekannten Geheimnissen des ersten Teils der Assassinen-Reihe auf den Grund.

Eine in Stufen unterteilte Pyramide

Die Unterteilung in Stufen ist ein Merkmal von Maya-Architektur. Der bereits beschriebene Kristallschädel von Mitchel Hedges soll in einem Maya-Tempel gefunden worden sein.

Der Schriftzug Yonaguni

Ein Fall für Sherlock Holmes: Eine japanische Insel, die Offenbarung des Johannes und Symbole aus der christlichen Mythologie - um das Ende des Spiels zu verstehen, braucht es einiges an Detektivarbeit. Quelle: PC Games Ein Fall für Sherlock Holmes: Eine japanische Insel, die Offenbarung des Johannes und Symbole aus der christlichen Mythologie - um das Ende des Spiels zu verstehen, braucht es einiges an Detektivarbeit. Eine im äußersten Südwesten Japans gelegene Insel, die zur Inselgruppe Yaeyama gezählt wird. Die Insel ist gerade mal knapp 30 km² groß und zählt schlappe 1.745 Einwohner. Auf dem Meeresboden um Yonaguni herum fand man großflächige Ruinen und einen wahrscheinlich von Menschenhand gefertigten Monolithen, die älter sind als alle anderen bekannten, von Menschen erschaffenen Strukturen. Forscher gehen deshalb davon aus, dass es auf Yonaguni eine weit entwickelte Zivilisation gab, der ein ähnliches Schicksal zuteil wurde wie dem sagenumwobenen Atlantis.

Es ist denkbar, dass ein solch mysteriöses Setting für einen kommenden Teil der Assassin's Creed-Reihe herangezogen wird. Sollte dies tatsächlich einmal der Fall sein, würde das für den Spieler nicht nur eine Reise auf die japanische Insel bedeuten, sondern auch, dass diese Geschichte dann weit vor diesem ersten Assassin's Creed-Teil angesiedelt wäre

Zahlenkombination 22:13

Ein Verweis auf einen Bibelvers aus der Offenbarung des Johannes: "Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende." Die prophetische Offenbarung des Johannes wurde angeblich 95 nach Christus verfasst, ist das letzte Buch des Neuen Testaments und beschreibt ein apokalyptisches Szenario. In Assassin's Creed ist es somit der vielleicht eindeutigste Hinweis auf das Ende aller Tage.

Das Symbol Ω

Das Symbol steht für den griechischen Buchstaben Omega – ein weiterer Verweis auf die eben zitierte Bibelstelle und die Analogie von Omega und dem Ende.

Ein fünfzackiger Stern (Pentagramm)

Ein Fall für Sherlock Holmes: Eine japanische Insel, die Offenbarung des Johannes und Symbole aus der christlichen Mythologie - um das Ende des Spiels zu verstehen, braucht es einiges an Detektivarbeit. Quelle: PC Games Ein Fall für Sherlock Holmes: Eine japanische Insel, die Offenbarung des Johannes und Symbole aus der christlichen Mythologie - um das Ende des Spiels zu verstehen, braucht es einiges an Detektivarbeit. Je nachdem, von welcher Seite ihr ein Pentagramm betrachtet, hat es eine andere Bedeutung. Stehen zwei Zacken nach unten und eine nach oben, ist es als Schutzsymbol zu verstehen. Zeigen genau andersherum zwei Zacken nach oben, wird es als vereinfachte Darstellung eines Ziegenkopfes und Zeichen des Teufels interpretiert. Somit ist es entweder der gut gemeinte Schutz durch das Opfer vor Ihnen oder ein weiterer Hinweis auf die Apokalypse.

Drei sich gegenseitig schneidene Kreise

Eine vereinfachte Darstellung der Heiligen Dreieinigkeit des Christentums.

Das Abbild eines Auges in einem Dreieck

Ein typisch christliches Motiv, das ebenfalls die Heilige Dreieinigkeit veranschaulichen soll. Es ist interessant, dass sich im Abstergo-Labor so viele christliche Motive finden. Immerhin wird im Spiel mehrmals darauf hingewiesen, dass die Mythen des Christentums nur erstunken und erlogen seien. Auch in weiteren Assassin's Creed-Spielen wurde das Mysterium der christlichen Mythologie erneut aufgegriffen, um die rätselhaften Andeutungen aufzuklären.

Ein weiteres Abbild des Auges

Das zweite Auge, das ihr auf dem Boden des Abstergo-Labors findet, ist im ägyptischen Stil gezeichnet. Es ist eine Abbildung des sogenannten Udjat-Auges, das Falkenauge des Sonnengottes Horus. Es symbolisiert Allwissenheit und Weitsicht und ist somit im Kontext zur christlichen Darstellung der Dreieinigkeit zu verstehen. Vielleicht auch ein Hinweis darauf, dass nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und dem aktuellen Piratensetting in der Karibik vielleicht in einem der kommenden Assassin's Creed-Spiele ja auch einmal ägyptische Settings besucht werden?

Die Formel: Zn+1 = Zn² +c

Die Formel des Bildungsgesetzes für die Mandelbrot-Menge und somit ein weiterer Verweis auf die Chaos-Theorie.

Schmetterlingsähnliche Linien über Desmonds Bett

Ein Fall für Sherlock Holmes: Eine japanische Insel, die Offenbarung des Johannes und Symbole aus der christlichen Mythologie - um das Ende des Spiels zu verstehen, braucht es einiges an Detektivarbeit. Quelle: PC Games Ein Fall für Sherlock Holmes: Eine japanische Insel, die Offenbarung des Johannes und Symbole aus der christlichen Mythologie - um das Ende des Spiels zu verstehen, braucht es einiges an Detektivarbeit. Die geschwungenen Linien sind eine grafische Darstellung des sogenannten Lorenz-Attraktors. Hierbei handelt es sich um den Attraktor eines Systems von drei gekoppelten, nichtlinearen, gewöhnlichen Differentialgleichungen zum Zwecke einer Idealisierung eines hydrodynamischen Systems. Was das bedeutet, wissen wir auch nicht, aber der Lorenz-Attraktor spielt eine große Rolle in der mathematischen Chaostheorie. Die grafische Darstellung wird oft als Sinnbild für das Phänomen verstanden, dass kleine Ursachen große Wirkungen hervorrufen können (ein Schmetterling schlägt mit den Flügeln und löst dadurch einen Orkan aus).

Abbild eines Apfelmännchens

Umgangssprachliche Bezeichnung für das Bild der zwei nebeneinandersitzenden Kreise. Bei diesem Fraktal handelt es sich um eine grafische Darstellung der Mandelbrot-Menge. Wie der Lorenz-Attraktor ist sie ein wichtiges Element der mathematischen Chaostheorie.

Weitere Symbole und Texte über Desmonds Bett

Über Desmonds Bett finden sich weitere Texte in verschiedenen Schriften. Am interessantesten erscheint der Satz: "In Imperator Jia-jings Sünde und Quetzcoalts Hunger liegen die Antworten." Jiajing war der elfte Imperator der Ming-Dynastie und chinesischer Herrscher von 1521 bis 1567. Pläne, ihn zu töten, schlugen fehl, sind aber eventuell ein Verweis auf ein Attentat in einem der folgenden Spiele. Jiajing war außerdem dafür bekannt, seltene und kostbare Objekte zu sammeln.

Quetzcoalt ist wahrscheinlich eine falsch geschriebene Variante von Quetzalcoatl, dem aztekischen Gott des Himmels und der Schöpfung. Dies ist in zweierlei Hinsicht ein Verweis auf bereits gefundene Schriften: zum einen auf christliche Mythologie und Schöpfung, zum anderen auf die Maya-Kultur. Diese hat eine eigene "Version" von Quetzalcoatl: den Gott Kukulkán. Diesem wurden bei Ritualen Opfer dargebracht, worauf der "Hunger" hindeuten dürfte.

Bildergalerie

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von weltking Gelegenheitsspieler/in
        Mich hat es bei AC schon immer am meisten fasziniert, dass man das Gefühl hat, Teil einer großen Verschwörungsgeschichte zu sein. Man befindet sich im Wettlauf mit einer anderen Fraktion (Templer) um Informationen, damit man die Welt in eine gewisse Richtung lenken kann. In der Hinsicht war der Animus ja nur Mittel zum Zweck. Durch die Geschichte mit Desmond hatte man auch immer einen unmittelbaren Bezug zu den Handlungen, die man ausführen musste: "Bleib mit Ezio unbedingt Person XY auf den Fersen, wir haben in alten Dokumenten Hinweise gefunden, die belegen, dass er etwas mit einem Geheimnisvollen Gegenstand zu tun hatte".
        Diese gewisse Spannung ist dem Spiel leider abhanden gekommen.
      • Von weltking Gelegenheitsspieler/in
        Mich hat es bei AC schon immer am meisten fasziniert, dass man das Gefühl hat, Teil einer großen Verschwörungsgeschichte zu sein. Man befindet sich im Wettlauf mit einer anderen Fraktion (Templer) um Informationen, damit man die Welt in eine gewisse Richtung lenken kann. In der Hinsicht war der Animus ja nur Mittel zum Zweck. Durch die Geschichte mit Desmond hatte man auch immer einen unmittelbaren Bezug zu den Handlungen, die man ausführen musste: "Bleib mit Ezio unbedingt Person XY auf den Fersen, wir haben in alten Dokumenten Hinweise gefunden, die belegen, dass er etwas mit einem Geheimnisvollen Gegenstand zu tun hatte".
        Diese gewisse Spannung ist dem Spiel leider abhanden gekommen.
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Ja fand das beenden der Desmond Sache auch überstürzt. Und es fühlte sich für mich auch nicht befriedigend an. Und jetzt fehlts mir echt. Vielleicht liegt das aber daran, dass man schon ein gewisses Maß an Geschichtswissen haben muss, um die Sachen korrekt einzuordnen und zu verstehen. Da fehlt vielen jüngeren Gamern aber häufig die Geduld zu.
      • Von Fire Gelegenheitsspieler/in
        Oh ja, das mystische Setting in der Gegenwart mit der damit verbundenen Story war schon sehr genial. Ich bin regelmäßig aus dem Animus raus gesprungen nur um zu sehen ob was neues zu erzählen oder entdecken gibt.

        Und die Kopfnüsse in Form der Bilderrätsel oder Morsecodes waren schon sehr interessant. Aber sowas interessiert den Casual-Gamer von heute ja leider nicht mehr :(
      • Von Madajnun Anfänger/in
        Schön zu sehen das man nicht alleine mit seiner meinung darsteht

        Zitat von Shadow_Man
        Also mir hat das gefallen. Seitdem die Desmond-Geschichte vorbei ist, fehlt da schon irgendwie was.
        Spoiler kommt!
        Ja Desmond ''frühzeitig'' zu töten war ein Riesen fehler,hab irgendwie darauf gebaut mit ihm durch die ganzen Epochen Relikte(die Hall of Fame der Assassinen hat darauf hoffen lassen) zu jagen,um danach den Heldentod zu sterben.

        Finde auch das es zu sehr richtung gegenwart geht,immer mehr richtung schusswaffen,diese verderben imo das ganze feeling eines Assassinen.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Zitat von weltking
        Es haben ja ständig alle rumgeheult, dass sie keinen Gegenwartsabschnitte spielen wollen. Diese Abschnitte haben aber nun mal einen Großteil der Story erzählt. Seit Black Flag ist die Story eher mau.
        Also mir hat das gefallen. Seitdem die Desmond-Geschichte vorbei ist, fehlt da schon irgendwie was.
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