Assassin's Creed Mirage: Endlich fühlt es sich wieder an wie Assassin's Creed! Vorschau

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Special Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Assassin's Creed Mirage: Endlich fühlt es sich wieder an wie Assassin's Creed! Vorschau
Quelle: Ubisoft

Die Entwickler von Ubisoft Bordeaux haben uns im Rahmen von Ubisoft Forward ihre Vision für das kommende Assassin's Creed Mirage präsentiert.

Eine neue Fähigkeit ist der sogenannte Assassinen-Fokus. Bei diesem kann der Spieler mehrere Gegner markieren, die dann in schneller Abfolge vom Spiel automatisch ausgeschaltet werden. Dieser mächtige Skill kann natürlich nicht ständig eingesetzt werden. Sollte es doch einmal zur direkten Konfrontation kommen, kann sich der Assassine aber natürlich bestens verteidigen. Dazu nutzt er unter anderem seinen Säbel oder auch mal die versteckte Klinge. Allerdings sollte er dabei auch darauf achten, nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Es gibt in Mirage nämlich auch wieder ein Berüchtigkeitssystem. Das bedeutet, je mehr Aufmerksamkeit Basim auf sich zieht, umso eher wird er von Wachen erkannt und verfolgt. Um dem entgegenzuwirken, gibt es auch wieder vielerlei Möglichkeiten, wie die Entfernung von Steckbriefen und der Bestechung der richtigen Personen.

Alle Errungenschaften neuerer Serienteile werden mit Mirage jedoch nicht über Bord geworfen. So gibt es auch in diesem Spiel eine Art Charakterfortschritt durch Talentbäume und gewisse Ausrüstung, die der Held anlegen kann. Das soll jedoch alles längst nicht mehr so tief in die RPG-Schiene abrutschen wie zuletzt.

Ebenfalls geblieben ist der Vogel als Begleiter des Protagonisten. Basim verlässt sich auf seinen treuen Adler Enkidu, um mit ihm feindliche Stellung auszuspionieren. Allerdings ist der Vogel kein so übermächtiges Tool mehr.

Das erreichen die Entwickler unter anderem durch die Einführung des neuen Gegnertyps Marksman. Wenn einer dieser außergewöhnlichen Bogenschützen den Adler entdeckt, nehmen sie ihn ins Visier und vertreiben ihn. Dann muss der Spieler mit Basim zunächst den Marksman ausschalten, bevor er Enkidu im betreffenden Gebiet wieder einsetzen kann.

Der Arm eines Assassinen mit gezückter Armklinge vor einer Menschenansammlung. Quelle: Ubisoft Assassin's Creed Mirage: Vorschau - Zurück zu den Wurzeln (4)

Ein Tag im Büro

Beim Streifen durch die offene Spielwelt während der vorgeführten Demo zeigen uns die Entwickler auch die Rückkehr der klassischen Assassinen-Büros. Hier trifft der Held immer wieder wichtige Charaktere an.

Außerdem lassen sich in den Unterschlüpfen neue Tools freischalten. Am Auftragsbrett lassen sich lukrative Nebengeschäfte arrangieren. Wer seinen Charakter gerne individuell gestaltet, hat wieder Zugriff auf verschiedene Outfits und diesmal sogar ein Färbesystem, wenn das übliche Weiß gerade mal zu langweilig wird. Ob und falls ja in welchem Umfang diese Systeme mit einem Echtgeldshop verknüpft sind, wurde uns noch nicht verraten.

Ebenso unklar ist für uns noch, wie es diesmal im Bereich Crafting aussieht. Während der Demo fiel uns immer wieder auf, dass Basim verschiedene Ressourcen als Loot erhalten hat. Wo diese jedoch zum Einsatz kommen, haben die Entwickler nicht gezeigt.

Es bleiben definitiv noch einige offene Fragen, für die wir selbst mal Hand anlegen müssten, um uns in Ruhe auf eigene Faust umzusehen. Die gezeigten Ansätze für ein Assassin's Creed, das sich wieder mehr den älteren Teilen der Reihe annähert, sind auf jeden Fall ermutigend.

Vor allem, da die Entwickler dabei offenbar die Errungenschaften modernen Spieldesigns nicht völlig dem Streben nach dem alten Spielgefühl geopfert zu haben scheinen.

Fazit

Assassin’s Creed Mirage versucht den Spagat zwischen modernem Spieldesign und dem klassischen Assassin’s-Creed-Spielgefühl. Die gezeigten Ansätze sind vielversprechend, aber ob es sich auch richtig anfühlt, muss sich erst noch zeigen.

Assassin's Creed Mirage wird hauptverantwortlich von Ubisoft Bordeaux entwickelt und von diversen anderen Ubisoft-Studios weltweit unterstützt. Das Action-Adventure erscheint am 12. Oktober 2023 für PC, Playstation 4, Playstation 5, Xbox One, Xbox Series S/X und Amazon Luna. Der Preis liegt auf allen Plattformen bei 50 Euro für die Standard-Edition sowie 60 Euro für die Deluxe Edition.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von OldMCJimBob Mitglied
        Zitat von Deathmatic1
        üFrust Potential? Hat AC nie gebraucht, braucht AC auch nicht. Es muss nicht alles ala Dark Souls gemessen werden. Es darf auch einfache Spiele geben. Und dazu zählt die Assassins creed Reihe. Nicht umsonst setzt man für die Grünen Zahlen auf, erneut, ein jährliches Release Fenster dieser IP. Frust Potential würde das Spiel nur verschlechtern und, Brief und Siegel, den Verkauf merklich verringern. Ich habe mich an allen AC Teilen erfreut und gesuchtet. 100 Stunden waren das minimum. In Odyssey sogar über 250. Das Checkpoint System ist ein Muss für diese Art Spiele und werden sich auch hoffentlich nie in der digitalen Mülltonne wiederfinden.
        Es gibt einen Unterschied zwischen Frustpotential a´la Dark Souls und Anspruchslosigkeit. Wo keinerlei Herausforderung, da kein Spielspaß. Mir ist klar, dass Geschmäcker dahingehend verschieden sind. Deswegen habe ich darüber geschrieben, was mich persönlich stört. Finds albern, wenn Hansels wie Du ihre Ansichten dann als allgemeingültige Wahrheiten verkaufen wollen, aber ist ja auch Wurst.

        Im übrigen bekommt die Serie praktisch NIE Topwertungen und verkauft sich hauptsächlich deswegen gut, weil Ubisoft seine Spiele nach wenigen Monaten in allen nur möglichen Sales verramscht. Ich würde vermuten, dass die Verkäufe steigen würden, wenn Ubisoft mal Schlagzeilen a´la "Das vielleicht beste Open-World-Game des Jahres" und 90ger-Wertungen einfahren würde. Aber gut, wenn Du mir Brief und Siegel gibst, dann wird das schon stimmen. :B
      • Von OldMCJimBob Mitglied
        Zitat von Deathmatic1
        üFrust Potential? Hat AC nie gebraucht, braucht AC auch nicht. Es muss nicht alles ala Dark Souls gemessen werden. Es darf auch einfache Spiele geben. Und dazu zählt die Assassins creed Reihe. Nicht umsonst setzt man für die Grünen Zahlen auf, erneut, ein jährliches Release Fenster dieser IP. Frust Potential würde das Spiel nur verschlechtern und, Brief und Siegel, den Verkauf merklich verringern. Ich habe mich an allen AC Teilen erfreut und gesuchtet. 100 Stunden waren das minimum. In Odyssey sogar über 250. Das Checkpoint System ist ein Muss für diese Art Spiele und werden sich auch hoffentlich nie in der digitalen Mülltonne wiederfinden.
        Es gibt einen Unterschied zwischen Frustpotential a´la Dark Souls und Anspruchslosigkeit. Wo keinerlei Herausforderung, da kein Spielspaß. Mir ist klar, dass Geschmäcker dahingehend verschieden sind. Deswegen habe ich darüber geschrieben, was mich persönlich stört. Finds albern, wenn Hansels wie Du ihre Ansichten dann als allgemeingültige Wahrheiten verkaufen wollen, aber ist ja auch Wurst.

        Im übrigen bekommt die Serie praktisch NIE Topwertungen und verkauft sich hauptsächlich deswegen gut, weil Ubisoft seine Spiele nach wenigen Monaten in allen nur möglichen Sales verramscht. Ich würde vermuten, dass die Verkäufe steigen würden, wenn Ubisoft mal Schlagzeilen a´la "Das vielleicht beste Open-World-Game des Jahres" und 90ger-Wertungen einfahren würde. Aber gut, wenn Du mir Brief und Siegel gibst, dann wird das schon stimmen. :B
      • Von COReduct Spiele-Novize/Novizin
        Der Erfolg von AC war mir immer suspekt.
        Dieses Game liefert quasi seit 20 Jahren immer das Gleiche. Gut mit ein paar Variationen aber trotzdem...Andererseits verkauft sich ja ein EA Fifa auch jedes Jahr. Menschheit halt. ???
      • Von Deathmatic1 NPC
        Zitat von OldMCJimBob
        Ich empfand das erste AC als einen Grafikblender. Es sah bei Release erstaunlich gut aus, aber das Gameplay war schwach und ich meine, das Spiel bekam damals keineswegs Topwertungen.

        Mich stört an praktisch allen AC-Teilen, dass sie es weder spielerisch noch erzählerisch schaffen, ein gewisses Gefühl der Bedrohung bzw. Gefahr zu vermitteln. Man steht so über allem und braucht sich keine Sorgen zu machen. Wegrennen klappt immer, aber man kann auch problemlos kämpfend gewinnen. Im schlimmsten Fall setzt einen das Checkpointsystem eben direkt vor die letzte Aktivität. Imo sollte sich das Spiel mehr an Hitman oder Thief orientieren, statt uns einen Überhelden spielen zu lassen. Und genau das wird Ubisoft niemals machen, weil sie an ihre Spiele den Anspruch haben, (zu) leicht zugänglich zu sein und so wenig Frustpotential wie möglich zu besitzen. Dazu kommt dann noch, dass Ubi einerseits wenig interessante Geschichten erzählt, andererseits auch bei der Inszenierung der Geschichten nie wirklich gut ist. Am Ende bleibt immer eine tolle Grafik und das wars. Fänds cool, wenn Mirage das besser hinbekommt, bin aber skeptisch.
        Frust Potential? Hat AC nie gebraucht, braucht AC auch nicht. Es muss nicht alles ala Dark Souls gemessen werden. Es darf auch einfache Spiele geben. Und dazu zählt die Assassins creed Reihe. Nicht umsonst setzt man für die Grünen Zahlen auf, erneut, ein jährliches Release Fenster dieser IP. Frust Potential würde das Spiel nur verschlechtern und, Brief und Siegel, den Verkauf merklich verringern. Ich habe mich an allen AC Teilen erfreut und gesuchtet. 100 Stunden waren das minimum. In Odyssey sogar über 250. Das Checkpoint System ist ein Muss für diese Art Spiele und werden sich auch hoffentlich nie in der digitalen Mülltonne wiederfinden.
      • Von OldMCJimBob Mitglied
        Ich empfand das erste AC als einen Grafikblender. Es sah bei Release erstaunlich gut aus, aber das Gameplay war schwach und ich meine, das Spiel bekam damals keineswegs Topwertungen.

        Mich stört an praktisch allen AC-Teilen, dass sie es weder spielerisch noch erzählerisch schaffen, ein gewisses Gefühl der Bedrohung bzw. Gefahr zu vermitteln. Man steht so über allem und braucht sich keine Sorgen zu machen. Wegrennen klappt immer, aber man kann auch problemlos kämpfend gewinnen. Im schlimmsten Fall setzt einen das Checkpointsystem eben direkt vor die letzte Aktivität. Imo sollte sich das Spiel mehr an Hitman oder Thief orientieren, statt uns einen Überhelden spielen zu lassen. Und genau das wird Ubisoft niemals machen, weil sie an ihre Spiele den Anspruch haben, (zu) leicht zugänglich zu sein und so wenig Frustpotential wie möglich zu besitzen. Dazu kommt dann noch, dass Ubi einerseits wenig interessante Geschichten erzählt, andererseits auch bei der Inszenierung der Geschichten nie wirklich gut ist. Am Ende bleibt immer eine tolle Grafik und das wars. Fänds cool, wenn Mirage das besser hinbekommt, bin aber skeptisch.
      • Von Fireball8 Spiele-Enthusiast/in
        Finds auch super, dass es wieder zurück zu den Wurzeln geht. 1 und 2 waren für mich jungen Teenager damals eine echte Videospieloffenbarung :B Die folgenden Teile konnten mich dann aber schon nicht mehr begeistern.

        Und ich muss trotzdem auch sagen, dass sich das hier zu sehr nach "Wir nehmen einfach den alten Krams, liegt ja hier bei uns rum, und damit is' gut. Nostalgie muss reichen" anfühlt. Ja, es ist nur eine kleine Gameplay-Präsi, aber es wirkt irgendwie altbacken. Hätte mir echt irgendeine Entwicklung beim Stealth-System und der KI gewünscht. Sieht halt wirklich aus wie vor 16 Jahren, von der Grafik mal abgesehen. Hoffe das täuscht.
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