Assassin's Creed Mirage: Endlich fühlt es sich wieder an wie Assassin's Creed! Vorschau
Die Entwickler von Ubisoft Bordeaux haben uns im Rahmen von Ubisoft Forward ihre Vision für das kommende Assassin's Creed Mirage präsentiert.
Eine neue Fähigkeit ist der sogenannte Assassinen-Fokus. Bei diesem kann der Spieler mehrere Gegner markieren, die dann in schneller Abfolge vom Spiel automatisch ausgeschaltet werden. Dieser mächtige Skill kann natürlich nicht ständig eingesetzt werden. Sollte es doch einmal zur direkten Konfrontation kommen, kann sich der Assassine aber natürlich bestens verteidigen. Dazu nutzt er unter anderem seinen Säbel oder auch mal die versteckte Klinge. Allerdings sollte er dabei auch darauf achten, nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Es gibt in Mirage nämlich auch wieder ein Berüchtigkeitssystem. Das bedeutet, je mehr Aufmerksamkeit Basim auf sich zieht, umso eher wird er von Wachen erkannt und verfolgt. Um dem entgegenzuwirken, gibt es auch wieder vielerlei Möglichkeiten, wie die Entfernung von Steckbriefen und der Bestechung der richtigen Personen.
Alle Errungenschaften neuerer Serienteile werden mit Mirage jedoch nicht über Bord geworfen. So gibt es auch in diesem Spiel eine Art Charakterfortschritt durch Talentbäume und gewisse Ausrüstung, die der Held anlegen kann. Das soll jedoch alles längst nicht mehr so tief in die RPG-Schiene abrutschen wie zuletzt.
Ebenfalls geblieben ist der Vogel als Begleiter des Protagonisten. Basim verlässt sich auf seinen treuen Adler Enkidu, um mit ihm feindliche Stellung auszuspionieren. Allerdings ist der Vogel kein so übermächtiges Tool mehr.
Das erreichen die Entwickler unter anderem durch die Einführung des neuen Gegnertyps Marksman. Wenn einer dieser außergewöhnlichen Bogenschützen den Adler entdeckt, nehmen sie ihn ins Visier und vertreiben ihn. Dann muss der Spieler mit Basim zunächst den Marksman ausschalten, bevor er Enkidu im betreffenden Gebiet wieder einsetzen kann.
Quelle: Ubisoft
Assassin's Creed Mirage: Vorschau - Zurück zu den Wurzeln (4)
Ein Tag im Büro
Beim Streifen durch die offene Spielwelt während der vorgeführten Demo zeigen uns die Entwickler auch die Rückkehr der klassischen Assassinen-Büros. Hier trifft der Held immer wieder wichtige Charaktere an.
Außerdem lassen sich in den Unterschlüpfen neue Tools freischalten. Am Auftragsbrett lassen sich lukrative Nebengeschäfte arrangieren. Wer seinen Charakter gerne individuell gestaltet, hat wieder Zugriff auf verschiedene Outfits und diesmal sogar ein Färbesystem, wenn das übliche Weiß gerade mal zu langweilig wird. Ob und falls ja in welchem Umfang diese Systeme mit einem Echtgeldshop verknüpft sind, wurde uns noch nicht verraten.
Ebenso unklar ist für uns noch, wie es diesmal im Bereich Crafting aussieht. Während der Demo fiel uns immer wieder auf, dass Basim verschiedene Ressourcen als Loot erhalten hat. Wo diese jedoch zum Einsatz kommen, haben die Entwickler nicht gezeigt.
Es bleiben definitiv noch einige offene Fragen, für die wir selbst mal Hand anlegen müssten, um uns in Ruhe auf eigene Faust umzusehen. Die gezeigten Ansätze für ein Assassin's Creed, das sich wieder mehr den älteren Teilen der Reihe annähert, sind auf jeden Fall ermutigend.
Vor allem, da die Entwickler dabei offenbar die Errungenschaften modernen Spieldesigns nicht völlig dem Streben nach dem alten Spielgefühl geopfert zu haben scheinen.
Assassin's Creed Mirage wird hauptverantwortlich von Ubisoft Bordeaux entwickelt und von diversen anderen Ubisoft-Studios weltweit unterstützt. Das Action-Adventure erscheint am 12. Oktober 2023 für PC, Playstation 4, Playstation 5, Xbox One, Xbox Series S/X und Amazon Luna. Der Preis liegt auf allen Plattformen bei 50 Euro für die Standard-Edition sowie 60 Euro für die Deluxe Edition.

Im übrigen bekommt die Serie praktisch NIE Topwertungen und verkauft sich hauptsächlich deswegen gut, weil Ubisoft seine Spiele nach wenigen Monaten in allen nur möglichen Sales verramscht. Ich würde vermuten, dass die Verkäufe steigen würden, wenn Ubisoft mal Schlagzeilen a´la "Das vielleicht beste Open-World-Game des Jahres" und 90ger-Wertungen einfahren würde. Aber gut, wenn Du mir Brief und Siegel gibst, dann wird das schon stimmen. :B
Dieses Game liefert quasi seit 20 Jahren immer das Gleiche. Gut mit ein paar Variationen aber trotzdem...Andererseits verkauft sich ja ein EA Fifa auch jedes Jahr. Menschheit halt. ???
Mich stört an praktisch allen AC-Teilen, dass sie es weder spielerisch noch erzählerisch schaffen, ein gewisses Gefühl der Bedrohung bzw. Gefahr zu vermitteln. Man steht so über allem und braucht sich keine Sorgen zu machen. Wegrennen klappt immer, aber man kann auch problemlos kämpfend gewinnen. Im schlimmsten Fall setzt einen das Checkpointsystem eben direkt vor die letzte Aktivität. Imo sollte sich das Spiel mehr an Hitman oder Thief orientieren, statt uns einen Überhelden spielen zu lassen. Und genau das wird Ubisoft niemals machen, weil sie an ihre Spiele den Anspruch haben, (zu) leicht zugänglich zu sein und so wenig Frustpotential wie möglich zu besitzen. Dazu kommt dann noch, dass Ubi einerseits wenig interessante Geschichten erzählt, andererseits auch bei der Inszenierung der Geschichten nie wirklich gut ist. Am Ende bleibt immer eine tolle Grafik und das wars. Fänds cool, wenn Mirage das besser hinbekommt, bin aber skeptisch.
Mich stört an praktisch allen AC-Teilen, dass sie es weder spielerisch noch erzählerisch schaffen, ein gewisses Gefühl der Bedrohung bzw. Gefahr zu vermitteln. Man steht so über allem und braucht sich keine Sorgen zu machen. Wegrennen klappt immer, aber man kann auch problemlos kämpfend gewinnen. Im schlimmsten Fall setzt einen das Checkpointsystem eben direkt vor die letzte Aktivität. Imo sollte sich das Spiel mehr an Hitman oder Thief orientieren, statt uns einen Überhelden spielen zu lassen. Und genau das wird Ubisoft niemals machen, weil sie an ihre Spiele den Anspruch haben, (zu) leicht zugänglich zu sein und so wenig Frustpotential wie möglich zu besitzen. Dazu kommt dann noch, dass Ubi einerseits wenig interessante Geschichten erzählt, andererseits auch bei der Inszenierung der Geschichten nie wirklich gut ist. Am Ende bleibt immer eine tolle Grafik und das wars. Fänds cool, wenn Mirage das besser hinbekommt, bin aber skeptisch.
Und ich muss trotzdem auch sagen, dass sich das hier zu sehr nach "Wir nehmen einfach den alten Krams, liegt ja hier bei uns rum, und damit is' gut. Nostalgie muss reichen" anfühlt. Ja, es ist nur eine kleine Gameplay-Präsi, aber es wirkt irgendwie altbacken. Hätte mir echt irgendeine Entwicklung beim Stealth-System und der KI gewünscht. Sieht halt wirklich aus wie vor 16 Jahren, von der Grafik mal abgesehen. Hoffe das täuscht.