Assassin's Creed: Mirage in der Vorschau - Wenn Schleichen wieder Spaß macht

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Special Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Assassin's Creed: Mirage in der Vorschau - Wenn Schleichen wieder Spaß macht
Quelle: Ubisoft

Wir haben Ubisoft in Bordeaux besucht und konnten dort erstmals Assassin's Creed Mirage anspielen. Dabei konnten wir uns ein Bild davon machen, wie die Entwickler Stealth- und Parkour-Gameplay wieder ins Zentrum des Spiels rücken.

Wenn Assassin's Creed: Mirage im kommenden Oktober erscheint, sind bereits fast drei Jahre seit dem Vorgänger Valhalla vergangen. Damit mussten Fans der Reihe erstmals seit dem Start 2007 länger als zwei Jahre auf ein neues Abenteuer im Animus warten. Nun kommt jedoch ein Spiel, das vieles anders machen will als die letzten drei Teile. Die ursprünglich als DLC für Valhalla gedachte Vorgeschichte des Assassinen Basim ist zu einem eigenständigen Spiel geworden, das zu alten Tugenden der Reihe zurückkehren will. Keine Rollenspiel-Ansätze mehr, stattdessen wieder verstärkter Fokus auf Parkour und das eigentliche Handwerk eines Assassinen - heimliche Attentate. Ob die Entwickler aus dieser Herangehensweise auch ein spaßiges Spiel stricken, konnten wir uns kürzlich bei einem Studiobesuch selbst anschauen. Die Entwickler luden uns dazu nach Bordeaux ein, wo wir das Studio besichtigen, mit den Entwicklern sprechen und mehrere Stunden Mirage spielen konnten.

Bewährungsprobe für ein junges Studio

Die internationale Presse in ihre heiligen Hallen einzuladen, war auch für die Entwickler von Ubisoft Bordeaux etwas ganz Besonderes. Schließlich gibt es das Studio noch nicht allzu lange und Assassin's Creed: Mirage ist das erste Projekt, bei dem das Team von der französischen Westküste in federführender Rolle tätig ist. Darauf ist man im Studio besonders stolz, auch weil es das erste Assassin's Creed ist, das hauptverantwortlich in Frankreich entsteht. Erst 2017 wurde die Niederlassung in Bordeaux gegründet. Es war das erste Mal nach 25 Jahren, dass Ubisoft wieder ein Studio im heimischen Frankreich eröffnet hat. Zunächst arbeiteten die Entwickler vor allem als Unterstützer für andere große Ubisoft-Studios. Sie halfen auch beim laufenden Betrieb von Titeln wie Ghost Recon: Wildlands und Breakpoint.

Für die Assassin's-Creed-Reihe steuerten sie die erste große Erweiterung Wrath of the Druids für Assassin's Creed: Valhalla bei. Dabei sammelte das Team die nötige Erfahrung, wodurch ihnen schließlich die Hauptverantwortung für Mirage übertragen wurde. Inzwischen ist man auf über 450 Mitarbeiter angewachsen und bereitet sich gerade darauf vor, in ein größeres Bürogebäude umzuziehen. An Assassin's Creed: Mirage selbst arbeiten rund 250 Leute. Der Rest verteilt sich auf eine Forschungsabteilung, die für Ubisoft neue Technologien entwickelt, sowie administrative Aufgaben.

Basim nähert sich einem Händler, um ihm den Geldbeutel zu stehlen. Quelle: PC Games Der junge Basim verdingt sich als Straßendieb, der unaufmerksamen Marktbesuchern ihre Geldbeutel mopst.

Über die Dächer von Bagdad

Nach einer Führung durch das Studio und einer kleinen Präsentation zum Spiel durften wir dann endlich selbst an die Rechner, um uns mit Basim ins mittelalterliche Bagdad zu stürzen. Zunächst konnten wir dabei in den Anfang des Spiels hereinschnuppern, wo der Protagonist noch kein Mitglied der Verborgenen ist und sich stattdessen als Straßendieb durchschlägt. Zusammen mit seiner Freundin Nehal streifen wir durch die Straßen und über die Dächer. Dabei bringt uns das Spiel die Grundlagen der Steuerung bei. Das Parkour geht einfach von der Hand, indem wir uns vorwärts bewegen und an entsprechenden Stellen die Sprungtaste betätigen, um über Pfähle zu springen, an Vorsprüngen hochzuklettern und durch Fenster zu schlüpfen. Bei der Steuerung hat man sich also am bewährten Muster der letzten Spiele orientiert und ist zum Glück nicht zur komplizierten Handhabung früherer Tage zurückgekehrt.

Dennoch fühlt sich die agile Fortbewegung durch und über die Straßen wieder wie in alten Zeiten an. Das liegt zum einen an leichten Anpassungen wie etwas schnelleren Animationen, der Rückkehr von interaktiven Elementen wie dem Eckschwung und natürlich auch am Stadtszenario. Wenn um einen herum alles voll mit Gebäuden ist, bietet das natürlich deutlich mehr Raum für elegante Parkour-Einlagen. Gelegentlich verschlägt es uns während des Spiels aber auch an andere Schauplätze. So erleben wir während der Demo auch einen Abschnitt, der bei der legendären Assassinen-Festung Alamut stattfindet, die sich zur Zeit von Basim noch im Bau befindet. Am zukünftigen Hauptquartier der Assassinen befindet sich ein Trainingslager der Verborgenen. Hier lernt Basim die Grundlagen für jeden guten Assassinen. Außerdem stellen wir hier fest, dass das freie Klettersystem der letzten Spiele nicht mehr an Bord ist. Wir können nicht mehr nach Gutdünken an jeder Felswand empor klettern. Das geht nur noch an Stellen, an denen sich Basim auch wirklich festhalten kann, weil es entsprechende Halterungen oder Vorsprünge gibt.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DerSnake Gelegenheitsspieler/in
        Mich hat die Reihe leider komplett verloren. Zu einen weil es schon zu viele Teile gibt und sich das ganze irgendwie ausgelutscht anfühlt. zum anderen entwickelte sich die dann auch in eine Richtung die mir weniger gefiel und ich kaum noch was mit "AC" verbunden habe. Und nicht zu vergessen > Die größe! Meine Güte die Spiele wurde ja immer großer und großer und immer mehr Rollenspiel Elemente kamen hinzu. Zugegeben AC origin machte mir Spaß aber auch nir bis zu ein gewissen grad.

        Das hier sieht in der Tat wieder besser und nach mehr AC aus. Aber...ich bin aus.
      • Von DerSnake Gelegenheitsspieler/in
        Mich hat die Reihe leider komplett verloren. Zu einen weil es schon zu viele Teile gibt und sich das ganze irgendwie ausgelutscht anfühlt. zum anderen entwickelte sich die dann auch in eine Richtung die mir weniger gefiel und ich kaum noch was mit "AC" verbunden habe. Und nicht zu vergessen > Die größe! Meine Güte die Spiele wurde ja immer großer und großer und immer mehr Rollenspiel Elemente kamen hinzu. Zugegeben AC origin machte mir Spaß aber auch nir bis zu ein gewissen grad.

        Das hier sieht in der Tat wieder besser und nach mehr AC aus. Aber...ich bin aus.
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Zitat von Cobar
        Das klingt endlich mal wieder nach einem AC, das wirklich mein Interesse wwecken kann.
        Origins habe ich nach kurzer Zeit schon wieder aufgehört, weil mich die aufgesetzten RPG Elemente so genervt hatten.
        Odyssey habe ich gar nicht erst angefangen und Valhalla letztens mal kurz reingeschaut, weil meine Frau das Spiel sowieso hat, aber auch da war ich nicht einmal motiviert genug, um das Tutorial-Gebiet abzuschließen, obwohl ich Wikinger an sich sehr interessant finde, nur eben nicht als ein Assassins Creed oder speziell als heimliche Meuchelmörder.
        Endlich sind diese nervigen RPG Elemente weg, man ist mal wieder in einer Stadt, in der sich der Parcour auch tatsächlich lohnt und Sinn ergibt.
        Ich freue mich sehr auf das Spiel und bin gespannt, ob es meine Erwartungen wirklich erfüllen kann :)
        Ich würde noch nichtmal sagen dass das RPG-Gameplay aufgesetzt wirkt... Aber man merkt schon dass Ubisoft keine großen Erfahrungen damit hat und das Ganze übelst aufgebläht, zum Teil unstimmig wirkt:
        1. XP-gebundene Hauptquests stören mich in meinem persönlichen Flow. Ich möchte wie in den alten Spielen frei Schnauze entscheiden wann und wie oft ich mal Sekundärmissionen und zwischendurch auch mal ne Hauptquests spielen. Aber ich möchte mich NICHT vom Spiel dazu drängen lassen 2-3 Stunden sich ständig wiederholende, nur wenig abwechslungsreiche oder in Einzelfall auch mal originelle Nebentätigkeiten abzuarbeiten um überhaupt (!) mit der Mainstory fortfahren zu dürfen. Das ist für mich ein absoluter Motivationskiller.
        2. Das Looten war pure Zeitverschwendung. Hab in 50 Stunden Spielzeit vielleicht 2-3x das Schwert und den Bogen gewechselt, der Rest war Müll der sich nur zum Verkauf anbot. Mein Inventar platzte nicht selten aus allen Nähten.
        3. Parkour war in Origins nicht existent. Damit wurde ein besonderes Alleinstellungsmerkmal der Reihe sträflichst entfernt. Man kann es ja zum Teil mit dem Setting begründen, aber dann sollte man die A-Taste am Controller nicht als "Parkour" bezeichnen. Das ist Augenwischerei pur.
        4. Absurd aufgeblasene Welt. Nsch Vollendung der Mainstory waren 30% meiner Karte unentdeckt, besagte Flächen hätten also nicht zwingend sein müssen.

        Ich könnte noch so einiges aufzählen was mir an Origins missfiel, aber das würde den Rahmen deutlich sprengen...
      • Von Cobar Spiele-Enthusiast/in
        Das klingt endlich mal wieder nach einem AC, das wirklich mein Interesse wwecken kann.
        Origins habe ich nach kurzer Zeit schon wieder aufgehört, weil mich die aufgesetzten RPG Elemente so genervt hatten.
        Odyssey habe ich gar nicht erst angefangen und Valhalla letztens mal kurz reingeschaut, weil meine Frau das Spiel sowieso hat, aber auch da war ich nicht einmal motiviert genug, um das Tutorial-Gebiet abzuschließen, obwohl ich Wikinger an sich sehr interessant finde, nur eben nicht als ein Assassins Creed oder speziell als heimliche Meuchelmörder.
        Endlich sind diese nervigen RPG Elemente weg, man ist mal wieder in einer Stadt, in der sich der Parcour auch tatsächlich lohnt und Sinn ergibt.
        Ich freue mich sehr auf das Spiel und bin gespannt, ob es meine Erwartungen wirklich erfüllen kann :)

        Zitat von battschack
        Für mich schaut das nicht nach back to the roots aus??? Also wieder warten und für nen 10er zuschalgen :(
        Was ist daran nicht back to the roots? Was stört dich daran? Kannst du da konkret irgendwelche Punkte benennen?
        Ich verstehe solche Kommentare nicht, bei denen nicht einmal gesagt wird, was einen denn so sehr stört...
      • Von Falconer75 Mitglied
        Freue mich total drauf. Bin aktuell, trotz so vieler spannender neuer Titel, in einem absoluten Loch. Habe so wenig gezockt, wie seit vielen Jahren nicht mehr... Assassin's Creed ist einfach mein Ding. Vom ersten Teil an und egal, wie die Ausrichtung war. Einfach geil, in Städte und Landschaften der Vergangenheit einzutauchen.
      • Von Just_osi Mitglied
        Für mich schaut das nicht nach back to the roots aus??? Also wieder warten und für nen 10er zuschalgen :(
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