Interview: Alpha Protocol: Chris Parker über das innovative Spionagespiel

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Interview: Alpha Protocol: Chris Parker über das innovative Spionagespiel Quelle: Obsidian Entertainment / Sega PC Games: Wird es Ermittlungen geben? Erlangt der Spieler durch Gespräche Hinweise und Informationen? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Schleich- zu Actionen-Missionen?

Chris Parker: Es gibt viele Arten von Missionen in Alpha Protocol: Aufgaben, in denen Sie einen Ort aufsuchen und einen Kontaktmann treffen, Schleich- und Action-Missionen. Wir versuchen, jedes dieser Elemente ausgewogen ins Spiel einzubauen. Aber wir bestrafen den Spieler nicht, wenn er anfängt rumzuballern. Allerdings nimmt sein Verhalten Einfluss auf zukünftige Missionen und den Verlauf des aktuellen Levels. Wir versuchen also wirklich, die verschiedenen Elemente miteinander zu vermischen. Hinsichtlich der Ermittlungen: Im Zuge einer Operation, also einem großen, übergeordneten Ziel, absolviert man durchaus mehrere Missionen, trifft sich beispielsweise mit Kontakten in einer der Basen, kontaktiert diese übers Internet oder hat entsprechende Telefonnummern, um an spezielle Informationen zu gelangen. Dadurch ergeben sich neue Missionen, in denen man weitere Hinweise sammelt, die einem dem Ziel näher bringen. Es stehen also definitiv einige Ermittlungen auf dem Plan.

Interview: Alpha Protocol: Chris Parker über das innovative Spionagespiel Quelle: Sega PC Games: Warum habt Ihr euch gegen euren anfänglichen Plan entscheiden, Alpha Protocol sehr realistisch zu machen?

Chris Parker: Als wir mit der Konzeption von Alpha Protocol begannen, wollten wir es tatsächlich extrem realistisch machen und ein perfektes Abbild der echten Welt schaffen. Das entpuppte sich aber als äußerst langweilig. Meiner Meinung nach sind die Bösen dieser Welt die großen Konzerne, die sich nicht um den Planeten scheren. Oder gierige Menschen, Leute in Anzügen. Das ist allerdings nicht wirklich aufregend. Wenn man sich zum Beispiel einen James Bond-Film anschaut, sieht man mit goldener Farbe angestrichene Bösewichte und Leute, die anderen die Köpfe abschlagen. Das ist wesentlich spannender als die wirkliche Welt. Alpha Protocol bedient sich einer anderen Art des Realismus, einer übertriebenen Art. Alle Charaktere, die NPCs und die gesamte Welt sind einzigartig, überspitzt und etwas comichaft. Die Levels zum Beispiel drücken durch die Farbgebung und die Effekte bestimmte Gefühle und Stimmungen aus. Außerdem wollten wir die wirkliche Spoinage-Erfahrung auf den Bildschirm bringen: eine große, globale Erfahrungen, im Zuge derer Sie zu den verschiedensten Orten reisen, Menschen in Kaffees oder Eisenbahnstationen treffen und die Untergrund-Basis von Bösewicht X infiltrieren. All das wollten wir nicht in eine einzige Metropole quetschen.

Das Interview führte Ansgar Steidle.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Clempo Gast
        Hab das Game noch nicht gekannt. Wird auf jeden Fall probiert! Danke für die Vorstellung! ;)

        LG

        Clemens
        http://mobilspionage.com/
      • Von Clempo Gast
        Hab das Game noch nicht gekannt. Wird auf jeden Fall probiert! Danke für die Vorstellung! ;)

        LG

        Clemens
        http://mobilspionage.com/
      • Von KabraxisObliv Mitglied
        Klingt wirklich sehr spannend. Mal wieder ein Titel zum Vormerken. :)
      • Von baummonster Mitglied
        Hm, bisher is der Titel völlig an mir vorübergegangen. Macht den Eindruck eines Assassins Creeds in der Gegenwart, find ich gut
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