Blizzard-Mitarbeiter leben in Angst: Zwei Faktoren sorgen jetzt für ungewisse Zukunft

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News Sebastian Glanzer - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Blizzard-Mitarbeiter leben in Angst: Zwei Faktoren sorgen jetzt für ungewisse Zukunft
Quelle: Blizzard

Auch wenn Blizzard bei der Xbox-Entlassungswelle bisher glimpflich davongekommen ist, sorgen zwei Faktoren für große Ungewissheit. Mitarbeiter müssen rund ein Jahr bangen.

Nach den zahlreichen Entlassungen bei Xbox kommen immer mehr Details ans Tageslicht, die das Ausmaß dieses Bebens in der Spieleindustrie verdeutlichen. Während manche Mitarbeiter direkt betroffen sind, befindet sich der Rest von ZeniMax, Obsidian, Blizzard und Co. in einer unangenehmen Situation.

Denn die geplanten 3.200 Entlassungen werden aufgeteilt: 1.600 müssen sofort gehen, die andere Hälfte soll erst im Jahr 2027 verkündet werden. Auch wenn Blizzard offenbar nicht so sehr betroffen ist wie andere Studios, leben Entwickler jetzt in Angst.

Eine lange Zeit der Ungewissheit

Laut Insider-Informationen von Jez Corden (Windows Central) sind die Projekte von Blizzard wohl in trockenen Tüchern. Vor allem die geplanten Serienformate finden Gefallen bei Xbox-Chefin Asha Sharma, so Corden. Auch die Rundmail von Blizzard-Präsidentin Johanna Faries klingt nicht direkt apokalyptisch, lässt jedoch viel Interpretationsspielraum für die Zukunft.

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Nach der ersten Rundmail an die Mitarbeiter sollen demnächst weitere Mitteilungen bezüglich der Entlassungen folgen, schreibt die Blizzard-Präsidentin. Mitarbeiter könnten erst in knapp einem Jahr entlassen werden, wenn der zweite Teil der Entlassungswelle ausgerollt wird. Zwei Faktoren lassen Blizzard-Mitarbeiter im Ungewissen.

1. Nicht jeder ist Teil der Gewerkschaft

Die Teams von World of Warcraft und Overwatch, die Plattform- und Technologieabteilung sowie Blizzards QA-Team sind seit Kurzem gewerkschaftlich organisiert, viele andere Mitarbeiter aber (bisher) nicht. Aber selbst Teil der Gewerkschaft zu sein, ist kein Garant dafür, seinen Job zu behalten.

Teil der Gewerkschaft zu sein, bedeutet im Grunde nur, dass bei den Entlassungen seitens der Firma faire Konditionen ausgehandelt werden.

2. Die Industrie kann nicht ansatzweise alle auffangen

Die Hoffnung der Entlassenen ist natürlich, dass sie in einem anderen Studio einen neuen Job finden. Bei der Menge an talentierten Entwicklern, die jetzt und in Zukunft auf den Markt gespült werden, stehen die Chancen jedoch erst einmal schlecht.

Neben der ständigen Angst, im nächsten Jahr womöglich gefeuert zu werden, sind die Zukunftsaussichten also ebenfalls schlecht. Das hebt das Stresslevel vieler Blizzard-Mitarbeiter an.

In der Community fragen sich jetzt Spieler, wie sich das in den kommenden Monaten auf die Qualität der Updates von WoW, Diablo und Co. auswirken wird. Blizzards Online-Rollenspiel hat in der Midnight-Erweiterung mit Kritik an den Zwischen-Updates zu kämpfen, während die neuen Features der 14. Diablo-Saison ebenfalls nicht besonders gut ankommen.

Wie denkt ihr, wird sich die Ungewissheit auf die Blizzard-Spiele auswirken? Wir sind auf eure Kommentare gespannt. Beachtet dabei bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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